Deadline gefährdet! Was nun?

Einige (vielleicht sogar die meisten) kennen den Moment: Alles wurde perfekt durchgeplant, der Zieltermin rückt näher, und kurz vor Ablauf der Zeit stellt sich heraus, der Termin kann nicht eingehalten werden. Also muss die Information an die Stakeholder überbracht werden. Nur, welche Vorgehensweise ist die beste? Durch meine Erfahrungen habe ich für mich eine gute Möglichkeit gefunden.

Meine persönliche Checkliste für den Notfall

Vorweg: Es gibt nicht die perfekte Lösung. Zum einen ist es abhängig davon, ob von einem kleinen Feature gesprochen wird oder ob es ein großes Projekt betrifft. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass auch „Kleinigkeiten“ zu großen Schmerzen führen können, wenn sie nicht wie geplant umgesetzt werden können.

Was bei mir bisher gut funktioniert hat: Weiterlesen

Wie Meetups, Barcamps und Konferenzen meine Arbeit erleichtern

Es gab so viele Ausreden für mich, nicht an Meetups und Barcamps teilzunehmen: „Ich habe zu viel auf meinem Schreibtisch“, „Das Thema kenne ich schon“, „Dazu habe ich zu wenig Vorabinfos“, „Ich arbeite lieber“ und „Das müsste jetzt dringend fertig werden, ich erledige das  lieber heute und geh nicht dahin“ sind nur Teile des Möglichen. Das waren aber meine Lieblingsausreden, falls wieder jemand in der Tür stand und ich zum Zeitpunkt der Veranstaltung tatsächlich Zeit hatte. Noch dazu war ich ja noch ganz frisch Product Owner und konnte einige Vorteile genießen: Meine Kollegen und vor allem meine Mentorin standen mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Warum sich also plötzlich mit den Herausforderungen anderer beschäftigen? Weiterlesen

Was hat es mit diesen Barcamps auf sich?

Kommenden Monat soll es ja wieder ein Barcamp von uns geben. Für Softwareentwickler. Aber warum organisieren wir das eigentlich? Was haben Softwareentwickler davon? Und was ist für Firmen drin, die ihre Mitarbeiter für so ein Barcamp freistellen müssen? Ein paar Ansichten und Einsichten.

Herausforderungen in komplexen Softwareprojekten

In komplexen, vernetzten Situationen – also Umgebungen, wie sie in der Softwarewelt verstärkt anzutreffen sind – müssen oft genug mehrere Ziele gleichzeitig berücksichtigt werden, die sich auch durchaus widersprechen können. Mit dem eigenen Domänenwissen allein (also der Kompetenz auf dem individuellen Fachgebiet) kommt man hier nicht viel weiter.

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Augen auf bei der Dienstleisterwahl

Die Dienstleisterwahl bei Shop-Vorhaben ist nicht trivial: Unternehmen, die sich für ein Shopsystem und einen Dienstleister entscheiden möchten, gehen bei der Suche bzw. der Ausschreibung in etablierter Weise vor. Gleichzeitig entsteht der Wunsch, das Projekt „agil” mit Hilfe einer Methode wie Scrum durchzuführen. Damit das gelingt, ist es notwendig, sich von einigen gewohnten Vorgehensweisen im Zuge der Projektausschreibung zu verabschieden. Vielmehr muss eine neue Denkhaltung etabliert werden. Wenden Unternehmen diese gut an, so sind die richtigen Weichen bereits vor Projektbeginn gestellt.

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Mayflower jetzt auch in Berlin

Bereits Mitte 2016 hatten wir die ersten Vorbereitungen getroffen und seit kurzem verkündet es ein kleines Schild in der Ritterstraße 2a auch offiziell: Mayflower hat – nach München und Würzburg – jetzt einen dritten Standort in Berlin. Dadurch können wir insbesondere unsere norddeutschen Kunden noch besser erreichen, wobei wir, dank der günstigen Verkehrsanbindung, auch weiterhin eng mit unseren weiteren Standorten verzahnt bleiben. Weiterlesen

Das LMU Entrepreneurship Center und Mayflower unterstützen Startups in München

Vor kurzem haben Mayflower und das LMU Entrepreneurship Center (LMU EC) eine Partnerschaft vereinbart, die insbesondere den in München organisierten Startups einen Zugriff auf professionelles IT-Know-how und Entwickler-Ressourcen (agile Teams) ermöglicht und es ihnen erlaubt, gerade in der Wachstumsphase auch softwareseitig mit ihren jeweiligen Business-Prozessen skalieren zu können.

