4 Tipps für besseres Feedback in Sprint Reviews

Als Scrum Master habe ich schon an sehr vielen Sprint Reviews teilgenommen und mir dabei oft die Frage gestellt: „Wie bekomme ich mehr und brauchbareres Feedback im Review?“

In diesem Blogpost möchte ich meine Erfahrung teilen und zeigen, wie nützliches Feedback gefördert werden kann. Außerdem werde ich meine Fehler nennen, die dazu führten, dass kein brauchbares Feedback gegeben wurde.
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10 Dinge, die Entwickler an (JIRA-)Tickets schätzen

Im letzten Monat habe ich auf dem PO-Camp darüber gesprochen, welche Bestandteile und Prinzipien aus Entwickler-Sicht für gute (JIRA-)Tickets erforderlich sind. Die gesammelten Anforderungen basieren auf der einen Seite auf kurzen Interviews mit Entwickler-Kollegen, die ich im Rahmen unserer Slacktime durchgeführt habe („Was machen für Dich gute JIRA-Tickets aus?“). Zum anderen fließen aber auch meine persönliche Erfahrung als Entwickler und Team-Mitglied, das relativ viel mit dem Kunden kommuniziert, mit ein.

Herausgekommen sind 10 Punkte, die sich auf das Format, den Inhalt und die Rahmenbedingungen, unter denen das Team mit den Tickets arbeitet, beziehen. Weiterlesen

Do you know the difference between continuous integration, continuous delivery and continuous deployment?

Probably every common agile developer has heard these terms. But have you ever thought about the difference between them. I have really been wondering about this question and after some investigation I would like to share all information on this topic i have gathered.

To be able to understand continuous deployment it can be helpful to define its predecessors first – continuous integration and continuous delivery. Continuous integration (CI) usually refers to integrating, building and testing code within an integration environment. It assumes frequent integration of developers code into a shared repository, at least once a day. This makes sure that the local version of every individual developer doesn’t differ too much. Weiterlesen

Fight your Project – Transfer von Kampfsport und agilem Projektmanagement (Theorie)

Projektmanagement und Kampfsport — zwei doch recht unterschiedliche Begriffe, die sich auf den ersten Blick nicht verheiraten lassen. Ersteres bezeichnet einen Pool von Anwendungsmethoden, der in Zusammenwirkung die Initiierung, Planung, Steuerung und den Abschluss von einem oder mehreren Projekten innehat. Im Kampfsport hingegen steht ein Leistungsvergleich innerhalb des Kampfringes im Vordergrund und die Vorgabe, sich außerhalb des Rings in Zurückhaltung und Selbstbeherrschung zu üben. Was beide Termini jedoch eint ist, dass man sich — um Erfolg zu haben — eine hohe sensitive Wahrnehmung im Bereich der zwischenmenschlichen Aktionsebene und des eigenen Bewusstseins erarbeiten muss. Weiterlesen

Warum man in der Launchphase nicht auf das Daily Scrum verzichten sollte

Auch bei uns läuft nicht alles rund und so passiert es hin und wieder mal, dass trotz aller Erfahrung, Erklärungen und Bemühungen in unseren Projekten komische Dinge passieren, mit denen man irgendwie nicht gerechnet hat. So vermeldete eines Tages das Projektmanagement einer unserer Kunden während der heißen Launchphase, aus Zeitgründen auf das Daily Scrum verzichten zu wollen. Schließlich stimmen sich alle Projektbeteiligten auch so untereinander ab. Die Zeit, die für das Daily Scrum aufgewendet wird, könne man besser in den Launch investieren. Die Entscheidung steht fest und ist indiskutabel. Das ist der Moment, in dem sich in einem Scrum Master alles zusammen zieht und er tief Luft holen muss: Der Kunde ist König.
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Wie für verteilte Teams Scrum-Meetings angepasst werden können

Auf den diesjährigen agilen Meetups, die ich besucht habe, bin ich regelmäßig über die Worthülse „Remote-Teams“ gestolpert. Remote-Teams sind Entwickler-Teams, die nicht gemeinsam im selben Büro arbeiten, sondern verteilt – nicht selten weltweit. Oft wurde gefragt, wer damit schon Erfahrungen gemacht hat. Im Gespräch hat sich ebenso oft herausgestellt, dass die Erfahrungen, die da draußen in der weiten agilen Welt gemacht werden, nicht immer positiv sind. Speziell, wenn ein Remote-Team auf Scrum trifft, scheint das hin und wieder für Unmut zu sorgen. Denn Scrum an sich ist nicht für verteilte Teams ausgelegt.

