Sieben Thesen zum Enterprise Commerce

Der klassische E-Commerce wächst über sich hinaus: Es geht nicht mehr allein um die Digitalisierung von Vertriebskanälen, sondern vielmehr um die Transformation und Bündelung einer Vielzahl unternehmenskritischer Prozesse – unter einer ganzheitlichen Handelsstrategie und mit dem Ziel einer systemübergreifenden Lösung für die digitale Zukunft. Sowohl hinsichtlich der nötigen Ressourcen als auch der Wertschöpfungsmöglichkeiten ist diese Entwicklung insbesondere für größere Unternehmen mit einer komplexen Vertriebs- und Servicestruktur von Bedeutung. Die Bezeichnung „Enterprise Commerce“ bringt es daher am besten auf den Punkt.

Enterprise Commerce

Doch welches Wachstumspotential steckt in einem solchen Enterprise-Commerce-Ansatz? Wer kann wie profitieren? Welche Technologien und Aspekte gehören zwingend dazu, um eine leistungsfähige digitale Basis zu schaffen, was ist eher einzelfallabhängig? Und ist die Umsetzung einer Enterprise-Commerce-Strategie eher eine technische oder eine organisatorische Herausforderung?

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Das war die codetalks commerce Special 2016

Vergangene Woche zog es die E-Commerce Gemeinde nach Berlin. Im Cinemaxx Kino der Berliner Kulturbrauerei gab es an zwei Tagen ein spannendes LineUp zu sehen. Ich hatte die Ehre, am Mittwoch einen Vortrag zum Thema „Let’s rock IT“ halten zu dürfen. In dem Vortrag lasse ich mich darüber aus, warum trotz aller Anstrengungen das Agile bei Unternehmen nicht funktioniert und was das mit ihrer Organisation zu tun hat. Die Slides findet Ihr am Ende des Beitrags.

Welche Sessions habe ich mir so angesehen? Lest weiter …

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»Wer sich allein auf Conversion-Optimierung konzentriert, verschenkt sein Optimierungspotenzial.«

Niemand steht gerne in der Schlange an der Kasse im Supermarkt. Wenn es hier nicht voran geht, wechselt man einfach in den nächsten Laden ums Eck. Gut zu sehen: Eine Conversion-Optimierung allein bringt es noch nicht, auch Optimierungen unter der Haube wirken sich spürbar auf den Umsatz aus. Ganz gleich übrigens, ob Supermarkt oder E-Commerce-Software.

Benjamin Eberlei arbeitet bei Qafoo mit Tideways an einer Lösung für das Profiling von PHP-Applikationen, Björn Schotte berät für Mayflower E-Commerce-Spezialisten für den technischen Einsatz großer Shopsysteme. Beide Seiten ergänzen sich im Grunde prima für eine Performance-Optimierung — wir haben die zwei eingeladen, ihre Erfahrungen in einem passenden Webinar zusammenzustellen und den beiden einleitend ein paar Fragen gestellt. Weiterlesen

Klettern Outlet – unser Pinterest Spezial-Shop

Heute war mal wieder Mayday. Das ist unsere 14-tägige Slacktime, in der wir uns beliebigen Projekten außerhalb unserer Kundenprojekte widmen, um gemeinsam zu lernen. Im Team mit Martin Brotzeller (passionierter Kletterer, Slackliner, Boulderer), Steffen Hartmann (E-Commerce Experte), mir (@BjoernSchotte) und unserem externen Gast Sebastian Bachmann (@buk) haben wir uns heute dem Projekt „Klettern Outlet“ gewidmet. Das ist eine Art Pinterest-basierter Shop, der kein richtiger Shop ist. Auf die Idee kamen wir, als Jochen Krisch drüben bei Exciting Commerce schrieb „Backcountry und Bergfreunde gehen für $350 Mio. an Finanzinvestor“. Wer sich mit Klettern beschäftigt, weiß dass Artikel in solchen Shops deutlich teurer sind als bei Alternativen. So könnte man zum Beispiel Tape auch im Fußballshop deutlich preiswerter kaufen. Unsere Idee war also geboren: wir recherchieren nach preisgünstigen Alternativen der Ausrüstung, die man für den Klettersport benötigt, und bauen daraus ein Pinterest-Board, das auf die Artikel in den einzelnen Shops verweist. Zusätzlich präsentieren wir hier in diesem Blogbeitrag eine Gegenüberstellung der Preise, um herauszufinden, wieviel Preisgünstiger unser kuratiertes Alternativ-Sortiment ist. Bonus: wir haben gelernt, wie Pinterest funktioniert und wie wir es nutzen können.

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E-Commerce Brainfucks: Collinzonbay, äh, About You

Die t3n jubelt schon mal. Was war passiert? Das Projekt Collins hat nach ordentlicher Vorbereitungszeit seinen Schleier als About You gelüftet. Und die hiesige E-Commerce Online Presse (excitingcommerce, etailment mit Zusammenfassung) steht Kopf.

