Das neue AngularJS-Poster

Ein neues AngularJS-Poster? Jetzt noch, wo doch ein neues AngularJS 2.0 vor der Tür steht? Ja, das ist sinnvoll. Nicht nur, weil es bis zur Umstellung noch ein wenig hin ist (geschweige denn, ob und wenn AngularJS 2 denn den neuen Standard stellt) sondern auch, weil ein Überblick zu gängigen AngularJS-Konventionen hilft, lesbaren und strukturierten Code zu schreiben. Was letztlich dazu beitragen wird, auch im Nachgang noch zusätzliche Features in bestehende AngularJS-Applikationen zu ergänzen oder Module aus anderen Projekten wiederzuverwenden Und ja, am Ende wird das auch helfen, strukturiert auf AngularJS 2 zu migrieren. Weiterlesen

Können wir DevOps noch reparieren?

»Wer DevOps nur auf die Tools reduziert, vermeidet es, sich mit der eigenen Kultur auseinanderzusetzen. Und läuft so Gefahr, am eigentlichen Ziel vorbeizuschießen.«

Anmerkung: dieser Text fasst im Grunde genommen nur das zusammen, was wir in unserer täglichen Arbeit erleben. Im konkreten Fall haben wir diese Zusammenhänge bei zweien unserer Kundenteams beobachten können – Kudos daher an die Teams für ihre Insights.

Warnung: Dies hier ist nur eine erste Zusammenfassung eines in weiten Teilen sehr komplexen Themas. Gerade was das Mindset und die gelebte Kultur hinter dem Begriff DevOps angeht, ist es nicht damit getan, einzelne Punkte als Checkliste herauszuziehen. Trotzdem (oder vielleicht auch gerade daher) liefert der Text aber vielleicht erste Impulse, sich mit neuen Aspekten auseinanderzusetzen. En Détail möchte ich für den größeren Zusammenhang gerne Johanns Keynote „DevOps jenseits der Tools“ weiterempfehlen:

DevOps und die Ziele dahinter

Seit 2009 ist DevOps ein wichtiges Thema auf den IT-Konferenzen, und inzwischen empfehlen auch die großen Beratungshäuser eine DevOps-Strategie. Doch während sich die Tools hoher Popularität erfreuen und Quasi-Standard wurden, sind Kultur und Organisationsdesign auf der Strecke geblieben. Die Tools alleine realisieren nur einen kleinen Teil des Benefits von DevOps, der große Vorteil entsteht erst mit der Integration von DevOps-Struktur, Organisation und Kultur im Unternehmen. Wie breche ich Silos jenseits von Development & Operations auf? Wie schaffe ich gemeinsame Ziele über die Abteilungsgrenzen hinaus? Wie mache ich eine verlässliche Testphase bei einem Deploy am Tag? Woran scheitert es in meinem Unternehmen?

Hinter DevOps steht im Grunde das CAMS-Prinzip: Culture, Automation, Measurement und Sharing. Mit den Zielen, Features deutlich schneller von der Idee zum Kunden zu bekommen, die Verfügbarkeit und Qualität hoch zu halten und dabei den Aufwand und die Zeit für ein Deployment gegen 0 gehen zu lassen. Gleichzeitig sollen die zur Verfügung stehenden Hardware-Ressourcen optimal genutzt werden und Performance- und User-Feedback sehr schnell an Ops, Dev und Product-Development weitergereicht werden.

Nun ist in der Praxis oft genug jedoch nur noch der Punkt Automation spürbar. Schaut man sich die Ursachen dann im Detail an, stellt man eben fest, dass es neben den Tool eben auch noch weiterer Dinge im DevOps-Kontext bedarf. Das Aufbrechen von Silos über viel mehr Kooperation und rollenüberschreitende Teamkultur mit hohem Qualitätsfokus. Autonome Teams. Eine „shared Responsibility“. Vertrauen und Respekt. Und oft genug sind hierzu die grundlegenden Weichen in den Unternehmen noch nicht gestellt, zum Beispiel, wenn die funktionale Struktur lokale KPIs über gemeinsame Ziele stellt, oder eine Hero-Culture die persönlichen Ziele noch vor den Unternehmenszielen würdigt.

Also: Unternehmen brauchen, was DevOps verspricht, und es ist deshalb massiv erfolgreich – ja, insbesondere wegen der Tools. Kultur und Organisation verhindern jedoch noch oft das Erreichen der Ziele und erzeugen so lustige Dysfunktionen. Die kann man reparieren, indem man die Struktur anpasst und an der Kultur arbeitet. Das macht man auf einen von drei Wegen, die tatsächlich helfen, dieses magische Dreieck zu brechen.

Und wie soll man das jetzt reparieren?