Natalie Kho, Startup Managerin beim LMU EC und Albrecht Günther, Geschäftsführer bei der Mayflower GmbH, beschreiben im Gespräch die Inhalte und Ziele der Kooperation. Weiterlesen

Agile Bodensee 2016 | Agile Verträge Do’s and Don’ts

Björn Schotte wird am 29. September auf der Agile Bodensee sprechen.

Mehr als 3 Jahre sind ins Land gezogen, seit er seinen Vortrag zu Agilen Verträgen publik machte. In Agile Verträge: Do’s and Don’ts auf der Agile Bodensee wird er eine provokante These vertreten: die stärkste Vertragsform für Agile Projekte ist und bleibt Time & Material.

Aus seiner Sicht sind Einkäufer und Rechtsanwälte doch nur Angsthasen. Die Sorge nicht zu wissen, welches Feature man denn nun für seine Investition bekommt, ist allgegenwärtig.

Er erinnert an die Grundlagen dessen, weswegen man ein Projektvorhaben „agil“ durchführen möchte.

Im Verlauf des Vortrags möchte er alle Parteien – Entwickler-Team/Operative, Einkauf, Rechtsabteilung – miteinander versöhnen. Und Ideen aufzeigen, welche praktikablen Vertragsformen es geben könnte. Um das Bewusstsein zu schärfen, welches Potenzial brach liegt, wenn der Fokus zu sehr auf dem Vertraglichen liegt.

Wie immer gibt es vor und nach dem Vortrag zahlreiche Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Ideen auszutauschen. Schließlich wollen wir Alle doch nur Eins: Das Beste für das Projekt!

Wir sehen uns!

Berlin Ops Summit 2016 | Gute Organisations-Aufstellung in Zeiten digitaler Transformation

Björn Schotte wird am 8. September auf dem Berlin Ops Summit in Berlin sprechen.

Der Vortrag „Gute Organisations-Aufstellung in Zeiten digitaler Transformation“ wird das Buzzword „digitale Transformation“ im Kontext von Organisations-Strukturen näher beleuchten.

Organisationen, die vor dem Aufkommen des Internets bereits existierten, haben es häufig schwer, der neuen Konkurrenz Paroli zu bieten. Insbesondere sogenannten „Online Pure Playern“.

„Klar, wie müssen jetzt agil sein. Alles muss schneller werden. Die Büroräume so hip wie im Digital Valley.“, ist die häufige Antwort der Konzernlenker. Doch wir brauchen gar nicht weit in die Ferne schweifen.

Die gewachsene Struktur der Organisation ist dem zukünftigen Erfolg im Weg. Das Immunsystem wehrt sich.

Björn meint: das muss nicht sein. Wenn die Organisation erst einmal begreift, dass IT nicht mehr nur Unterstützung ist, sondern ein Kern-Anliegen. Und Abteilungen im Sinne des Produkts zusammen arbeiten. Mit IT-Crews, die einen „fit for purpose“ haben.

Der Weg wird steinig sein. Und schmerzhaft. Die Medizin gibt es am 8. September im Vortrag. Und wenn du magst, in ausführlichen Gesprächen auf der Abend-Party. Wer schon einmal das Gespräch suchen möchte, meldet sich am besten per E-Mail.

Wir sehen uns!

 

Die schönsten Fettnäpfchen aus 10 Jahren agiler Transition

Die agile Transition war bei Mayflower begleitet von einigen Irrtümern und Fehleinschätzungen. Das begann schon damit, dass wir 2006 davon ausgingen, die Implementierung von Scrum würde drei Monate dauern und der Übergang wäre geschafft. Heute stellen wir fest, dass wir gut unterwegs sind zum Wandel in eine echt agile Organisation.

Das ist nur einer von vielen Lessons Learned aus zehn Jahren Transition. Im Interview blickt Albrecht auf die schönsten Fettnäpfchen aus 10 Jahren agiler Transition zurück. Weiterlesen

Fight your Project – Transfer von Kampfsport und agilem Projektmanagement (Theorie)

Projektmanagement und Kampfsport — zwei doch recht unterschiedliche Begriffe, die sich auf den ersten Blick nicht verheiraten lassen. Ersteres bezeichnet einen Pool von Anwendungsmethoden, der in Zusammenwirkung die Initiierung, Planung, Steuerung und den Abschluss von einem oder mehreren Projekten innehat. Im Kampfsport hingegen steht ein Leistungsvergleich innerhalb des Kampfringes im Vordergrund und die Vorgabe, sich außerhalb des Rings in Zurückhaltung und Selbstbeherrschung zu üben. Was beide Termini jedoch eint ist, dass man sich — um Erfolg zu haben — eine hohe sensitive Wahrnehmung im Bereich der zwischenmenschlichen Aktionsebene und des eigenen Bewusstseins erarbeiten muss. Weiterlesen