Auch wir bei Mayflower werden in unseren Projekten immer wieder vor die Herausforderung gestellt, mit externen Entwicklern auf Kundenseite und unseren eigenen Entwicklern ein großes, verteiltes Scrum-Team zu bilden. In unserem Team haben wir bei solchen Team-Zusammensetzungen in verschiedenen Projekten festgestellt, dass die Scrum-Meetings für eine gut funktionierende Remote-Arbeit unbedingt angepasst werden sollten.
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Scrum Report 2013: Der Status quo

Der Report der Scrum Alliance, die sowohl Scrum User Groups sowie ein Forum für interaktives Lernen von Scrum unterstützt, stellt den Status quo des Scrum-Frameworks vor. Der Scrum Report 2013 beinhaltet die Ergebnisse der Mammutumfrage, wie Scrum in den diversen Betrieben genutzt wird, wobei über 500 Firmen in über 70 Ländern zu diesem Thema befragt wurden.

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Girls‘ Day bei Mayflower

Mayflower hat heute zum ersten Mal einen Girls‘ Day veranstaltet und ich möchte hier kurz die Eindrücke des Tages festhalten.

13 Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren aus dem Raum München und Augsburg hatten sich eine IT-Firma ausgewählt, um einen Einblick in unser Arbeiten zu bekommen.

Die Agenda sah so aus (in Klammern die umgesetzten Minuten):

  • Vorstellungsrunde als Stand-up (10)
  • Erwartungen an den Tag sammeln und clustern (15)
  • Kurze Einführung in agiles Arbeiten (30)
  • Ein agiles Spiel (45)
  • PAUSE (10)
  • In einem Coding Dojo HTML5-Canvas-Elemente manipulieren (45)
  • kurze Retro: Haben sich die Erwartungen erfüllt? (15)

Zentrales Thema war agiles Arbeiten, wir haben also Wände und Türen mit Notizen vollgekleistert und ein Task-Board eingerichtet. Weiterlesen

Das Maßnahmenboard: Eine Hilfe zum Arbeiten mit guten Vorsätzen

Zum Jahreswechsel werden gute Vorsätze gefasst – genauso wie in Sprint-Retrospektiven. Man beschließt Dinge, die im weiteren Projekt-Verlauf besser gemacht werden sollen als in der Vergangenheit. Doch wie die guten Vorsätze, verlaufen sich die Verbesserungsmaßnahmen schnell im Arbeitsalltag und geraten über der täglichen Routine wieder in Vergessenheit.

Zu oft bestehen die Maßnahmen nicht lange genug, um in der nächsten Sprint-Retrospektive überhaupt noch einmal auf Erfüllung bzw. Verbesserung überprüft zu werden. Selbst wenn das Team es schafft, während eines Sprints effektiv an ein oder zwei Themen zu arbeiten, geraten kleinere und gerade weniger akute Punkte garantiert aus dem Fokus oder werden ganz vergessen.

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Mayflower-Adventsverlosung: Gewinner stehen fest

Pünktlich zum Nikolaus hatten wir Björns Rezension zum neuen Hanser-Titel „Der agile Festpreis“ mit einem kleinen Gewinnspiel ergänzt. In ihrem Text versuchen die Autoren Boris Gloger (Scrum Coach), Ralf Mittermayr (Partner BearingPoint), Dr. Wolfgang Pfarl (T-Mobile Austria) und Dr. Andreas Opelt (Manager bei infonova) der Frage nachzugehen, wie sich Festpreis-Angebote und agile Projektverfahren sauber unter einen Hut bringen lassen. Weiterlesen