Wir fahren nach Berlin

7. bis 11. Juni in der Hauptstadt: Zwei Konferenzen, zwei Workshops, zwei Sessions — und zwei Tage volles Programm, wenn Mayflower nach Berlin kommt. Zunächst einmal als Platin-Sponsor der einen PHP-Konferenz; immerhin sind wir traditionell mit vielen Speakern vertreten, da darf man auch einmal etwas zurückgeben. Vor allem aber sind wir in Berlin, weil Berlin rockt — die Startup-Szene brodelt und spült Ideen und Modelle, die wir aus der Softwareentwicklung kennen, in den Mainstream. Weiterlesen

Unsere Speaker Johann-Peter Hartmann und Sebastian Springer über die IPC

Die International PHP Confernce (IPC) ist der seit mehr als einem Jahrzehnt der Treffpunkt für internationale PHP-Experten und erfahrene Consultants, um ihr Know-how zu verbreiten. Als weltweiter Pionier auf diesem Gebiet steht die IPC für professionelle Vorträge und auch Workshops im PHP- und im Webumfeld. Im Folgenden könnt Ihr erfahren, wie unsere Speaker Johann-Peter-Hartmann, CTO der Mayflower GmbH und Sebastian Springer, Teamleiter und Senior Developer ebenfalls bei Mayflower, die Konferenz erlebt haben.

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IPC Spring 2013: Ein Rückblick, ein Ausblick

Agile Methoden, Responsive Design und jede Menge JavaScript standen im Mittelpunkt der diesjährigen International PHP Conference Spring 2013. Damit hofften die Veranstalter auf rund  900 Teilnehmer – ganz so viele werden es zwar nicht gewesen sein, aber alles in allem hat das Programmkomitee ein solides und gut betreutes Event auf die Beine gestellt. Für Mayflower als Aussteller und unsere Speaker machte die IPC mit überraschend viel Feedback und Networking dabei einen mehr als guten Eindruck – für Mayflower als Teilnehmer und Konferenzbesucher ließ sie aber auch wichtige programmatische Details vermissen.

Ein kleiner Rück- und Ausblick auf das „Familientreffen“ der PHP- und Webentwickler-Szene.
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IPC Spring Edition 2012: Der Versuch einer Zusammenfassung, stattdessen aber kunterbuntes Allerlei

Ursprünglich dachte ich, der Bericht wäre nur für unser internes Blog geeignet, da er zu viel eigene Meinung enthält. :) Aber Johann meinte „Wieso, ist doch interessant?“

Hier also – unsortiert das, was davon im Gedächtnis geblieben ist (es gab natürlich noch viel mehr, zum Beispiel diese Party in der Münzstraße… aber das ist nicht so interessant) – ein nochmals leicht überarbeiteter Bericht über die IPC Spring-Edition 2012. Diese fand vom 03. bis 06. Juni in Berlin statt. Ich war vom 5. auf den 6. Juni dort, das war auch mal wieder notwendig, denn das letzte mal war ich 2009 auf einer IPC gewesen.

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Kanban – Ein Erfolgsrezept für das Rezept des Erfolges

Nachdem ich auf der diesjährigen Spring-Edition am "Agile Day" einen richtig guten Talk von Arne Roock (it-agile GmbH) und Fridtjof Detzner (Jimdo) über "Kanban bei Jimdo" gehört hatte, und das dort empfohlene Buch "Kanban – Evolutionäres Change Management für IT-Organisationen" von David J. Anderson ohnehin schon zuhause liegen hatte, war ich infiziert!

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Stolpersteine agiler Methoden

Die Spring-Edition der IPC (International PHP Conference) fand dieses Jahr vom 03. bis zum 06. Juni 2012 in Berlin statt. Sie hatte – wie auch in den vergangenen beiden Jahren schon – einen eigenen "Agile Day" mit einer Reihe von Talks die sich rund um Themen zur Agilität drehten. Da dieser Themenkomplex zunehmend an Popularität gewinnt und dessen Methodik schon Einzug in die tägliche Arbeit vieler Firmen gefunden hat, gilt es auch auf die Seitenaspekte zu achten. Dies haben sich Sebastian Bauer (Inovex GmbH) und Dominik Jungowski (CHIP Xonio Online GmbH) zum Anlass genommen gleich zu Beginn des Agile Day mit ihrem Vortrag "Stolpersteine agiler Methoden" auf die Probleme rund um die Thematik einzugehen und mit Lösungsansätzen aufzuwarten. Damit möglichst Wenige beim Einsatz agiler Methoden über schon bekannte Steine auf dem Weg stolpern, möchte ich einen kurzen Überblick über den gehaltenen Talk geben…

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IPC 2011 – ein kurzer Bericht

Die International PHP Konferenz im schönen Mainz liegt wenige Tage zurück, Grund genug für mich ein Fazit zu ziehen und einige besondere Perlen unter den zahlreichen Vorträgen zu erwähnen.
Mit der Rheingoldhalle in Mainz hat der Veranstalter meiner Meinung nach eine sehr schöne Location gefunden, die flexible Vortragsräume bot um sowohl großen Vorträgen mit mehreren hundert Zuhörern, als auch kleineren Präsentationen entsprechenden Platz zu bieten.
Einzig der Bereich für Aussteller, Garderobe und Eingang zu den jeweiligen Räumen hätte gerne größer ausfallen dürfen.
Jedoch ließen sich die wenigsten von dieser Tatsache stören und so kamen auch auf diesem engerem Raum viele gute Gespräche zustande.

