Über Björn Schotte

Björn Schotte ist geschäftsführender Gesellschafter der Mayflower GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und Agilen Organisations-Themen. Er twittert unter @BjoernSchotte und ist auf Xing sowie bei Google+ erreichbar. Seine Vorträge finden sich bei Slideshare.

Ein Jahr Anforderungsmanagement …

Der Zeitpunkt ist gekommen, feierlich stehen wir da. Das Anforderungsmanagement. Das Produktmanagement. Die UX-Agentur ist stolz auf die Ergebnisse der Designs und Wireframes. Die Abteilungsleitung freut sich: Jetzt haben wir alle Anforderungen zusammen! Die, die wichtig sind. Unzählige Abstimmungsrunden und ein paar Anwender-Interviews sind vergangen. Der Vorstand ist auch einverstanden. Das Budget ist freigegeben, nach Präsentation des Steuerungsgremiums. Endlich können wir in die agile Softwareentwicklung starten. Wäre da nicht schon wieder dieses Missverständnis …

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Agile Missverständnisse: Experte im Nicht-Wissen

… oder: Warum wir Nussknacker brauchen!

Kennst Du das? Insbesondere im Beratungsumfeld wird nach sogenannten „Experten“ verlangt. „Haben Sie mal einen Experten für Thema X? Wir haben da so ein Problem und benötigen Beratung“, höre ich häufig, wenn uns Beratungsanfragen erreichen.

„Gestatten: Wir sind Experten im Nicht-Wissen“, liegt mir da als Replik auf der Zunge. Ich bekenne: Ich habe mich das bisher nicht getraut. Stattdessen schreibe ich lieber diesen Beitrag.

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Agile Missverständnisse: Schneller mit Agil

„Twice the work in half the time“, so heisst es an manchen Stellen. „Agil skalieren!“, hört man häufiger von Vertretern der unterschiedlichsten Skalierungs-Frameworks. Skalieren, das klingt so schön nach Fahrt aufnehmen. Nächste Haltestelle Hyperloop. Ich kann schon das Leuchten in den Augen der Unternehmen sehen, die Geschwindigkeit nun auf die gesamte Organisation ausrollen wollen.

Doch Ihr ahnt schon, dass da erneut ein Missverständnis lauert …

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Agile Missverständnisse: Das Ende der Velocity?

In Deutschland lieben wir Geschwindigkeit. Und Vorhersagbarkeit. Idealerweise bis auf die zweite Stelle nach dem Komma. Deswegen mögen wir auch den agilen Begriff der „Velocity“. Ja, ein Team, das nimmt so richtig Fahrt auf, wird gigantisch produktiv, und erledigt viel mehr in viel kürzerer Zeit. Auf dass die Time-to-Market ordentlich glüht. Doch leider gibt es da ganz viele Missverständnisse, die ich im Folgenden besprechen möchte. Mein Eindruck ist nämlich, dass die Velocity oftmals für andere Zwecke genutzt wird.

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Agile Missverständnisse: Die Rolle des PMO im Agilen

Arbeitet ein (Software-)Team erfolgreich agil, so wird dies schnell als Möglichkeit gesehen, das auf weitere Teams oder das gesamte Unternehmen auszurollen. Im klassischen Projektmanagement gibt es hier die Funktion des Project Management Office (PMO).

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Warum du das Spotify Modell nicht kopieren solltest

Ich schätze Klaus Leopold, Kanban Pionier und Special Guest unseres Product Owner Camp 2017, sehr. Daher habe ich auch den Newsletter von LEANability abonniert. In der neuesten Ausgabe gab es ein kleines Video-Interview mit Cliff Hazel, Coach Chapter Lead bei Spotify. Dort wurde auch die Frage beantwortet, ob Unternehmen das Spotify Organisations-Modell (Chapters, Guilds etc.) für sich kopieren anwenden sollten oder nicht.

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Brändi Dog – Brettspiel mit Langzeitmotivation im Team

Am heutigen Mayday – das ist unsere unternehmensinterne Slacktime – habe ich als Projekt „Brändi Dog – kooperatives Mensch Ärgere Dich Nicht© mit ein paar Besonderheiten“ eingebracht. Wer Brändi Dog nicht kennt: „Brändi Dog ist ein spannendes Brettspiel mit Langzeitmotivation, dass im Team und mit Bridge-Karten gespielt wird.“ Dabei gibt es eine ganze Reihe an besonderen Regeln, die neben taktischem Vorgehen auch kooperatives Spiel ermöglichen. Denn gewinnen kannst du nur als Team zu zweit. :-) Hier folgt ein kurzer Bericht vom Spiel.

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Product Owner Camp 2017 in Frankfurt

Nach dem großen Erfolg des Vorjahres veranstalten wir auch in diesem Jahr erneut ein Product Owner Camp. Dieses findet am 25. und 26. August in Frankfurt im SkyDeck im Silberturm statt. Als Location Partner konnte DB Systel GmbH gewonnen werden.

Das Product Owner Camp richtet sich an Product Owner, Requirements Manager, Projektmanager in agiler Transition und allen, die sich mit agiler Produktentwicklung beschäftigen. Durch das offene Open-Space-Format werden an beiden Tagen die Teilnehmer zu Teilgebern und bringen sich mit ihren Themen, Fragestellungen und Herausforderungen aktiv in die Mitmach-Konferenz ein.

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Agile Transition bei flyeralarm

Seit etwa einem Jahr gibt es die Agile Usergroup Unterfranken, die sich monatlich meist in den Räumen der MAYFLOWER GmbH am Standort Würzburg trifft. Wir haben eine Gruppe auf Xing mit ca. 150 Mitgliedern, eine Facebook Page sowie eine meetup.com Präsenz. Auf Slideshare sind wir ebenfalls vertreten. Und manchmal gibt es Videoaufzeichnungen bei YouTube. Wer möchte, darf uns gerne auf allen Plattformen folgen, liken bzw. den Gruppen beitreten. Und bekommt so automatisch immer die Einladungen zu den Treffen.

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Agile Bodensee 2016 | Agile Verträge Do’s and Don’ts

Björn Schotte wird am 29. September auf der Agile Bodensee sprechen.

Mehr als 3 Jahre sind ins Land gezogen, seit er seinen Vortrag zu Agilen Verträgen publik machte. In Agile Verträge: Do’s and Don’ts auf der Agile Bodensee wird er eine provokante These vertreten: die stärkste Vertragsform für Agile Projekte ist und bleibt Time & Material.

Aus seiner Sicht sind Einkäufer und Rechtsanwälte doch nur Angsthasen. Die Sorge nicht zu wissen, welches Feature man denn nun für seine Investition bekommt, ist allgegenwärtig.

Er erinnert an die Grundlagen dessen, weswegen man ein Projektvorhaben „agil“ durchführen möchte.

Im Verlauf des Vortrags möchte er alle Parteien – Entwickler-Team/Operative, Einkauf, Rechtsabteilung – miteinander versöhnen. Und Ideen aufzeigen, welche praktikablen Vertragsformen es geben könnte. Um das Bewusstsein zu schärfen, welches Potenzial brach liegt, wenn der Fokus zu sehr auf dem Vertraglichen liegt.

Wie immer gibt es vor und nach dem Vortrag zahlreiche Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Ideen auszutauschen. Schließlich wollen wir Alle doch nur Eins: Das Beste für das Projekt!

Wir sehen uns!