Unser mobiles Open Device Lab

Für unseren Besuch der IPC/webinale Berlin 2015 hatten wir uns etwas Neues ausgedacht – ein mobiles Open Device Lab für die Konferenzteilnehmer. Schließlich bauen wir die mobilen Apps für Louis und Vaillant und machen täglich die Erfahrung, wie wichtig echtes Testen auf echter Hardware ist.

Da wir am Standort Würzburg jüngst erst ein neues Open Device Lab unterstützen, mit der Infrastruktur, wie wir sie auch in echten Projekten nutzen, standen im Grunde alle wesentlichen Ressourcen zur Verfügen, so etwas auszuprobieren. Ein kleiner Text über unser technisches Setup und unsere Erfahrungen damit auf einer Konferenz.

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Wir fahren nach Berlin

7. bis 11. Juni in der Hauptstadt: Zwei Konferenzen, zwei Workshops, zwei Sessions — und zwei Tage volles Programm, wenn Mayflower nach Berlin kommt. Zunächst einmal als Platin-Sponsor der einen PHP-Konferenz; immerhin sind wir traditionell mit vielen Speakern vertreten, da darf man auch einmal etwas zurückgeben. Vor allem aber sind wir in Berlin, weil Berlin rockt — die Startup-Szene brodelt und spült Ideen und Modelle, die wir aus der Softwareentwicklung kennen, in den Mainstream. Weiterlesen

Würzburg: Girls an Bord

An unserem Standort in München bieten wir das Angebot schon etwas länger an, in diesem Jahr hat es jetzt erstmals auch bei Mayflower in Würzburg einen Girls’Day gegeben. Der soll jungen Mädchen die Möglichkeit bieten, in „frauenuntypische“ Berufe hineinzuschnuppern und so einen ersten Blick in das tatsächliche Arbeitsleben ermöglichen, über den schulischen Tellerrand hinaus.

Sechs Mädchen aus dem Landkreis Würzburg nutzten die Gelegenheit, sich mit den Gegebenheiten eines agilen Softwarehauses auseinanderzusetzen. Und entdeckten für sich — abseits aller Vorurteile — dass moderne Softwareentwicklung und Projektmanagement mit landläufigen Klischees wenig gemein haben.

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München: Girls‘ Day 2015

Der Girls‘ Day 2015 am Standort München war unter anderem eins: gut besucht. 15 Schülerinnen haben sich angemeldet und sind gekommen. Gut, dass ich Unterstützung von Adalie Hemme hatte, die neugierig auf den Girl’s Day war. Die Co-Moderation hat Spaß gemacht und sollte ein fester Bestandteil unserer Veranstaltung werden.
Wir haben uns entlang eines Task-Boards mit der inzwischen etablierten Agenda durch den Tag gehangelt, eine Vorstellungsrunde gestartet, die Erwartungen abgefragt, ein agiles Spiel gemacht und anschließend begonnen, Ruby zu lernen.

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Review auf Teamebene: Die Feedback-Matrix

Der Erfolg unserer Projekte liegt zum erheblichen Teil darin, dass die beteiligten Personen als Team verstehen und zusammen arbeiten, seien sie nun Entwickler, Devops, Scrum Master oder Product Owner.

Doch bevor ein Team sich als solches gefunden hat, muss es durch die verschiedenen Stationen des Teambildungsprozesses gehen. Sich gegenseitig Feedback zu geben, wie man Verhaltensweisen des Anderen in bestimmten Situationen (z.B. Stress oder Konflikt) empfunden hat.

Bisher haben wir auf der Mayflower klassische Instrumente wie 1:1-Gespräche oder Peer Feedback gesetzt. Wie kann dies jedoch auf der Teamebene passieren? Als Vorbild haben wir uns die „Feedback Runde“ genommen, die Alisa Ströbele (agile coach bei Autoscout24) bei ihren Teams einsetzt und haben diese weiter entwickelt. Weiterlesen

Auf AUGENHÖHE arbeiten

Das Filmprojekt AUGENHÖHE befasst sich mit den Themen Selbstbestimmung, Demokratisierung und Potentialentfaltung am Arbeitsplatz und geht damit im Kern der Frage nach, wie wir heute arbeiten und wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen. Dazu kommen Unternehmen zu Wort, die diese neue Arbeitswelt bereits gestalten.

Das sind Ideen mit denen wir uns intern auch auseinandersetzen, daher freuen wir uns, dass der Film jetzt auch öffentlich zur Verfügung steht und wir durch eine kleine Spende das Projekt unterstützen konnten. (Danke auch an unseren @johannhartmann und @bjoernschotte, die das Projekt privat finanziell mitgesponsert haben).

