Navigation-Patterns: was war, ist und kommt?

Seit einigen Monaten denke ich immer wieder darüber nach, wie man Navigationen anders gestalten könnte, ohne die bekannten Navigation-Patterns einfach zu benutzen oder neu zu kombinieren. Besonderer Schwerpunkt liegt für mich aktuell darin, wie man breite und tiefe Navigationen benutzbarer, neu bzw. anders organisieren könnte. Leider bin ich mit meinen Überlegungen noch zu keinem nennenswerten Punkt gekommen.
Um so intensiver habe ich den Artikel „A Look into Navigation in Web Design“ von Ezequiel Bruni gelesen. In diesem Post möchte ich die für mich wichtigsten seiner Punkte aufnehmen und um für mich relevante Gedanken ergänzen:

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Slacktime: SoundBoard App

Die App „SoundBoard“

Am letzten Mayday habe ich meine mobile App „SoundBoard“ für Android fertiggestellt und bei Google Play released. Die App etabliert einen Hintergrundservice, der alle über das Mikrofon empfangenen Spracheingaben analysiert, gesprochene Sätze erkennt und daraufhin mit entsprechenden Soundeffekten reagiert.

Auf die Idee zu dieser App hatte mich ein Freund gebracht, der ein großer Brettspielfan ist und regelmäßig Spieleabende im Freundeskreis organisiert. Somit kann das Smartphone nun am Rande des Spielfeldes verweilen und beispielsweise beim Erkennen des ausgesprochenen Satzes „Ich greife an!“ die Spielrunde mit einem lustigen Fanfaren-Sound überraschen. Weiterlesen

Ich bau mir eine Stakeholder Map App mit Ionic 2 und Firebase

Stakeholder Maps helfen, den Überblick auf einem Projekt zu halten. Ionic 2 hilft, schnell einen Prototyp für eine App zu erstellen. Firebase hilft, schnell ein Backend für Anmeldung und Datenhaltung aufzubauen. Wie man mit soviel Hilfe eine Stakeholder-Map-App baut, beschreiben wir im Folgenden. Wir, das sind Steffen Ritter und Micha Trieba von Mayflower. Weiterlesen

Agile Anti-Patterns für unterwegs

Das beliebte Kartenset der agile Anti-Patterns gibt’s jetzt auch als App. Bequem und kostenlos kann jetzt jeder das Kartenset auf seinem Android-Smartphone nutzen, ohne Karten mit sich herumtragen zu müssen.

App statt Karten?

Als echten Mehrwert gegenüber den Kärtchen bietet die App eine Sortierung aller Patterns in thematische Kategorien zum leichteren Überblick, egal, ob es gerade um den Scrum-Master oder das gesamte Team geht.

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mobile dev hint #2 – Use Browsersync for mobile testing

While testing mobile websites on different devices and browsers, testing time grows exponentially. You need to duplicate click-through movements on all the devices, fill out forms many times and do all the user interaction for too many times. This is where Browsersync starts, it cuts out all the repetitive manual tasks. You can mirror all interactions on your testing devices and you  can integrate Browsersync in your web platform and build tools easily. The CLI usage is simple and developer friendly and the great UI can help the testers to interact with the software live during the testing. Weiterlesen

mobile dev hint #1 – Remote Debugging Websites on iOS Devices

When it comes to mobile testing, we need to talk about testing on real devices. What seems to be an easy task for the tester, could be hard when you try to debug device specific errors on the device itself.

This short guide will help you with the setup of the remote debugging with the Safari Developer Tools. It is easy as counting to three, but you need to find the right settings. Weiterlesen

Ten tips for frictionless development with Apache Cordova

Cordova is a framework for developing cross-platform mobile apps using web technology. Develop your application using the technologies you know, deploy to all major platforms without the complications of native development, and tap into a rich ecosystem of plugins for adding native functionality to your app.

