Unsere Speaker Johann-Peter Hartmann und Sebastian Springer über die IPC

Die International PHP Confernce (IPC) ist der seit mehr als einem Jahrzehnt der Treffpunkt für internationale PHP-Experten und erfahrene Consultants, um ihr Know-how zu verbreiten. Als weltweiter Pionier auf diesem Gebiet steht die IPC für professionelle Vorträge und auch Workshops im PHP- und im Webumfeld. Im Folgenden könnt Ihr erfahren, wie unsere Speaker Johann-Peter-Hartmann, CTO der Mayflower GmbH und Sebastian Springer, Teamleiter und Senior Developer ebenfalls bei Mayflower, die Konferenz erlebt haben.

Wie hast Du die IPC erlebt?
Johann: Zeitgleich zur International PHP Conference war ich samt Familie im Urlaub, so dass ich eigentlich keine Zeit gehabt hätte. Aber hey, es ist die IPC! Also morgens in Italien in den Flieger, und zwei Vorträge und einige Stunden später wieder zurück zu meiner Familie.

Sebastian: Auf der International PHP Conference habe ich persönlich aufgrund der sehr guten Besucherzahlen viele interessante Menschen kennenlernen dürfen. Diverse Firmen luden zum Expertengespräch und einige davon waren für uns sowohl informativ wie auch lukrativ. Das breite Spektrum des Know-hows und dessen unterschiedlicher Bandbreite, beginnend von Anfängern bis hin zu Profis in den diversen Bereichen, macht diese Konferenz so attraktiv.

 Wie war das Feedback zu Deinen Vorträgen/Sessions?
Johann: Obwohl viele Vorträge parallel liefen, gab es bei beiden Talks zahlreiche Besucher – und leider nicht genug Platz, so dass einige stehen mussten. Der erste Talk hatte die Verbesserung der Prognosen und Aussagen von Performancemessungen zum Thema. Praktisch sind häufig realitätsferne JMeter-Tests zu sehen, bei denen nur die Anzahl Nutzer und die Antwortgeschwindigkeit gemessen werden. Dabei möchte man eigentlich wissen wann und warum Engpässe entstehen, um ein passendes Sizing für die eigene Applikation zu liefern. Und da gab es einen Ausflug über die beteiligten Ressourcen und ihr Verhalten – inklusive Komplexitätstheorie und vielen Kurven – der vielleicht für den Montag morgen zu ambitioniert war.
Der zweite Vortrag sollte einige Ideen aus der Stoos-Welt (http://www.stoosnetwork.org/) für Developer aufbereiten. Er handelt vom Management von komplexen Umgebungen und nimmt den Streit über agile Methoden als Beispiel. Trotz des recht hohen Anspruchs – es kamen Themen wie Order of Ignorance, Cynefin und das Verhalten von komplexen adaptiven Systemen vor – kam der Vortrag gut an, und es gab viel positives Feedback.

Sebastian: Der eine Vortrag war über HTML5 im Zusammenhang mit JavaScript APIs, der andere behandelte node.js und ging auch schon etwas in die Tiefe. Trotz des heterogenen Know-hows war die Resonanz zu beiden Vorträgen und dem Workshop durchweg positiv. Die Zuhörer ließen verlauten, dass praktisch für jeden Wissensstand etwas dabei war und man dem Thema gut folgen konnte, was mich sehr freut.

 Was war anders in Bezug auf die vorherigen IPC’s?
Johann: Die Frage kann ich nicht wirklich beantworten, weil ich nur für meine eigenen Vorträge da war, ich hoffe, beim nächsten Mal ist das wieder anders. Und da war es nicht so viel anders – die bekannten Gesichter, die „PHP-Familie“ war wie immer vollständig versammelt.

Sebastian: Viele Änderungen zu den vorherigen IPC’s habe ich persönlich nicht wahrgenommen. Das Assortiment an Firmen und Vorträgen war wie immer spannend und es gab viele bemerkenswerte Vorträge und Workshops.

 Was fandest Du persönlich an der IPC interessant?
Johann: Am interessantesten war eigentlich, die die Professionalisierung im PHP-Bereich kontinuierliche fortschreitet – und nicht nur da, gerade bei der Webinale war zu sehen, auf welchem Niveau sich User Interface Design und -Experience heute bewegen. Da hat sich wirklich einiges getan.

Sebastian: Man kann dort neue Connections knüpfen und lernt viel Wissenswertes zu den diversen Technik- und Codingthemen. Zudem sehe ich es als lehrreichen Beitrag für mein Berufsleben, denn man muss sich der Herausforderung stellen, vor einem gemischten, großen Publikum einen guten, rhetorisch aufbereiteten Vortrag zu halten. Dem hinzufügend ist die geballte Fülle an Wissen und das neue technische Know-how immer wieder interessant zu sehen.

Hier findet Ihr die Folien zu den einzelnen Vorträgen:

Performancemessung – jetzt in echt

Management Brainfucks

Grundlagen der Entwicklung von Web-Apps

Praktische Umsetzung von Web-Apps

 

 

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