Der Film erlaubt dabei einen direkten Einblick in verschiedene Organisationen, die sich ihrer Arbeitswelt aktiv angenommen haben und zeigt, wie wir die vielleicht besser und menschlicher gestalten können. Gleichzeitig ist der Film auch eine Grundlage, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Nach seiner Premiere im Januar sind bis heute viele weitere ‚AUGENHÖHE Film und Dialog‘-Veranstaltungen geplant.

Open Device Lab. In Würzburg. Bei Mayflower.

Jippiiiiie!! Es ist so weit! Am vergangenen Donnerstag hat das erste Open Device Lab in Würzburg endlich seine Pforten geöffnet. Und zwar bei uns im Mayflower Office :)

Bei einem Open Device Lab geht es darum, freien Zugang zu möglichst vielen mit dem Internet verbundenen Devices zu haben, um Webseiten und Apps breit aufgestellt testen zu können. Nicht jeder einzelne Entwickler oder jede Company können massenhaft Geräte zu Testzwecken anschaffen. Open Device Labs versuchen diese Lücke zu füllen, indem sie möglichst breit aufgestellt (Hersteller, Betriebssystem, Betriebssystemversion) Handys, Tablets und andere Geräte mit Browser und Internetzugang zum Testen zur Verfügung stellen. Weiterlesen

Kundengewinnung & Kundenbindung für Unternehmen

Klassisch fragen sich außenstehende Beobachter gerne: Was macht eigentlich das Marketing? Einer der Grundgedanken im Marketing ist dabei die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Darunter verstehen sich die Kundengewinnung und die Kundenbindung — für deren Optimierung die Theorie eine Reihe an Werkzeugen und Modellen bereithält.

Es lassen sich im Grunde drei Marketingebenen aufzeigen:

  1. Marketingziele: Wo wollen wir hin?
  2. Marketingstrategie: Wie kommen wir dahin?
  3. Marketingmaßnahmen/Marketingmix: Was müssen wir dafür umsetzen?

Da es um Kundengewinnung und -bindung geht, muss man den Blick auf seine Kunden legen. Wichtig im Marketing ist also immer das Consumer Behavior. Weiterlesen

Relaunch: Konzepte, Erfahrungen und was wir daraus gemacht haben

Technisch gesehen darf eine moderne Website sicherlich ziemlich vieles leisten und noch viel mehr muss sie unbedingt können — zumindest wenn man seine Stakeholder darum bittet, kurz zu notieren, was sie sich für ihre neue Website gerne wünschen. Und wer sich allzu naiv auf ein Wunschkonzert einlässt, wird auch genau das bekommen.

Die Notwendigkeit kennt keine Gründe.

Ernst Curtius

 

Natürlich geht das alles auch professioneller, zum Beispiel indem man damit anfängt, nicht nur die Anforderungen an eine Website aufzunehmen, sondern gleich auch den Nutzen der einzelnen Feature mit dokumentiert und idealerweise eine Auflistung nach Aufwand und eben Geschäftswert aufsetzt, die einem beim Priorisieren hilft.

Da wir just unsere eigene Website (mayflower.de) neu aufgesetzt haben — und das intern sogar mehrfach neu, aber dazu später mehr — möchten wir ein paar unserer Ideen und Konzepte hinter dem Relaunch teilen. Schließlich ist kein Kunde so hart wie das eigene Team, und wenn unsere Erfahrungen dabei helfen, künftig vergleichbare Projekte einen Tick effizienter zu gestalten, dann wäre das doch sehr schön. Dazu möchte ich auf mögliche Seitenkonzepte eingehen, erklären, welche Funktionen wir für ein erstes Release zusammengestellt haben — und weshalb überhaupt so ein „erstes Release“ — und welche Plattformentscheidungen mit in das Projekt eingeflossen sind. Weiterlesen

Von der Vortragsreihe zum Open Space – die Mayflower Barcamps

Aufgrund unserer verteilten Standorte gibt es in Mayflower eine lange Tradition, gemeinsam wegzufahren. Wir starteten vor knapp zehn Jahren in einem Hotel am Brombachsee. Da sich die Crews der beiden Mayflower-Schiffe damals noch nicht so gut kannten, gab es eine kleine Reihe von Vorträgen, um die jeweilige Projektwelt besser zu verstehen. Schon bei diesem Treffen wurde der Grundstein zu einer intensiven Mayflower Barcampkultur gelegt. Weiterlesen