„Wo ist mein Weißwein?“, fragt der zynische Advocatus Diaboli in mir. Bevor ich zur erneuten Tirade, äh, Rede ansetze (man denkt sich jetzt noch das dustere Eck einer fränkisch-konspirativen Weinstube dazu), will ich erst einmal die Gedanken sortieren:

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E-Commerce Brainfucks: die Sache mit der Innovation

UPDATE: das Thema wird heiß diskutiert. Diskutieren Sie mit! Gerne in den Kommentaren zu diesem Beitrag, oder persönlich. Kontaktieren Sie mich auf Xing oder per E-Mail.

Im neuesten Blog-„Fight“ zwischen Roman ZennerAlexander Ringsdorff und Andi Unger geht es sehr stark darum, inwieweit Shopsystem-Hersteller Innovationstreiber sein können (zB Magento, OXID, Shopware oder andere) und wie Händler innovativ sein müssen. Als langjähriger Beobachter der Szene aus technologischer Sicht habe ich dazu meine eigene Meinung, die ich unter der Überschrift E-Commerce Brainfucks mal subsummieren möchte. Im Kern geht es dabei um die Frage: Was braucht es, damit Online-Händler auch zukünftig noch im E-Commerce bestehen können? Und wie innovativ müssen die Plattformen sein, auf die die Hersteller setzen? Wie müssen sich Händler ändern?

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Was SOLR für Ihren Shop tun kann

Kostenlose und kostenpflichtige Shop-Software für verschiedene Anwendungsszenarien ist im Internet zahlreich vorhanden. Die etablierten Anbieter haben eine Vielzahl von Lösungen für Standardprobleme im Gepäck. Viele Interessenten die ihren Bedarf für außergewöhnlich halten, waren schon überrascht, wenn wir ihnen erklären konnten, dass ihre Bedürfnisse zu großen Teilen bereits von der Shop-Software abgedeckt waren.

Umgekehrt gibt es aber auch den Fall, dass die Anbieter Lösungen im Gepäck haben, die im Einzelfall effizienter durch eine spezielle Software erledigt werden kann. Ein häufiges Beispiel ist die Shopsuche, die im Standardfall mit der Shopdatenbank betrieben wird.

Unsere Kunden stellen dann (zu Recht) oft dieselben Fragen, wenn wir empfehlen, die Suche durch eine Lösung auf Basis von Apache SOLR zu ersetzen:

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Supplementing your Online Shop with Apache SOLR

Nowadays, if you want to have an online shop, you have a choice between a number of software solutions, from small and slim to large and comprehensive. Oxid eShop, Shopware, Magento, XT-Commerce are a couple of the more well-known solutions. Every vendor tries to provide the best experience for their target audience, so a couple of compromises is made to cover all use cases. All have in common a web-frontend with an underlying database. The latter is one such compromise. A database in itself is a compromise between storage and retrieval. Since all shopping systems come with a built-in search facility based on the database, searching is subject to a compromise.

To cater all but the most basic needs with a search facility, it needs to be tuned to find the right data, be fast at it and present the results in a meaningful manner. That is where Apache SOLR comes into play. Its main focus is on being a search engine, it does not suffer from the drawbacks that databases have.

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Das neue OXID Partnerprogramm im Detail

Ende 2012 hat die OXID eSales AG Ihr neues OXID Partnerprogramm den bestehenden Partnern vorgestellt (öffentlich verfügbare Unterlagen für alle gibt es leider noch nicht). Es gibt dabei einige überraschende Neuerungen und Aktualisierungen, die ich im folgenden näher besprechen möchte.

Übrigens: sind Sie auf der Suche nach einem kompetenten Implementierungspartner, der Sie unabhängig und objektiv berät und Ihre E-Commerce Plattform implementiert? Dann schreiben Sie mir eine kurze Nachricht.

Konkret wurde folgender Fahrplan aufgezeigt:

„Neue Solution Partner beginnen ab sofort auf dem aktualisierten Partnerprogramm

  • Bestehende zertifizierte Partner können ab sofort auf das neue Programm wechseln
  • Alle übrigen bestehenden zertifizierten Partner wechseln zum 01.01.2013 auf das neue Programm
  • Grundlage für die Höhe der neuen Gutschriften ist das letzte vollendete Partnerjahr oder auf Wunsch das Kalenderjahr 2012
  • Sie erhalten im November eine Aufstellung Ihrer Gesamtumsätze und der bei uns registrierten geschulten Entwickler“

Aber nun das Partnerprogramm im Detail.

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Development environment for Magento, OXID and Shopware

Developers in smaller and larger e-commerce agencies/shops are often faced with different development environments. Customers who want to evaluate e-commerce platforms like Magento, OXID or Shopware have to handle everything from downloading the packages, their LAMP stack and installing it on-the-go. Of course, you might have your own virtual machine, but for a quick shot you have to create another virtual host etc.

But there’s a solution for that: a vagrant/puppet based development environment for Magento, OXID and Shopware. It consists of a Vagrant build and uses standard puppet recipes for Apache, PHP etc, as well as own (open source) recipes for Magento, OXID and Shopware and installs the appropriate shop system in a box together with a lot of PHP tools.

All you have to do is clone the commerce-dev-environment repository from GitHub and vagrant up :-)

Feature enhancements and Pull Requests are welcome.