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IPC die Zweite – DevOps

Nach einem sehr guten Mittagessen, in tollem Ambiente ging es weiter mit dem Powerworkshop von Soenke Ruempler (Jimdo) und Johann-Peter Hartmann (SektionEins GmbH, Mayflower GmbH).
Da sich, vielleicht zum Glück, nur wenige Teilnehmer für diesen Workshop fanden, ging die Vorstellungsrunde recht flink und es wurde schnell deutlich was wir als Publikum zu erwarten hatten.
Die Vortragenden stellten klar das PHP seinen größten Vorteil, das schnelle umsetzen von Anforderungen, durch fortschreitende Professionalisierung eingebüßt habe und Scrum nur einen Teil der Lösung darstellt.
Grund für die Tatsache, dass der Scrumprozess bei dem Benutzer nicht ankommt sind seltene Deployments, welche mehrere Features zusammenfassen.
Dadurch wird der in kurzen Iterationen angelegte Scrumprozess von einem wasserfallartigen Deployment überdeckt.
Grund für die seltenen Deployments ist der erhebliche Zeitaufwand für die Administratoren und der fehlende Projekt überblick, auch als Silo-Problematik bekannt.

Eine mögliche Lösung für das fehlende Betrachten des Gesamtprojektes, wurde mit Kanban recht ausführlich vorgestellt.
Dieses kann genutzt werden, um Engpässe im Projekt zu visualisieren, vor allem wenn diese zwischen Abteilungen entstehen.

Wichtigster Teil des Vortrages war es aber, die Lücke zwischen Development und Administration zu schließen.
Während die Developer vorrangig die Features im Blick haben, steht für die Administration der Reibungslose Ablauf im Tagesbetrieb im Vordergrund.

Schließen kann man diese Lücke durch das richtige Toolset.
Die Administrationsseite kümmert sich darum, eine Infrastruktur zu schaffen, damit das Deployment von den Entwicklern übernommen werden kann und bekommt im Gegenzug das lästige Deployment abgenommen.
Dadurch werden Kapazitäten frei, um die Infrastruktur zu erweitern, was beiden Seiten zu gute kommt.

Für diesen Zweck wurden Puppet und Vagrant vorgestellt.

Puppet ist ein System zur automatisierten Verteilung und Durchführung von Serverkonfigurationen.
Mit Vagrant wurde er Tool vorgestellt, welches anhand von Konfigurationsbeschreibungen beliebig viele virtuelle Maschinen aufsetzten kann.
Konfigurationen können dabei auch aus einem Puppet-Repository stammen, was den Verwaltungsaufwand reduziert.
Mit beiden Tools in Kombination ist es möglich, lokal das Produktivsystem nachzustellen und zu testen.
Das anlegen mehrerer vorkonfigurierter Server wurde dabei ausführlich vorgeführt.

Anschließend wurde noch das Buildpipelining vorgestellt, am Beispiel des Mapolis Projektes.
Buildpipelining beschreibt die Möglichkeit PHPUnit Test und Selenium Test getrennt voneinander auszuführen, letztere nur nach erfolgreichem Verlauf der voran gegangenen Tests.
Theoretisch kann nach erfolgreichem Bestehen aller Buildprojekte ein automatischer Deploy erfolgen.
Praktisch wird jedoch oftmals noch die Freigabe des Projektleiters benötigt.

Das Ziel des Workshops, Administratoren und Entwicklern Tools aufzuzeigen, die die Deploymentrate erhöhen können, wurde in 4 Stunden gut vermittelt und es wurde klar gestellt, dass es mithilfe dieser Tools möglich ist, PHP seinen verlorenen Wettbewerbsvorteil zurück zu geben.
Dennoch waren die 4 Stunden sehr knapp bemessen, die größtenteils abstrakten Inhalte zu vermitteln, weshalb ich trotz der vielen mitgenommenen Ideen danach froh war entspannen zu können.

IPC die Erste – RIA – Entwicklung mit Ext JS

Der Tag startete mit einem Vortrag von Dominik Jungowski (Chip Xonio Online GmbH) und Hans-Christian Otto (crosscan GmbH).
Das ganze war als Workshop angelegt und dementsprechend sportlich wurde auch sofort, nachdem jeder kurz seine Javascript und ExtJS Erfahrungen und Erwartungen umrissen hatte mit der ersten Aufgabe, ein Border Layout mit ExtJS umzusetzen, losgelegt.

Zu Beginn fühlt sich ExtJS völlig anders an als normale Javascriptentwicklung, sehr viel zielgerichteter und sauberer.
Mit nur wenigen Zeilen Code entstand ein 5-teiliges Layout, welches im Laufe des Workshops durch einen Data Store und ein Grid erweitert wurde, so das am Ende der 4 Stunden eine funktionale Anwendung entstand, welche so durchaus auch für Projekte genutzt werden kann.
Verblüffend war dabei wie schnell mit wenigen Zeilen Code eine lauffähige Rich Internet Application zusammengeschraubt war, welche, ausgestattet mit realen Daten, produktiv gehen könnte.

ExtJS macht einen sehr robusten Eindruck und ermöglicht durch seinen modularen Aufbau und seine gute Dokumentation auch für Neulinge in der ExtJS Welt einen sehr schnellen Erfolg, was von den Vortragenden eindrucksvoll an Beispielaufgaben, die jeder lösen konnte, demonstriert wurde.
Einziger Kritikpunkt war der Zeitmangel, da in 4 Stunden Workshop nur ein sehr oberflächlicher Einblick in das mächtige ExtJS Framework gegeben werden konnte.