Work & Travel – Remote arbeiten & bezahlter Urlaub

Auf der Rückfahrt vom Mayflower Barcamp nach München hatten einige Kollegen und ich die Idee, für eine Woche, abseits vom Alltag am Kundenprojekt zu arbeiten und nebenbei Urlaub zu machen. Das Ziel war dabei schon klar: möglichst in Richtung Strand, wo es warm ist, abends was los ist und man in einer entspannten Atmosphäre fokusiert arbeiten kann.

Der Trip sollte aus eigener Tasche bezahlt werden, damit es möglichst wenig Abhängigkeiten gibt. Die Kommunikation und Koordination mit unseren Teams und unseren Kunden wollten wir selbst erledigen. Damit unser Vorhaben nicht ins Wasser fällt, haben wir uns dazu entschlossen, das Ganze zeitnah umzusetzen. Die Planung wurde ausformuliert, ein passender Zielort recherchiert und ein gemeinsamer Termin definiert. Anschließend haben wir den Kostenplan aufgestellt und uns auch schon mit dem Hotel in Verbindung gesetzt. Parallel dazu haben wir begonnen, die Idee und die von uns davon erhofften Vorteile dem Kunden vorzustellen. Die Resonanz dafür war durchwegs positiv. Einer fand die Idee sogar so gut, dass er direkt einen seiner Entwickler mit uns auf die Reise geschickt hat.

Nachdem wir unseren Plan soweit vorbereitet hatten, involvierten wir die Geschäftsführer der Mayflower und stellten unsere Idee vor. Unter der Prämisse, alles selbst zu bezahlen und nur die offizielle Genehmigung zu erhalten, hatten wir nicht damit gerechnet, dass Mayflower unser Vorhaben prüft und passable Finanzierungsoptionen definiert. Warum? – Damit auch andere Kollegen mit ihren Teams solche Reisen unternehmen können. Da durch die Mitreise eines Kunden zusätzlich positive Faktoren entstehen, wie Kunden- und Teambindung, welche Mayflower unterstützen möchte, haben wir einen Zuschuss von einem Drittel der Reisekosten bekommen.

Es war klar das wir nicht planlos auf Reise gehen werden. Darum haben wir im Vorfeld passende Aufgabenpakete definiert. So wurden z.B. Refactoring-Tasks, die schnell und fokussiert durchgezogen werden sollten, gewählt. Auch die prototypische Implementierung einer REST-Api auf Basis von Spring REST und Cassandra Data stand an. Ideale Themen also für den Strand :)

Der eine oder andere mag jetzt an ein typisches Offsite Event denken, in dem ein Team sich gesammelt zurückzieht um weg vom Alltag gezielt an Spikes oder anderen offenen Aufgaben zu arbeiten. Unser Work & Travel war im Gegensatz dazu eine bunte Mischung. 4 Leute aus 4 verschiedenen Teams, Technologiebereiche von JS, PHP, Java bis hin zur Datenbank Cassandra sollten es nicht langweilig werden lassen. Über die Durchführung und unsere Erfahrungen mit dem Work & Travel möchten wir im Laufe der nächsten Woche einen weiteren Artikel veröffentlichen. Dort werdet ihr auch erfahren wohin es bei dem Trip ging :)

Neuzugänge im ODL Würzburg

Gestern sind TATSÄCHLICH die ersten postalischen Device-Spenden bei uns im Würzburger Office für das ODL (Open Device Lab) angekommen! Danke, danke, danke, Martin Günther!!

Kollege: „Katrin, hier liegt ein Päckchen für Dich.“
Katrin: „Aber ich habe doch gar nichts bestellt…?!“

*⇒ flitz*

Katrin: „Oooooh!!! Ich glaube, das sind bestimmt die angekündigten Device-Spenden!!!!!!!!“

Ich erspare uns jetzt die Beschreibung des kleinen Freudentanzes und wie ich jedem Kollegen das Päckchen unter die Nase gehalten habe. ;)

Beim Auspacken kamen dann neben einem kleinen, handgeschriebenem Brief das erste Google Phone (!!) — ein HTC Dream — und ein Blackberry (hier bin ich nicht so firm, was die Modellbezeichnungen angeht) zum Vorschein. Beide Modelle gibt es bisher noch nicht im Würzburger ODL — ein Blackberry-Modell sogar noch gar nicht — und wir werden sie mit Freude spätestens am nächsten MayDay aufnehmen und damit der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. (Und ein Raffaelo lag auch noch mit im Umschlag <3 …)

Damit können wir ein gutes halbes Jahr nach der Eröffnung bereits mit 21 Devices aufwarten, die aus Device Donations, privaten Mitarbeiter-Spenden und Mayflower-Mitteln kommen. Wow!

Vielen, vielen Dank noch einmal, Martin Günther/@madin!!! Das sind die Momente, in denen das Betreiben eines ODL besonders viel Spaß macht!

Warum wir keine Titel und Positionen mehr haben

Wir kommen aus der PHP-Community und sind inzwischen in der agilen Community und der JavaScript-Community angekommen. Deshalb bekommen wir es mit, wenn gute Leute nach einer neuen Herausforderung, sprich: nach einem Arbeitgeber, der besser in ihr Leben passt als der bisherige, schauen.