Sounds great, doesn’t it? Well, if you have used Cordova before, you may have found the harsh reality of Cordova development to be at least sometimes a bit more gloomy that this. As for us: we use Cordova for delivering a web application as a standalone mobile app for one of our customers. While we succeeded in creating a full-fledged mobile app that scored great reviews with our customer’s user base, the road that took us there was much more stony than we expected, and we often found ourselves hitting walls where we did expect smooth sailing instead. In this blogpost, I want to share ten tips to ease the pain and provide a smooth development experience with Apache Cordova.

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Slacktime: Anti-Pattern App

Slacktime. Im Rahmen dieses Konzepts sind wir bei Mayflower alle zwei Wochen für einen Tag von unseren Projekten freigestellt. Zeit, die wir dafür nutzen, uns (uns selbst, uns als Team, uns als Firma) mit Experimenten, eigenen Projekten oder der Vorbereitung auf Workshops und Konferenzvorträge weiterzuentwickeln. Intern nennen wir den Tag bei uns Mayday, aber wichtig ist eigentlich nur, dass wir die Freiheit haben — nun, uns die Freiheit zu nehmen.

Mein aktuelles Projekt ist eine kleine App für den Umgang mit Agile Anti-Patterns. Die haben meine Scrum-Master-Kollegen über die Zeit hinweg im internen Wiki gesammelt; Anfang Februar habe ich die Anti-Patterns testweise als Kartenstapel drucken lassen (übrigens auch im Rahmen eines Slacktime-Projekts — ich selbst finde unsere Slacktime wunderbar, um für mein Bauchgefühl „solche Karten dürften super in Kundenteams ankommen, die gerade neu in agile Prozesse hineinkommen möchten“ über Experimente zu belastbaren Erfahrungswerten zu kommen).

Nun gut, agile Anti-Patterns im Wiki, Spielkarten für Kundenteams und zuletzt positives Feedback („Die reißen die uns aus den Händen, kann ich noch welche mitnehmen?“) — was kann ich noch aus den Anti-Patterns machen? Eigentlich wollte ich ja immer schonmal eine App entwickeln …

MAPA — Die Mayflower Anti-Pattern App

Leider (oder vielleicht zum Glück, kommt ganz darauf an, wen Ihr fragt) bin ich kein Softwareentwickler. Was kann jemand wie ich also tun, um zu einer App zu kommen?

Zum Glück muss ich ja nicht alles allein stemmen und zum Glück ist die Slacktime auch dazu da, Ideen im Team/in der Firma zu pitchen.

MAPA - Main Screen

Ich habe zunächst mit etwas Doku angefangen, um ein Bild der Idee zu bekommen, das ich später mit meinen Kollegen diskutieren konnte. Für mich selbst habe ich mir meinen Elevator Pitch notiert und anschließen einen kleinen Klick-Dummy gebastelt. Der wirft noch ein paar Bedienkonzepte durcheinander (mir lag zunächst Windows Phone als Zielplattform am Herzen, die Kollegen wollten aber lieber iOS und aktuell vielleicht doch besser Android, aber das ist eine andere Geschichte …). Immerhin — ich kann zeigen, welche Funktionen ich wie in welcher Bildsprache verpackt haben möchte und ich sehe, ob sich die Theorie auch als App noch so anfühlt, wie gedacht. Eine erste wichtige Grundlage für die weitere Planung. Und eine Gelegenheit, sich schon vor Beginn der Entwicklung Feedback aus dem Kollegenkreis zu holen. Das Open Device Lab nutzen wir dann später für den Feinschliff …

Elevator Pitch für Scrum Master

Die nächste Scrum-Aktivität (Meeting) steht vor der Tür. Klar, wie Scrum geht, weißt Du. Aber wie schnell führt eine vermeintlich gute Absicht als Anti-Pattern langfristig zu unangenehmen Konsequenzen? Mit MAPA, der Mayflower Anti-Pattern App, kannst Du Dir gezielt typische Anti-Pattern aus Grooming/Refinement, Planning, Daily, oder auch der Retrospektive analysieren – und Dich so optimal auf das nächste Meeting vorbereiten.