Erster Weg zu DevOps: Systems Thinking

  • ein gemeinsames Verständnis des Systems erzeugen
  • Flow von Feature-Idee zu Development zu Produktion zu Kunde und zurück zu Dev abbilden, z.B. über Value Stream Mapping

Zweiter Weg zu DevOps: Feedback Loops einführen

  • „Measure all the things“
  • Feedback über alle Schritte
  • Gemeinsame Anpassungen und Korrekturen

Dritter Weg zu DevOps: Learning Culture

  • Kontinuierliches Experimentieren
  • Risiken eingehen
  • Aus Fehlern lernen
  • Wiederholung und Übung wird zu Meisterschaft
  • Infrastruktur: Learning Cycles & Communities of Practice

Das Resultat: die Gesamtperformance erhöht sich, bei gleichzeitig wachsender Qualität und mehr wertvollen Features. Am Ende stehen mehr Verlässlichkeit und mehr Features bei gleicher Arbeit.

Dieser Artikel ist einer von vielen, die wir regelmäßig in unserem Wiki mit unseren Kolleginnen und Kollegen austauschen. Er beruht in weiten Teilen auf Johanns Notizen, lediglich noch einmal zusammengefasst. Offene Kommunikation ist Teil unserer Kultur und sie hilft uns gut zu sein, in dem was wir tun.

Engelsystem extended

Am Dienstag hat es nun endlich einmal geklappt, mehrere Gruppen, die sich das sogenannte Engelsystem vom Chaos-Computer-Club für die Organisation von Helfer-Schichten verwenden, fanden sich in einem Hangout zusammen. Ziel war es sich in Code und Organisation abzusprechen um beispielsweise Redundanzen zu vermeiden.

An dem Gespräch nahmen Vetreter aus Rostock, Hamburg und München teil. Jeder betreibt derzeit seinen eignen Fork vom Originalsystem, wobei Hamburg und München sich noch am nähsten sind. Wie ist der Stand in den Städten? Weiterlesen

Level — Yourself — Up

Seit Jahren bin ich begeisterter Anhänger von Rollenspielen. Was mich dabei am meisten motiviert ist das Sammeln von immer besseren Gegenständen, sowie natürlich auch das Sammeln von Erfahrungspunkten und die dadurch verbundenen Level-Ups. Nun liegt es leider in der Natur der Sache, dass einen Online-Rollenspiele, bis auf den Spaßfaktor natürlich, im realen Leben nicht wirklich weiterbringen. Weiterlesen

Wevent #21: Führung & Organisation in einer modernen Arbeitswelt

Was müssen Führung und Organisation leisten, damit Menschen sich in unserer neuen Arbeitswelt nicht mehr wie unbedeutende Pflichterfüller fühlen, sondern mehr Spaß durch echte Arbeit haben und damit ihre Unternehmen zu mehr Erfolg führen?

 

Dieser Frage gingen Mitte September um die knapp 100 Teilnehmer des 21. Wevents in München nach. Organisiert von Intrinsify.me und intrinsisch motivierter Unterstützung von Mayflower nahmen wir das Motto zum Anlass, uns gemeinsam allen möglichen Fragestellungen aus dem Dunstkreis von #NewWork, #Stoos, #Agile, #Augenhöhe und anderen zu stellen. Weiterlesen

Work & Travel – Remote arbeiten & bezahlter Urlaub

Auf der Rückfahrt vom Mayflower Barcamp nach München hatten einige Kollegen und ich die Idee, für eine Woche, abseits vom Alltag am Kundenprojekt zu arbeiten und nebenbei Urlaub zu machen. Das Ziel war dabei schon klar: möglichst in Richtung Strand, wo es warm ist, abends was los ist und man in einer entspannten Atmosphäre fokusiert arbeiten kann.

Der Trip sollte aus eigener Tasche bezahlt werden, damit es möglichst wenig Abhängigkeiten gibt. Die Kommunikation und Koordination mit unseren Teams und unseren Kunden wollten wir selbst erledigen. Damit unser Vorhaben nicht ins Wasser fällt, haben wir uns dazu entschlossen, das Ganze zeitnah umzusetzen. Die Planung wurde ausformuliert, ein passender Zielort recherchiert und ein gemeinsamer Termin definiert. Anschließend haben wir den Kostenplan aufgestellt und uns auch schon mit dem Hotel in Verbindung gesetzt. Parallel dazu haben wir begonnen, die Idee und die von uns davon erhofften Vorteile dem Kunden vorzustellen. Die Resonanz dafür war durchwegs positiv. Einer fand die Idee sogar so gut, dass er direkt einen seiner Entwickler mit uns auf die Reise geschickt hat.

Nachdem wir unseren Plan soweit vorbereitet hatten, involvierten wir die Geschäftsführer der Mayflower und stellten unsere Idee vor. Unter der Prämisse, alles selbst zu bezahlen und nur die offizielle Genehmigung zu erhalten, hatten wir nicht damit gerechnet, dass Mayflower unser Vorhaben prüft und passable Finanzierungsoptionen definiert. Warum? – Damit auch andere Kollegen mit ihren Teams solche Reisen unternehmen können. Da durch die Mitreise eines Kunden zusätzlich positive Faktoren entstehen, wie Kunden- und Teambindung, welche Mayflower unterstützen möchte, haben wir einen Zuschuss von einem Drittel der Reisekosten bekommen.

