Über Helen Sedlmeier

Helen Sedlmeier ist seit 2018 an Board der Mayflower und betreut als Product Owner die Produktentwicklung für Start-ups. Sie liebt es, zusammen mit einem Entwicklungsteam in die raue See der Greenfield-Produktentwicklung zu stechen.

Bad Leader: Was gute Führung ausmacht – ein Denkanstoß

Führung ist eines der am meisten diskutierten Themen bei Mayflower – selbstverständlich nach Tech-Themen aller Art. Es landet aber selten im Blog.

Deshalb wollte ich nach meinem Wake-up-Call zu Führung & Kultur einen Recap zum Thema Führung geben und euch einen Einblick bieten, was gute Führungskräfte eigentlich ausmacht.

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Reminder: Kultur & Mindset

Gemäß der Enzyklopädie der Software-Entwicklung besteht keine offizielle Definition für agile Software-Entwicklung[1].

Die agile Software-Entwicklung wurde von Entwicklern entworfen[2], weshalb sie im starken Kontrast zu traditionellen Vorgehen (Wasserfall, V-Modell) steht. Die agile Software-Entwicklung ist ein Überbegriff für eine Reihe von Frameworks und Praktiken, die auf den Werten und Prinzipien des Manifests für die agile Software-Entwicklung basieren. Dieses Manifest wurde im Jahr 2001 als Folge der Auseinandersetzung mit den bis dahin vorhandenen agilen Disziplinen erstellt und ist als Kulminationspunkt und nicht als Startpunkt zu verstehen[3]. 17 Vertreter der agilen Disziplinen haben sich auf grundlegende, gemeinsame Werte und Prinzipien verständigt.

Dieser Umstand zeigt deutlich, dass agile Software-Entwicklung Kultur- und Mindset-getrieben ist. Nochmal zum Buchstabieren: Es ist systemimmanent. (Systemimmanent bedeutet, dass etwas einem System innewohnt.)

Die Bedeutung von Kultur & Mindset werde ich nun darlegen.

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Team Canvas

Fluide Organisationen, volatile Team-Zusammensetzung, Reorganisation, Kündigungen im Team, neue Kollegen, Integration neuer Teammitglieder, neue Produktschnitte oder zusätzliche Produkterweiterungen. Die Liste der Gründe eine vollständige oder auch nur teilweise Änderung der Team-Zusammensetzung ist lang. 

Nun heißt es, schnell wieder in die Performing-Phase kommen
(nach Tuckman Model). Wie das Team Canvas dabei helfen kann, erkläre ich jetzt.

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Groupthink (und Interventionsmöglichkeiten)

Agile Praktiken nutzen häufig Gruppenentscheidungen – wie beispielsweise in Gilden und CoPs – und natürlich steckt auch ganz viel implizite Gruppenentscheidung im kollaborativen Arbeiten.

Gruppenentscheidungen haben viele Vorteile: Wissen, Erfahrungen und Informationsstände mehrerer Personen können zusammengeführt und genutzt werden. Multiple Standpunkte erlauben vielfältigere und kritischere Prüfung von Optionen und können dadurch die Entscheidungsqualität als auch Kreativität erhöhen. Doch es gibt auch eine andere Seite …

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Aber bitte mit Empathie!

Ihr braucht schnell und einfach eine Möglichkeit eine Persona zu entwickeln und wollt dafür Einfühlungs- und Vorstellungsvermögen aufbauen? Habt aber weder Zeit noch Budget für eine feinsäuberliche „research-feste“ Persona?

Kein Problem: Die Kombination aus Prototyp-Persona und Empathy Map rettet Euch. Wofür ihr die Empathy Map sonst noch nutzen könnt und was das eigentlich ist, erfahrt ihr jetzt.

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Business Model Canvas

Geschäftsmodelle stehen unter Druck: Die Digitalisierung disruptiert und ermöglicht gänzlich neue Geschäftsmodelle. Da wir häufig neue digitale Produkte mit-erfinden und dabei auch die Geschäftsmodelle mit-entwickeln, gebe ich heute einen Deep Dive zum Business Modell Canvas.

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Statische Codeanalye – aus PO- und Dev-Sicht

Die beste Produktentwicklung entsteht dort, wo Leute selbst einen Need haben und gute Ideen finden, um ihr Problem zu lösen.

So wurde beispielsweise das Mountainbike nicht von einer Fahrradfirma erfunden, sondern von verrückten Fahrern, die durch die kalifornische Hügellandschaft gebrettert sind. Erst danach griff die Firma Specialized den frühen Trend auf und baute den legendären Stumpjumper.

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Four Key Metrics

Wer kennt es nicht: “Der letzte Release war die Hölle … Wir müssen in unsere CI/CD investieren und wir brauchen mehr DevOps!” Dafür benötigt man jedoch das entsprechende Funding.

Spätestens an diesem Punkt werden einige Fragen aufgeworfen, die es zu beantworten gilt: Wie soll ich das dem C-Level schmackhaft machen, obwohl das so technische Themen sind? Und wie zeige ich auf, dass uns das auch finanziell beeinträchtigt?

Oder, um es etwas einfacher zu machen: Welche KPIs kann ich zu Rate ziehen, wenn es um die Software Delivery Performance geht?

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Komponenten- und Featureteams – ein Forschungsergebnis

Die Frage, wie die Arbeit innerhalb einer Entwicklungs-Organisation am besten organisiert werden kann, ist seit langem von theoretischem und praktischem Interesse. Häufig stößt man hierbei auf Feature- und Komponententeams.

In diesem Beitrag möchte ich auf die Unterschiede sowie auf den aktuellen Stand der Forschung eingehen.

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Agiler Adventskalender: BAPO vs. OPAB

Am 22. Tag unseres Agilen Adventskalenders blicken wir auf ein Thema, das man so vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat, da man immer nur aus der eigenen Organisation heraus denkt. Aber sehen wir uns zunächst einmal die heutige Frage an:

Warum stehen sich Unternehmen bei der marktorientierten Ausrichtung manchmal selbst im Weg?

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