Barcamp Würzburg 2016

Barcamp Würzburg – Die Zweite!

Das Barcamp Würzburg 2016 fand auch dieses Jahr am letzten Oktoberwochenende statt. In enger Zusammenarbeit mit dem Dekan der Fakultät für „Informatik und Wirtschaftsinformatik“ fiel die Location diesmal auf das Gebäude an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS).
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Besuch der unKonf 2015 in Mannheim

Am Samstag den 18.04.2015 wurde in Mannheim zum zweiten mal die sogenannte unKonf in den Räumlichkeiten der Kollegen von bitExpert ausgerichtet. Ich war wie auch schon im Vorjahr vor Ort.
Eine unKonf(-erenz) zeichnet sich wie eine Art Barcamp dadurch aus, dass es zuvor keine festen Session gibt. Jeder der Teilnehmer kann in einem Grooming Vorschläge einreichen. Man wird sogar dazu aufgefordert. In diesem Jahr belohnte der dpunkt.verlag jeden Redner mit einem Buchgutschein.
Über 18 Talks in 6 Slots verteilt auf 3 Lokalitäten wurde abgestimmt. Nachdem es im letzten Jahr gewünscht wurde, konnten diese nun in einer eigens für die unKonf entwickelten App (Android, IOS und HTM5) von jedem Teilnehmer eingesehen werden.
Eine Änderung bei den Sessions gab es jedoch. Es wurde eine Keynote eingeführt. Gehalten wurde diese von Stefan Koopmanschap, den man besser unter seinem Twitter Handle @skoop kennt.

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Beyond Tellerrand 2013

On Monday and Tuesday I was attending the „Beyond Tellerrand“ conference in Düsseldorf – a curated conference targeting frontend development, design and creativity. Or to sum it up: about shaping the experience for users on the web.

the conference mug

the conference mug

After having visited the really inspiring „sister“-conference „Play! Beyond Tellerrand“ (which is more code-focused) a year ago I was very glad and excited that I could go to Düsseldorf this year (thanks Mayflower!). When I arrived at Capitol Theater and checked in I was surprised by the adorable location: a lot of open space, people were chatting everywhere, everything was branded with this year’s artwork, the staff was so friendly, there were artists and sponsors giving small exhibitions, … Weiterlesen

OOP 2013: Eindrücke, die Zweite

Nachdem Christian Speckner und ich gestern den Tag auf der OOP 2013 in München verbracht haben, wollen wir hier einfach mal unsere Eindrücke aus drei recht unterschiedlichen Vorträgen teilen.

Ob sich der Besuch der Konferenz aus unserer Sicht gelohnt hat? Finden wir es heraus … Weiterlesen

IPC Spring Edition 2012: Der Versuch einer Zusammenfassung, stattdessen aber kunterbuntes Allerlei

Ursprünglich dachte ich, der Bericht wäre nur für unser internes Blog geeignet, da er zu viel eigene Meinung enthält. :) Aber Johann meinte „Wieso, ist doch interessant?“

Hier also – unsortiert das, was davon im Gedächtnis geblieben ist (es gab natürlich noch viel mehr, zum Beispiel diese Party in der Münzstraße… aber das ist nicht so interessant) – ein nochmals leicht überarbeiteter Bericht über die IPC Spring-Edition 2012. Diese fand vom 03. bis 06. Juni in Berlin statt. Ich war vom 5. auf den 6. Juni dort, das war auch mal wieder notwendig, denn das letzte mal war ich 2009 auf einer IPC gewesen.

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Stolpersteine agiler Methoden

Die Spring-Edition der IPC (International PHP Conference) fand dieses Jahr vom 03. bis zum 06. Juni 2012 in Berlin statt. Sie hatte – wie auch in den vergangenen beiden Jahren schon – einen eigenen "Agile Day" mit einer Reihe von Talks die sich rund um Themen zur Agilität drehten. Da dieser Themenkomplex zunehmend an Popularität gewinnt und dessen Methodik schon Einzug in die tägliche Arbeit vieler Firmen gefunden hat, gilt es auch auf die Seitenaspekte zu achten. Dies haben sich Sebastian Bauer (Inovex GmbH) und Dominik Jungowski (CHIP Xonio Online GmbH) zum Anlass genommen gleich zu Beginn des Agile Day mit ihrem Vortrag "Stolpersteine agiler Methoden" auf die Probleme rund um die Thematik einzugehen und mit Lösungsansätzen aufzuwarten. Damit möglichst Wenige beim Einsatz agiler Methoden über schon bekannte Steine auf dem Weg stolpern, möchte ich einen kurzen Überblick über den gehaltenen Talk geben…