Die Nachricht finden wir erst mal immer super, weil wir die Leute kennen und wissen was sie können. Bei den meisten könnte ich aus dem Stand eine halbstündige Eloge über ihre Fähigkeiten und Talente halten.

Und dann kommt die Irritation. Denn sie wollen Teamleiter, C*O, irgendwas mit Personalverantwortung, Head of *, * Lead oder Senior Architect werden. Auf gar keinen Fall einfach nur Developer. Nein, ein Titel muss her, man will ja die eigene Leistungsfähigkeit in der Karriere abgebildet sehen.

Tja, und damit können wir – und viel wichtiger wollen wir – gar nicht dienen. Weder die HR-Abteilung noch die Geschäftsführung kann Leute auf Positionen einstellen oder einen Titel vergeben.
Denn die existieren bei uns nicht mehr.
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Leadership in der IT

Ich habe gestern einen Talk zu Leadership in der IT auf der Developer Week gehalten. Es ist ein Bericht zu unseren praktischen Erfahrungen mit Leadership seit 2000, mit dem Schwerpunkt auf unseren schönsten Fehlern, die alle irgendwann einmal wie ein wirklich guter Plan aussahen.

Von klassischem autoritären Management über naive Agilität zur Überforderung der Führungskräfte durch transformationales Management von heute.

Richtig gut lesen läßt der sich leider nur in Fullscreen.

Wireframing-Tools – so viel will ich doch gar nicht …

Wireframes. Machen wir alle. Irgendwie. Immer mal wieder. Vornehmlich sind sie natürlich das alltägliche Werkzeug von UX’lern. Aber auch viele andere, an Softwareentwicklung beteiligte Personen nutzen sie. Gerne als kurze Skizze auf Papier, um im Gespräch einen Sachverhalt zu erläutern. Oder in irgendeiner Form schnell und rough digital erstellt und anschließend per Mail oder Skype verschickt, um z.B. den Kunden während eines Telefonats ein Problem besser verständlich machen zu können. Oder mit etwas mehr Muße erstellt (und damit auch über den Gesprächskontext hinaus noch verständlich) und benutzbar, um im Termin mit dem Kunden über die detaillierte Umsetzung eines Features zu sprechen. Oder, oder, oder …

Was ich mir wünsche

Wenn man Wireframes produzieren möchte, die langfristig verständlich und wertvoll sind, braucht man dafür meist ein geeignetes, digitales Tool, mit dem man sie nicht nur erstellen, sondern auch nachträglich editieren und exportieren kann. Nur so lässt es sich mit den produzierten Wireframes kontinuierlich arbeiten und man kann sie als Kommunikationsmittel nutzen.  Weiterlesen

Responsive Design auf der IPC / WebTech Con 2013

Mein diesjähriger IPC-Besuch stand ganz im Zeichen von Responsive (Web-)Design. Nicht nur, dass mich das Thema sehr interessiert und ich mich schon viel damit beschäftigt habe, es wurden dem Thema diesmal auch gleich zwei Special Days gewidmet. Die beginnen die Notwendigkeit für Responsive Design allmählich zu erkennen, und Experten sind sich einig: 2013 ist das „Jahr des Responsive Designs“.
Responsive Design

Auch wenn in den verschiedenen Konferenzvorträgen und auch in meiner Session auf ganz unterschiedliche Schwerpunkte des Responsive Designs eingegangen wurde, und teils die Meinungen auseinandergehen, so ist bei einer für mich entscheidenden Frage doch eindeutig ein Konsenz herauszuhören:

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Die Reise mit der Mayflower – ein Ausbildungsbericht

Seit nunmehr 2 1/2 Jahren habe ich das Privileg, teil der Mayflower-Crew zu sein. Nun ist der Zeitpunkt für mich gekommen, mich von meinem Leichtmatrosen-Dasein zu verabschieden und meine Ausbildung Revue passieren zu lassen – und auf diesem Weg anderen Landratten einen Einblick zu geben, was es bedeutet, als Auszubildender auf der Mayflower zu segeln.

Für mich begann diese Reise völlig unerwartet Anfang 2010, als ich mich mit dem Zend Framework beschäftigte und zu diesem Zweck das Zend-Framework-Poster der Mayflower GmbH bestellte. Weiterlesen

DomniklStatsdBundle: Monitoring mit statsd in Symfony2-Projekten

Während mit klassischen Monitoringlösungen wie Nagios Systemdaten überwacht werden können, eignet sich die Kombination aus statsd und Graphite hervorragend für effektives Monitoring von Businessprozessen in Webanwendungen. Auch für Symfony2-Projekte wäre so eine Lösung praktisch – eine Variante stellt der Artikel vor. Weiterlesen

Mayflower and Symfony2

Two weeks ago, I had the chance to attend Symfony Live 2012 in Berlin. At first, I tried to get a ticket by submitting several proposals for talks. This didn’t work out but the organizers were very kind and invited me to attend the conference for free!

A couple of days later, I read about the Symfony2 Framework Certification. I had passed some certifications before (namely Zend Certified Engineer PHP5.3, Oracle Certified Professional (OCP), MySQL 5 Developer, and Scrum Product Owner Certification) and thought this might be a good chance to deepen my Symfony2 knowledge. Mayflower’s reaction to my wish was very positive. In they end, Mayflower covered the certification fee and gave me the chance to be the company’s first Symfony2 Certified Developer.
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