Es war klar das wir nicht planlos auf Reise gehen werden. Darum haben wir im Vorfeld passende Aufgabenpakete definiert. So wurden z.B. Refactoring-Tasks, die schnell und fokussiert durchgezogen werden sollten, gewählt. Auch die prototypische Implementierung einer REST-Api auf Basis von Spring REST und Cassandra Data stand an. Ideale Themen also für den Strand :)

Der eine oder andere mag jetzt an ein typisches Offsite Event denken, in dem ein Team sich gesammelt zurückzieht um weg vom Alltag gezielt an Spikes oder anderen offenen Aufgaben zu arbeiten. Unser Work & Travel war im Gegensatz dazu eine bunte Mischung. 4 Leute aus 4 verschiedenen Teams, Technologiebereiche von JS, PHP, Java bis hin zur Datenbank Cassandra sollten es nicht langweilig werden lassen. Über die Durchführung und unsere Erfahrungen mit dem Work & Travel möchten wir im Laufe der nächsten Woche einen weiteren Artikel veröffentlichen. Dort werdet ihr auch erfahren wohin es bei dem Trip ging :)

Neuzugänge im ODL Würzburg

Gestern sind TATSÄCHLICH die ersten postalischen Device-Spenden bei uns im Würzburger Office für das ODL (Open Device Lab) angekommen! Danke, danke, danke, Martin Günther!!

Kollege: „Katrin, hier liegt ein Päckchen für Dich.“
Katrin: „Aber ich habe doch gar nichts bestellt…?!“

*⇒ flitz*

Katrin: „Oooooh!!! Ich glaube, das sind bestimmt die angekündigten Device-Spenden!!!!!!!!“

Ich erspare uns jetzt die Beschreibung des kleinen Freudentanzes und wie ich jedem Kollegen das Päckchen unter die Nase gehalten habe. ;)

Beim Auspacken kamen dann neben einem kleinen, handgeschriebenem Brief das erste Google Phone (!!) — ein HTC Dream — und ein Blackberry (hier bin ich nicht so firm, was die Modellbezeichnungen angeht) zum Vorschein. Beide Modelle gibt es bisher noch nicht im Würzburger ODL — ein Blackberry-Modell sogar noch gar nicht — und wir werden sie mit Freude spätestens am nächsten MayDay aufnehmen und damit der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. (Und ein Raffaelo lag auch noch mit im Umschlag <3 …)

Damit können wir ein gutes halbes Jahr nach der Eröffnung bereits mit 21 Devices aufwarten, die aus Device Donations, privaten Mitarbeiter-Spenden und Mayflower-Mitteln kommen. Wow!

Vielen, vielen Dank noch einmal, Martin Günther/@madin!!! Das sind die Momente, in denen das Betreiben eines ODL besonders viel Spaß macht!

Unser mobiles Open Device Lab

Für unseren Besuch der IPC/webinale Berlin 2015 hatten wir uns etwas Neues ausgedacht – ein mobiles Open Device Lab für die Konferenzteilnehmer. Schließlich bauen wir die mobilen Apps für Louis und Vaillant und machen täglich die Erfahrung, wie wichtig echtes Testen auf echter Hardware ist.

Da wir am Standort Würzburg jüngst erst ein neues Open Device Lab unterstützen, mit der Infrastruktur, wie wir sie auch in echten Projekten nutzen, standen im Grunde alle wesentlichen Ressourcen zur Verfügen, so etwas auszuprobieren. Ein kleiner Text über unser technisches Setup und unsere Erfahrungen damit auf einer Konferenz.

LabUp-Setup Weiterlesen

Wir fahren nach Berlin

7. bis 11. Juni in der Hauptstadt: Zwei Konferenzen, zwei Workshops, zwei Sessions — und zwei Tage volles Programm, wenn Mayflower nach Berlin kommt. Zunächst einmal als Platin-Sponsor der einen PHP-Konferenz; immerhin sind wir traditionell mit vielen Speakern vertreten, da darf man auch einmal etwas zurückgeben. Vor allem aber sind wir in Berlin, weil Berlin rockt — die Startup-Szene brodelt und spült Ideen und Modelle, die wir aus der Softwareentwicklung kennen, in den Mainstream. Weiterlesen

Würzburg: Girls an Bord

An unserem Standort in München bieten wir das Angebot schon etwas länger an, in diesem Jahr hat es jetzt erstmals auch bei Mayflower in Würzburg einen Girls’Day gegeben. Der soll jungen Mädchen die Möglichkeit bieten, in „frauenuntypische“ Berufe hineinzuschnuppern und so einen ersten Blick in das tatsächliche Arbeitsleben ermöglichen, über den schulischen Tellerrand hinaus.

Sechs Mädchen aus dem Landkreis Würzburg nutzten die Gelegenheit, sich mit den Gegebenheiten eines agilen Softwarehauses auseinanderzusetzen. Und entdeckten für sich — abseits aller Vorurteile — dass moderne Softwareentwicklung und Projektmanagement mit landläufigen Klischees wenig gemein haben.

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