Über Helen Sedlmeier

Helen Sedlmeier ist seit 2018 an Board der Mayflower und betreut als Product Owner die Produktentwicklung für Start-ups. Sie liebt es, zusammen mit einem Entwicklungsteam in die raue See der Greenfield-Produktentwicklung zu stechen.

Modernisierungsblockade Robotic Process Automation

Das Geschäftsprozessmanagement in Unternehmen ist im stetigen Fluss, um sich den schnell wechselnden Rahmenbedingungen – wie veränderten Kundenbedürfnissen, Substitutionsprodukten, Wettbewerbsdruck oder Akquisitionen – anzupassen und um das Potential von neuen Technologien auszuschöpfen.

Robotic Process Automation wird dabei gerade als Heilsbringer gefeiert. Ich sehe das kritisch … Zeit für eine Abrechnung.

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On-time delivery demystified

Wann wird es fertig? Die meist gestellte Frage kennt ihr alle. Die zweitmeiste Frage hingegen lautet: Warum ist es verspätet fertig geworden?

Da es sich bei Software-Entwicklung um komplexe sozio-technische Systeme handelt, gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die Aufwandsschätzung und die wünschenswerte termingerechte Lieferung beeinflussen. Mal ganz davon abgesehen, dass wir uns natürlich auch um Outcomes & Business Impact bemühen müssen. Der kommt aber nicht ohne den entsprechenden Release.

Da ich nun schon lange in der digitalen Produktentwicklung arbeite, habe ich mich gefragt, ob nicht schon längst innerhalb der Forschung ein Framework entwickelt wurde, das die Herausforderungen systematisiert betrachtet und diese visualisiert.

Was soll ich sagen? Ich bin fündig geworden! Und zwar in einem Researchpaper von September 2022 … da ist die Druckerschwärze quasi erst getrocknet.

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Reorganisation … mit 9 goldenen Regeln!

Reorganisationen haben viele mögliche Ziele. Strukturen und Prozesse sollen Unternehmen dabei unterstützen, die strategischen Prioritäten grundsätzlich (oder auch besser) umzusetzen, Wachstum zu ermöglichen, bessere Entscheidungsfindung zu ermöglichen, Kostensenkung zu erzielen oder Verantwortlichkeiten besser zu klären. Die Liste lässt sich sicherlich endlos fortsetzen.

Fest steht, Reorganisationen sind immer wieder nötig und begleiten Unternehmen, solange sie existieren.

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Business Model Innovation mit dem Aikido-Pattern

Geschäftsmodelle stehen unter Druck. Deshalb sind Geschäftsmodell-Betrachtungen ein wichtiges Tool; auch und insbesondere im Produktmanagement. Denn ein starkes Geschäftsmodell ist der Grundstein für den geschäftlichen Erfolg. Deshalb möchte ich heute eine forschungsbasierte Methodik mit euch teilen. Nerd-Modus on fire!

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Opportunity Canvas

Vor kurzem habe ich über Customer Problem Statements geschrieben. In diesem Artikel habe ich dazu geraten, die Rückfrage nach dem Kundenproblem zu stellen. Was macht man jedoch, wenn diese Rückfrage als nervig oder bedrohlich oder gar als Arbeitsverweigerung aufgefasst wird? Nun ja, entweder man kündigt (was meine tatsächliche Empfehlung wäre) oder ihr lest jetzt weiter und bekommt einen Praxistipp, der Euch hilft – quasi undercover – ein guter Produktler zu sein.

Nochmal vorab zur mentalen Entlastung – wenn es dazu ein Meme gibt, ist es real. Bitte fragt immer nachdem „warum“gern auch 5 mal.

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Nexus – pures skaliertes Scrum

Vor kurzem habe ich einen einfachen Skalierungsansatz erklärt und dabei auch den Zusammenhang zu Scrum@Scale erläutert. Jetzt ist es Zeit, den zweiten Gründervater von Scrum, Ken Schwaber und dessen Ansatz zu beleuchten.

Die Scrum.org hat ebenfalls ein auf Scrum-basiertes Skalierungsframework entwickelt. Die Scrum.org arbeitet unter der Schirmherrschaft von Ken Schwaber und mittels der Unterstützung zahlreicher Scrum-Trainer gemeinsam am Nexus Guide und entwickelt ihn seit 2015 kontinuierlich weiter.

Wie Nexus aussieht, erfahrt ihr im Folgenden.

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Veröffentlicht unter Agile

Elements of Agile Survey von Mike Cohn

Mike Cohn ist zwar keiner der Unterzeichner des agilen Manifests für Software-Entwicklung, aber als Speaker, mehrfacher Buchautor, Co-Founder der Agile Alliance und Scrum Alliance ein echtes Schwergewicht in der Szene.

Vor kurzem – am 13.09.2022 – hat er etwas Neues gelauncht, dass ich mit Euch teilen möchte.

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Customer Problem Statement

Heute habe ich ein gewagtes Versprechen an meine Produktleute: Mit nur einer einzigen Frage kommt ihr einen Schritt aus der Feature Factory heraus und rein ins Empowerment  – und haltet dabei hartnäckige Stakeholder auf Abstand!

Die Frage lautet: Welches Kundenproblem löst das?

Gerne mit einem Nachsatz (in Habeckscher Anlehnung): Zeig mir dein Customer Problem Statement, Alter!

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