Über Helen Sedlmeier

Helen Sedlmeier ist seit 2018 an Board der Mayflower und betreut als Product Owner die Produktentwicklung für Start-ups. Sie liebt es, zusammen mit einem Entwicklungsteam in die raue See der Greenfield-Produktentwicklung zu stechen.

Scrum of Scrums

Neben Produktmanagement ist eines meiner Lieblingsthemen die agile Skalierung. Denn wie sollte man sonst umfangreichere Produkte auf die Beine stellen können? Zu agiler Skalierung habe ich bereits ein paar Artikel verfasst.

Bei all den Skalierungsframeworks gibt es Eines, dass meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: Scrum of Scrums.

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Team Topologies: Platform-as-a-Product (Teil 1)

Team Topologies schlägt vor, Infrastruktur-Teams zu Plattform-Teams zu wandeln. Daraus ergibt sich ein Wandel hin zu Platform-as-a-Product.

Dabei sind sich Matthew Skelton und Manuel Pais darüber im Klaren, dass dies mit Herausforderungen verbunden ist. Grund genug, dass wir uns ein wenig genauer damit beschäftigen!

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Team Topologies: Product Ownership in den vier Team-Typen

Team Topologies ist in aller Munde. Aber was bedeutet Product Ownership in den vier Team-Typen, die Team Topologies kennt? Das möchte ich heute beleuchten.

Am Ende des Artikels kennt ihr die vier Team-Typen und deren Interaktionsmuster aus Team Topologies und wisst, was das für Product Ownership bedeutet bzw. diese zum Einsatz kommt.

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Die Kontingenztheorie – warum agile skalierte Frameworks angepasst werden müssen

Als Praktiker ist es einem völlig klar, dass skalierte agile Frameworks angepasst werden müssen. Wie man das jedoch theoriegeleitet begründet, möchte ich in diesem Artikel mithilfe der Kontingenztheorie aufzeigen.

Die Kontingenztheorie ist eine Organisationstheorie. „Organisationstheoretische Ansätze dienen dem Zweck, die Ziele, die Entstehungsgeschichte, die Funktionsweise und den Wandel von Organisationen zu erklären und zu verstehen.“[1]

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Voraussetzung für die agile Skalierung

Um die skalierte agile Softwareentwicklung zu bewältigen, haben sich verschiedene skalierte agile Frameworks herausgebildet. Mit deren Hilfe ist es möglich, mit mehreren Teams gleichzeitig agil an einem Produkt zu arbeiten. Skalierte agile Frameworks können als eine Form der Organisationsstruktur verstanden werden; manche geben nur überblicksartige Beschreibungen vor, andere sind detailliert.[1]

Skalierte agile Frameworks beinhalten Praktiken der Technologie- und Management-Ebene; dabei werden Events, Rollen und Artefakte ergänzt. Gemäß einer Befragung von 15 Erfindern der skalierten agilen Frameworks wurden folgende Gründe für die Entwicklung genannt: die Verbesserung der Anpassungsfähigkeit der Organisation, die Verbesserung der Zusammenarbeit sowie die Koordination und Synchronisation agiler Teams, die am gleichen Produkt arbeiten.

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Bad Leader: Was gute Führung ausmacht – ein Denkanstoß

Führung ist eines der am meisten diskutierten Themen bei Mayflower – selbstverständlich nach Tech-Themen aller Art. Es landet aber selten im Blog.

Deshalb wollte ich nach meinem Wake-up-Call zu Führung & Kultur einen Recap zum Thema Führung geben und euch einen Einblick bieten, was gute Führungskräfte eigentlich ausmacht.

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Reminder: Kultur & Mindset

Gemäß der Enzyklopädie der Software-Entwicklung besteht keine offizielle Definition für agile Software-Entwicklung[1].

Die agile Software-Entwicklung wurde von Entwicklern entworfen[2], weshalb sie im starken Kontrast zu traditionellen Vorgehen (Wasserfall, V-Modell) steht. Die agile Software-Entwicklung ist ein Überbegriff für eine Reihe von Frameworks und Praktiken, die auf den Werten und Prinzipien des Manifests für die agile Software-Entwicklung basieren. Dieses Manifest wurde im Jahr 2001 als Folge der Auseinandersetzung mit den bis dahin vorhandenen agilen Disziplinen erstellt und ist als Kulminationspunkt und nicht als Startpunkt zu verstehen[3]. 17 Vertreter der agilen Disziplinen haben sich auf grundlegende, gemeinsame Werte und Prinzipien verständigt.

Dieser Umstand zeigt deutlich, dass agile Software-Entwicklung Kultur- und Mindset-getrieben ist. Nochmal zum Buchstabieren: Es ist systemimmanent. (Systemimmanent bedeutet, dass etwas einem System innewohnt.)

Die Bedeutung von Kultur & Mindset werde ich nun darlegen.

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Team Canvas

Fluide Organisationen, volatile Team-Zusammensetzung, Reorganisation, Kündigungen im Team, neue Kollegen, Integration neuer Teammitglieder, neue Produktschnitte oder zusätzliche Produkterweiterungen. Die Liste der Gründe eine vollständige oder auch nur teilweise Änderung der Team-Zusammensetzung ist lang. 

Nun heißt es, schnell wieder in die Performing-Phase kommen
(nach Tuckman Model). Wie das Team Canvas dabei helfen kann, erkläre ich jetzt.

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