BreakUX – schlechte UX kann jeder

Schlechte UX kann jeder … das hört sich trivialer an, als es ist. Trivial wäre, gedankenlos und unreflektiert zu handeln und einfach irgendetwas zu tun. Bei der Implementierung von Benutzeroberflächen in der Software-Entwicklung passiert das leider viel zu oft. Aber auch bei der Planung neuer Features, der Gestaltung von Kundenbefragungen, usw. zeigt sich immer wieder eine gewisse Fahrlässigkeit.

Bei bewusst schlechter UX geht es aber gerade nicht um Gleichgültigkeit oder Fahrlässigkeit. Es geht vielmehr um das wohlüberlegte Treffen möglichst schlechter und bösartiger Entscheidungen. Das ist ein deutlicher Unterschied.

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User Experience ist nicht UI?!

Der morgendliche Blick in unser internes Firmen-Wiki lässt mich grübeln: Wir sind auf der Suche nach neuen Kollegen, die uns in den verschiedenen Disziplinen unseres Projektalltags unterstützten. Speziell zwei Buchstaben im Kontext zum Frontend-Entwickler lassen mich bei einem Blick auf die Stellenbeschreibung nachdenken …

Wir suchen Frontend-Devs mit UX(-Faible). Das ist der Moment, in dem ich mich frage, ob wir wirklich alle wissen, was die zwei Buchstaben UX bedeuten und was User Experience eigentlich meint. Das es bei der Nutzererfahrung vielleicht nicht nur um ein schickimicki CSS3-, HTML5-, <add your shizzle frontend skill here>Interface für den Anwender geht. Denn das ist eine Grundannahme, die immer noch in vielen Köpfen festsitzt; wie der Glaube an den Weihnachtsmann bei kleinen Kindern.

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Die Exclusive Design Challenge

Exclusive Design – was soll das bitte sein?

Vasilis van Gemert versteht Exclusive Design als die Umkehrung von Inclusive Design. Wobei Inclusive Design das Bestreben beschreibt, Interfaces im Web so zu gestalten, dass sie für jeden gleichermaßen benutzbar sind. Ein zentraler Wunsch bezüglich des Web ist ja die Verfügbarkeit für jeden.

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Pimp My Titanium Mobile Android App

Seit über 2 Jahren erstelle ich mittels Titanium Mobile die Piwik Mobile App für Android & iOS. Sehr häufig beschäftige ich mich dabei mit dem User Interface, besonders bei Android. Noch bis vor einigen Monaten hatte mir die Android-Version von Piwik Mobile nie so richtig gefallen. Ich wusste aber auch nicht, wie ich es besser machen kann, da Android-Apps im Look-and-Feel stark voneinander abweichten. Einen roten Faden konnte man selbst unter den Google Apps nicht erkennen.

Die Erlösung kam mit dem Erscheinen des Android Style Guides im Januar 2012. Endlich gab es konkrete Vorgaben für das UI. Sofort hatte ich mich darangemacht, die Android-Version anhand des Style Guides zu optimieren. An den Guide angepasst wurden unter anderem Icons, Abstände, Farben, Größe von UI-Kompenten und Schriften, ebenso die Anordnung von Komponenten und die Texte. Sollten Sie den Guide noch nicht kennen, empfehle ich Ihnen, diesen am Besten mehrfach zu lesen und zu verinnerlichen.

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie einge Tipps, um Ihre App an den Style Guide anzupassen.

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