Als besonderes Highlight trackt MAPA jedes von Dir bemerkte Anti-Pattern mit. Über die Zeit erkennst Du so, über welche Aktivität Du mit Deinem Team noch einmal sprechen solltest. Und kannst so Euer Scrum-Know-how nach und nach perfektionieren.

Elevator Pitch für das Team

Siehe den Pitch für den Scrum Master. Nur eben, dass die App Euch hilft, Fettnäpfchen auch dann zu vermeiden, wenn der Scrum Master einmal verhindert ist.

So geht es jetzt weiter

Inzwischen haben sich die ersten drei Kollegen gefunden, die die App softwareseitig weiter unterstützen möchten. Windows Phone ist mangels Begeisterung (leider) erst einmal vom Tisch, wir konzentrieren uns aktuell auf Android; später vielleicht eine Version für iOS. Das ist aber gar nicht schlimm, im echten Leben wär es sicher nicht anders — Du entwickelst halt für die Plattform, die Deine Anwender bevorzugen.

Für mich selbst steht dabei zwar MAPA im Vordergrund, meine Kollegen schätzen das Slacktime-Projekt, weil sie sich näher mit Android und iOS auseinandersetzen können. Selbst, wenn die App an sich nur sehr einfache Konzepte verlangt — das Setup für mobile Apps so zu perfektionieren, dass es für künftige Projekte wiederverwertbar ist oder vielleicht zu den Continuous-Deployment-Prozessen unserer Kundenprojekte kompatibel ist, dürfte ein wichtiges Learning sein. Das in einer Slacktime mit abzufrühstücken, ist doch nett. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie sich die App am Ende anfühlen wird.

Neuzugänge im ODL Würzburg

Gestern sind TATSÄCHLICH die ersten postalischen Device-Spenden bei uns im Würzburger Office für das ODL (Open Device Lab) angekommen! Danke, danke, danke, Martin Günther!!

Kollege: „Katrin, hier liegt ein Päckchen für Dich.“
Katrin: „Aber ich habe doch gar nichts bestellt…?!“

*⇒ flitz*

Katrin: „Oooooh!!! Ich glaube, das sind bestimmt die angekündigten Device-Spenden!!!!!!!!“

Ich erspare uns jetzt die Beschreibung des kleinen Freudentanzes und wie ich jedem Kollegen das Päckchen unter die Nase gehalten habe. ;)

Beim Auspacken kamen dann neben einem kleinen, handgeschriebenem Brief das erste Google Phone (!!) — ein HTC Dream — und ein Blackberry (hier bin ich nicht so firm, was die Modellbezeichnungen angeht) zum Vorschein. Beide Modelle gibt es bisher noch nicht im Würzburger ODL — ein Blackberry-Modell sogar noch gar nicht — und wir werden sie mit Freude spätestens am nächsten MayDay aufnehmen und damit der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. (Und ein Raffaelo lag auch noch mit im Umschlag <3 …)

Damit können wir ein gutes halbes Jahr nach der Eröffnung bereits mit 21 Devices aufwarten, die aus Device Donations, privaten Mitarbeiter-Spenden und Mayflower-Mitteln kommen. Wow!

Vielen, vielen Dank noch einmal, Martin Günther/@madin!!! Das sind die Momente, in denen das Betreiben eines ODL besonders viel Spaß macht!

Unser mobiles Open Device Lab

Für unseren Besuch der IPC/webinale Berlin 2015 hatten wir uns etwas Neues ausgedacht – ein mobiles Open Device Lab für die Konferenzteilnehmer. Schließlich bauen wir die mobilen Apps für Louis und Vaillant und machen täglich die Erfahrung, wie wichtig echtes Testen auf echter Hardware ist.

Da wir am Standort Würzburg jüngst erst ein neues Open Device Lab unterstützen, mit der Infrastruktur, wie wir sie auch in echten Projekten nutzen, standen im Grunde alle wesentlichen Ressourcen zur Verfügen, so etwas auszuprobieren. Ein kleiner Text über unser technisches Setup und unsere Erfahrungen damit auf einer Konferenz.

LabUp-Setup Weiterlesen