Agile Missverständnisse: Sprintabbruch durch das Team

Es haben sich grundlegende Rahmenbedingungen geändert. Das Team stellt überraschend fest, dass das Sprintziel bei näherer Ansicht nicht mehr zu erreichen ist. Drei Tage vor Ende des Sprints ist deutlich sichtbar, dass der Forecast nicht annähernd erreicht werden kann.

Für das Team ist die Sache klar: Unter diesen Bedingungen kann man nicht mehr die Verantwortung für den Sprint übernehmen. Ähnlich sieht es der Scrum Master – so ist es nicht möglich, den Sprint weiterzuführen, er muss abgebrochen werden. Also trifft man sich in der Mitte des Sprints in einer spontan einberufenen Retro und bricht den Sprint offiziell ab, weil es ja nicht anders geht.

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Agile Missverständnisse: Druck & Stress

Der Scrum Master muss das Team schützen! Deadlines erzeugen zu viel Druck für das Team! Und Überstunden darf es nicht geben!

Schaut man sich die Diskussionen in agilen Unternehmen an, entsteht schnell der Eindruck, dass die Entwickler-Teams sehr zart besaitet sind und es ihnen an Kraft und Resilienz fehlt, auch mit den kleinsten Störungen umzugehen.

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Agile Missverständnisse: Akzeptanzkriterien und andere Details

„Das stand nicht in den Akzeptanzkriterien, das musste ich nicht machen.“ „Es stand doch in den Akzeptanzkriterien, dass der Styleguide gilt. Und der sagt ganz klar auf Seite 12, dass Buttons linksbündig floaten müssen.“ „So kann ich nicht anfangen, da fehlen ja noch alle Details.“ „Da versucht das Product Management uns mal wieder zu erklären, wie Technik geht.“

Akzeptanzkriterien und andere Details

Wir alle kennen die Schmerzen, wenn es um die Formulierung von User-Storys geht. Je nach Unternehmen, Abteilung und Person ist alles möglich: Zwischen Akzeptanzkriterien, die aus einem einzigen Wort bestehen, und seitenlangen Dokumenten mit hunderten Querverweisen, von denen ohnehin niemand davon ausgeht, dass sie wirklich gelesen oder geprüft werden können, ist alles denkbar.

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Warum du das Spotify Modell nicht kopieren solltest

Ich schätze Klaus Leopold, Kanban Pionier und Special Guest unseres Product Owner Camp 2017, sehr. Daher habe ich auch den Newsletter von LEANability abonniert. In der neuesten Ausgabe gab es ein kleines Video-Interview mit Cliff Hazel, Coach Chapter Lead bei Spotify. Dort wurde auch die Frage beantwortet, ob Unternehmen das Spotify Organisations-Modell (Chapters, Guilds etc.) für sich kopieren anwenden sollten oder nicht.

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Agile Missverständnisse: DoR & DoD als Vertrag

Mit der Definition of Ready vereinbart das Team mit dem Product Owner, woran man eine gute User-Story erkennt. Analog dazu die Definition of Done: Woran macht man fest, dass eine Story erledigt ist? Eigentlich praktische Werkzeuge, hat man doch endlich mal eine Größe, an der man die Eignung einer Story für die Entwicklung oder Produktion erkennen kann.

DoR & DoD als Vertrag

In der Praxis schlägt diese Orientierung jedoch oft über diese Intention hinaus. Die erste Definition of Ready wurde beschrieben als der Moment, an dem das Team sagt „Ah, ich habe es verstanden.“

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Vom „Geheimbund der transparenten Gehälter“ zu einem neuen Gehaltsworkflow

Bereits 2015 reifte in den Köpfen einiger Kollegen die Idee von „transparenten Gehältern“. Doch es gab Widerstände unter dem Rest der Crew. Also bedienten wir uns eines „Kultur-Hacks“: In einer Bierlaune gründeten wir den „Geheimbund der transparenten Gehälter“. Alle Mitglieder, die durch Unterschrift auf die „Magna Carta“ aufgenommen wurden, verpflichten sich, innerhalb des Geheimbundes ihre Gehälter offen zu legen, nach außen jedoch absolutes Stillschweigen zu bewahren.