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IPC 2011 – ein kurzer Bericht

Die International PHP Konferenz im schönen Mainz liegt wenige Tage zurück, Grund genug für mich ein Fazit zu ziehen und einige besondere Perlen unter den zahlreichen Vorträgen zu erwähnen.
Mit der Rheingoldhalle in Mainz hat der Veranstalter meiner Meinung nach eine sehr schöne Location gefunden, die flexible Vortragsräume bot um sowohl großen Vorträgen mit mehreren hundert Zuhörern, als auch kleineren Präsentationen entsprechenden Platz zu bieten.
Einzig der Bereich für Aussteller, Garderobe und Eingang zu den jeweiligen Räumen hätte gerne größer ausfallen dürfen.
Jedoch ließen sich die wenigsten von dieser Tatsache stören und so kamen auch auf diesem engerem Raum viele gute Gespräche zustande.

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Nachbericht zur PHP Unconference Hamburg 2011

Nachdem der ursprüngliche Plan eines Flugs am Samstag morgen von
München nach Hamburg nicht aufgegangen war, ging es Freitag nachmittag
bzw Samstag sehr früh mit Bahn und Mietwagen los nach Hamburg,
bestehend aus ganz viel A7 und ein bisschen A8.

Ohne viele Zwischenfälle konnten wir den Würzburger Kollegen unterwegs
einsammeln und waren trotz Navi-Wirren alle 10 pünktlich um 10:30 am
altbekannten Geomatikum in Hamburg.

Nachdem wir unsere Namensschilder abgeholt, alte Bekannte begrüsst und
erstmal Kaffee getankt hatten gings auch schon los mit der Vorstellung
der angebotenen Sessions und dem Versuch, für auf der Webseite
gewünschte Themen jemanden zu finden, der sich in Materie fit genug
fühlte, einen Vortrag zu halten.

Gleich danach ging es an die Abstimmung, hierzu hatte jeder Teilnehmer
4 Klebepunkte, mit denen er die 4 Vorträge kennzeichnen sollte, die am
interessantesten erschienen. Daraus erstellte das Orga-Team dann einen
Ablaufplan von je 4 aufeinderfolgenden Slots in 4 Räumen, also
insgesamt 16 Vorträge.

Der wesentliche Unterschied zu einer klassischen Konferenz ist also
zum einen, dass die Teilnehmer die Vorträge selbst wählen und zum
anderen, dass deutlich längere Pausen und der offene Raum dazu
ermuntern sollen, sich zwischen den Vorträgen rege auszutauschen, sei
es über vergangene und kommende Vorträge als auch zum Kennenlernen der
anderen Teilnehmer.

Die Qualität der Vorträge war mit wenigen Ausnahmen sehr hoch, auch
wir haben einige neue Ideen mitgenommen, die wir uns demnächst
intensiver anschauen und/oder für neue und bestehende Projekte
evaluieren wollen. Dies sind nicht nur technische Themen, auch
Richtung Projektmanagement oder -Organisation (z.B. Kanban oder
Rhetorik) war etwas geboten.

Die Folien zu vielen Vorträgen gibt es auf den Wiki-Seite vom Samstag
und Sonntag zu sehen.

Trotz dem am Sonntag mit großer Begeisterung verfolgten Vortrag
PHPopstars (über die hohe Anziehungskraft einiger Personen, die
oftmals in der Lage sind, einen der Räume zum Bersten zu füllen und
parallel stattfindenen Veranstaltungen die meisten Zuhörer
abzuziehen), ist die Atmosphäre auf der Unconf sehr entspannt und es
ist meistens sehr einfach, mit Leuten, die teilweise dieselben
Vorträge auf den führenden konventionellen PHP-Konferenzen halten oder
führende Positionen in namhaften Open-Source-Projekten innehalten ins
Gespräch zu kommen. (Oder sich zum Erfahrungsaustausch mit Entwicklern
zusammenzusetzen, deren Library man als eines von wenigen großen
Projekten in der neuesten Version produktiv einsetzt.)

