Barcamp Würzburg 2016

Barcamp Würzburg – Die Zweite!

Das Barcamp Würzburg 2016 fand auch dieses Jahr am letzten Oktoberwochenende statt. In enger Zusammenarbeit mit dem Dekan der Fakultät für „Informatik und Wirtschaftsinformatik“ fiel die Location diesmal auf das Gebäude an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS).

Die beiden Organisatoren, Ute Mündlein und Markus Sommer, haben sich nach dem sehr erfolgreichen Auftakt des ersten Würzburger Barcamps in 2015 entschlossen, auch dieses Jahr wieder ein Barcamp zu veranstalten. Es waren wie im Vorjahr 75 Teilnehmer.

Das Line-Up

Bereits beim Kennenlernen (Line-Up) habe ich viele alte Bekannte sowie ehemalige Kollegen wieder getroffen und sehr viele neue, interessante Leute aus unterschiedlichen Branchen kennengelernt. Da sich die Kunde vom Barcamp als allererstes in den Kreisen der Informatik- und Social-Media-Branche herumgesprochen hatte, gab es viele Teilnehmer aus diesen beiden Bereichen.

Besonders gefreut hat es mich, Herrn Georg Rosenthal, den Ehrensenator der FHWS, am ersten Tag dort anzutreffen. Herr Rosenthal ist mir als ehemaliger Würzburger Oberbürgermeister und Landtagsabgeordneter schon seit Jahren ein Begriff, die Hand geschüttelt habe ich ihm jedoch erst am Samstag zum ersten Mal.

Die Sessions

Die Vorträge, die als „Sessions“ bezeichnet werden, sind bei einem Barcamp, neben den Teilnehmern, der wesentliche Bestandteil der Veranstaltung. In der morgendlichen Planung wurden alle Sessions von den Teilnehmern vorgestellt, wobei es an beiden Tagen zehn Zeitfenster gab, die jeweils in vier verschiedenen Räumen stattfanden.

Generell wurden die Sessions ins Programm aufgenommen, sobald bei deren Vorstellung mindestens fünf Leute ihr Interesse durch Handzeichen ankündigten. Durch die großzügige Anzahl an Zeitfenstern konnte jeder Teilnehmer seine Vorschläge locker unterbringen.

Es fanden zahlreiche Vorträge aus dem Informatikbereich, aber auch aus sehr vielen anderen Bereichen statt. Insgesamt gab es ein Angebot von über 30 Sessions. An Themen war alles vertreten: von “Sicherheit im Netz“ über „SEO – Onpage Optimierung Basics“ bis hin zu „Sport im Alltag – Wie bleibe ich fit?“ Diskussionsrunden sorgten zudem für sehr konstruktive Gespräche und boten somit eine großartige Möglichkeit zum kreativen und fachlichen Austausch.

Der Rechtsanwalt Chan-jo Jun, der vielen von seinem juristischen Feldzug gegen Facebook bekannt sein dürfte, hielt in diesem Jahr eine Session zu “Soll das deutsche Recht für Facebook gelten?”

Zu Gast waren außerdem drei Organisatoren der Landesgartenschau 2018. Sie nutzten in der Diskussionsrunde “Fragen an und von der LSG” die Gelegenheit zum Austausch mit den Teilnehmern und beantworteten Fragen rund um die Organisation dieses Mammutprojektes.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Diskussionsrunde “Integration der Stadt Würzburg”, bei der im Format eines Stuhlkreises ein offener Austausch mit einer Gruppe von Flüchtlingen aus Syrien stattfand. Begleitet wurde die Gruppe vom Friedenspreisträger der Stadt Würzburg, Addis Mulugeta, und der Sozialpädagogin Ciler Lehmann. Die Schicksale der jungen Männer haben mich persönlich sehr bewegt, und ich empfand den Austausch sowie die Fragerunde als besonders offen, freundlich und informativ.

Ich habe auch wieder ein paar Sessions angeboten, unter anderem zu den Themen „Grundprinzipien der Objektorientierten Programmierung anhand der Programmiersprache PHP“ und „Adobe Photoshop für Einsteiger“. Zum Auflockern habe ich in der Session „Ping & Pong“ die Teilnehmer zu einer kleinen Runde Tischtennis eingeladen.

Die großzügigen Session-Räume waren ausgestattet mit modernster IT-Infrastruktur, Redepulten, Flipcharts sowie vorinstallierten Beamern. Somit boten sie optimale Voraussetzungen für alle Arten von Vorträgen. Zudem trug die offene und lichtdurchflutete Architektur des modernen Hochschulgebäudes von Beginn an sehr gut zur Atmosphäre des Barcamps bei und schaffte eine behagliche und anregende Stimmung.

Catering vom Feinsten

Nelles Catering aus Fulda ließ in Sachen Verpflegung wirklich keine Wünsche offen. Es gab ein Gourmet-Buffet, unter anderem mit frischer, im ausgehöhlten Parmesan-Laib zubereiteter Rucola-Pasta. Außerdem stand an beiden Tagen ein tolles Frühstücksbuffet zur Verfügung und eine breite Auswahl an Freigetränken. Am ersten Tag gab es eine gemütliche Abendveranstaltung, bei der alle Teilnehmer den Tag bei einem leckeren Brotzeitbuffet und netten Gesprächen ausklingen lassen konnten.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Sonntag um 14:00 Uhr ging dann das rundum schöne Barcamp auch schon wieder zu Ende. Ich denke, die Abschlussrunde war für die beiden Veranstalter Ute Mündlein und Markus Sommer sehr motivierend. Auch Prof. Dr. Peter Braun, der räumliche Gastgeber der FHWS, sah sehr zufrieden aus.

Für mich hat sich erneut bestätigt, wie viele offene, intelligente und interessante Menschen in Würzburg leben. Würzburg hat ein riesiges Potential und Veranstaltungen wie diese helfen, es zu aktivieren und Leute zu vernetzen.

Danke!

Das gesamte Event war super organisiert: ein sehr gelungenes Line-Up, die ausgezeichnete Wahl der Location, ein gigantisches Catering und 75 hochmotivierte Teilnehmer bis hin zu den prallgefüllten Goodie-Bags der Sponsoren sowie der schönen und gemütlichen Abendveranstaltung. Allen Organisatoren und Sponsoren an dieser Stelle ein riesiges Lob und ein dickes Dankeschön!

Ich würde mich sehr freuen, wenn auch nächstes Jahr wieder ein Barcamp in Würzburg stattfindet, schon alleine um einige der allesamt sehr netten, offenen und interessanten Teilnehmer wieder zu sehen.

Links

Webseite des Barcamp Würzburg

Vortrag „Soll das deutsche Recht für Facebook gelten?“ von Chan-jo Jun

Foto: Chan-jo Jun

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