Der Geheimbund der transparenten Gehälter

Diese Geschichte spielte sich im Wiki unserer Firma ab. Jeder sah was da gespielt wird, die Gehälter-Seite war aber nur den Mitgliedern zugänglich. Wir hatten angeregte Diskussionen, mit reger Beteiligung.

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10 Dinge, die Entwickler an (JIRA-)Tickets schätzen

Im letzten Monat habe ich auf dem PO-Camp darüber gesprochen, welche Bestandteile und Prinzipien aus Entwickler-Sicht für gute (JIRA-)Tickets erforderlich sind. Die gesammelten Anforderungen basieren auf der einen Seite auf kurzen Interviews mit Entwickler-Kollegen, die ich im Rahmen unserer Slacktime durchgeführt habe („Was machen für Dich gute JIRA-Tickets aus?“). Zum anderen fließen aber auch meine persönliche Erfahrung als Entwickler und Team-Mitglied, das relativ viel mit dem Kunden kommuniziert, mit ein.

Herausgekommen sind 10 Punkte, die sich auf das Format, den Inhalt und die Rahmenbedingungen, unter denen das Team mit den Tickets arbeitet, beziehen. Weiterlesen

Kanban Anti-Pattern: der Kanban-Modus

Die Situation kommt vielleicht bekannt vor: Das Scrum-Team rückt einer Deadline näher, der Scope ist noch immer groß und die Projektbeteiligten machen sich Sorgen, ob denn die Deadline zum geplanten Release gehalten werden kann. In so einer Situation gibt es verschiedene Herangehensweisen, um erfolgreich zu sein.

Ich war Scrum Master eines Teams, das sich entschlossen hat, in dieser heißen Phase in den sogenannten Kanban-Modus zu wechseln. In diesem Blogpost möchte ich beschreiben, was sich das Team davon erhofft hat, was wir dabei gelernt haben und ob wir damit die Deadline halten konnten.
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Tools für agile Teams

Geht es um Tools für agile Teams, ist der Papierkorb ein unverzichtbares Werkzeug, schließlich gibt es nicht nur Dinge, für die man sich entscheidet – es gibt auch die anderen, die man bewusst durch das Raster fallen lässt. Doch das ist nicht alles; ein vernünftiger Werkzeugkasten muss ordentlich gefüllt sein. Natürlich kann man in jedem Problem einen Nagel sehen, weil man nur einen Hammer zur Hand hat. Man kann es aber auch richtig machen.

Tools für agile Teams

Ein richtiges Toolset, das mag gerade in unserer Branche schockieren, besteht nicht nur – aber auch – aus der passenden Software; auch physikalische Hilfsmittel unterstützen Teams bei der Kommunikation und der agilen Zusammenarbeit. Und damit alles Hand in Hand geht und man auch einen wirklich Nutzen aus all den nützlichen Helferlein ziehen kann, bedarf es einer offenen Unternehmenskultur und modernen Führung.

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15. Treffen der Agile Usergroup Unterfranken

Am 2. Mai traf sich die Agile Usergroup Unterfranken bei der Technikbörse in Würzburg. Stefan Doseth sprach hier über den Werdegang der Technikbörse: „Sanierungsfall, Erfolgsmodell, Start-up – eine inverse Geschichte, mit Bauernschläue und Agilität“.

Mit einem Fax-Service startete das Unternehmen. Im Laufe der Zeit wurde fast jeder Kundenwunsch erfüllt: neben der Vermittlung von Landtechnik wurden auch Websites angeboten. Einige Kundenwünsche wurden direkt nach Terminen mit den Händlern aus dem Auto telefonisch an den Entwickler weitergegeben und sofort umgesetzt.

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