Bedingt durch die lange Heimreise mussten wir am Sonntag leider vor
dem letzten Vortragsslot schon aufbrechen und haben somit diesen und
die Abschlussveranstaltung verpasst.

Schließen möchten wir diesen kurzen Unconf-Bericht mit einem großen
Lob an das Orga-Team, das seit Jahren unermüdlich eine Top-Veranstaltung auf
die Beine stellt und außerdem Dank an alle Helfer, Sponsoren und
Teilnehmer (vor allem die, die sich mit Vorträgen und Diskussionen
beteiligt haben).

IPC die Zweite – DevOps

Nach einem sehr guten Mittagessen, in tollem Ambiente ging es weiter mit dem Powerworkshop von Soenke Ruempler (Jimdo) und Johann-Peter Hartmann (SektionEins GmbH, Mayflower GmbH).
Da sich, vielleicht zum Glück, nur wenige Teilnehmer für diesen Workshop fanden, ging die Vorstellungsrunde recht flink und es wurde schnell deutlich was wir als Publikum zu erwarten hatten.
Die Vortragenden stellten klar das PHP seinen größten Vorteil, das schnelle umsetzen von Anforderungen, durch fortschreitende Professionalisierung eingebüßt habe und Scrum nur einen Teil der Lösung darstellt.
Grund für die Tatsache, dass der Scrumprozess bei dem Benutzer nicht ankommt sind seltene Deployments, welche mehrere Features zusammenfassen.
Dadurch wird der in kurzen Iterationen angelegte Scrumprozess von einem wasserfallartigen Deployment überdeckt.
Grund für die seltenen Deployments ist der erhebliche Zeitaufwand für die Administratoren und der fehlende Projekt überblick, auch als Silo-Problematik bekannt.

Eine mögliche Lösung für das fehlende Betrachten des Gesamtprojektes, wurde mit Kanban recht ausführlich vorgestellt.
Dieses kann genutzt werden, um Engpässe im Projekt zu visualisieren, vor allem wenn diese zwischen Abteilungen entstehen.

Wichtigster Teil des Vortrages war es aber, die Lücke zwischen Development und Administration zu schließen.
Während die Developer vorrangig die Features im Blick haben, steht für die Administration der Reibungslose Ablauf im Tagesbetrieb im Vordergrund.

Schließen kann man diese Lücke durch das richtige Toolset.
Die Administrationsseite kümmert sich darum, eine Infrastruktur zu schaffen, damit das Deployment von den Entwicklern übernommen werden kann und bekommt im Gegenzug das lästige Deployment abgenommen.
Dadurch werden Kapazitäten frei, um die Infrastruktur zu erweitern, was beiden Seiten zu gute kommt.

Für diesen Zweck wurden Puppet und Vagrant vorgestellt.

Puppet ist ein System zur automatisierten Verteilung und Durchführung von Serverkonfigurationen.
Mit Vagrant wurde er Tool vorgestellt, welches anhand von Konfigurationsbeschreibungen beliebig viele virtuelle Maschinen aufsetzten kann.
Konfigurationen können dabei auch aus einem Puppet-Repository stammen, was den Verwaltungsaufwand reduziert.
Mit beiden Tools in Kombination ist es möglich, lokal das Produktivsystem nachzustellen und zu testen.
Das anlegen mehrerer vorkonfigurierter Server wurde dabei ausführlich vorgeführt.

Anschließend wurde noch das Buildpipelining vorgestellt, am Beispiel des Mapolis Projektes.
Buildpipelining beschreibt die Möglichkeit PHPUnit Test und Selenium Test getrennt voneinander auszuführen, letztere nur nach erfolgreichem Verlauf der voran gegangenen Tests.
Theoretisch kann nach erfolgreichem Bestehen aller Buildprojekte ein automatischer Deploy erfolgen.
Praktisch wird jedoch oftmals noch die Freigabe des Projektleiters benötigt.

Das Ziel des Workshops, Administratoren und Entwicklern Tools aufzuzeigen, die die Deploymentrate erhöhen können, wurde in 4 Stunden gut vermittelt und es wurde klar gestellt, dass es mithilfe dieser Tools möglich ist, PHP seinen verlorenen Wettbewerbsvorteil zurück zu geben.
Dennoch waren die 4 Stunden sehr knapp bemessen, die größtenteils abstrakten Inhalte zu vermitteln, weshalb ich trotz der vielen mitgenommenen Ideen danach froh war entspannen zu können.