Agile Missverständnisse: Der neue agile Manager

Selbstorganisation entsteht nicht von alleine, sie braucht Ziele, Kompetenzen, Kooperationsmuster und Methoden. Jeder agile Coach weiß das und viele haben die Erfahrung gemacht, dass man diese Dinge nicht voraussetzen darf, sondern die Umgebung dafür bereitstellen muss.

Weil das Team das ganz offensichtlich nicht von sich aus kann – denn dann wäre es ja bereits selbstorganisiert – muss das woanders herkommen. Aber was mache ich jetzt als agiler Coach? Die Kollegen überreden? Mühsam, und ich kann mich nicht darauf verlassen, dass sie es dann tatsächlich machen. Workshops? Zertifikate? Offizielle Firmenstrategien? Management-Statements?

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Graphic Recording in Meetings

Graphic Recording kann helfen, Ergebnisse aus Meetings besser greifbar zu machen. Doch warum ist das so?

Menschen orientieren sich intuitiv an Bildern. Ganz natürlich bewerten wir einen Gesichtsausdruck und entscheiden schnell, ob unser ein Gegenüber friedlich oder ärgerlich eingestellt ist. Bilder geben uns Orientierung für den Alltag.

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Agile Missverständnisse: Agile Coach Tribalism

Wenn der Agile Coach nur ein Team hat um dessen Wohl er sich kümmern soll, dann hat er Glück. Es gibt einen klaren Fokus, man kann sich kümmern, man kann für „sein Team“ sorgen und es gedeihen lassen. Eigentlich das perfekte Setup, mit dem man den größten Benefit realisieren kann.

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Intime Eingriffe in Teams und Schätzprozesse mit Story Points

Dieser Blogpost ist ein Erfahrungsbericht aus einem Softwareprojekt. Es wird die Umstellung des Vorgehens bei Schätzungen mit Story Points im Backlog-Refinement beschrieben. Wer wenig Zeit hat und eigentlich nur ein Management-Summary haben möchte, sollte einen einen Blick auf die Zusammenfassung am Ende des Posts werfen. Für alle Anderen beginnen wir jetzt mit dem ersten Teil und der Problem­beschreibung als Auslöser der Umstellung.

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Product Owner Anti-Pattern – was ist das?

Viele, vor allem neue, Product Owner konzentrieren sich auf die Umsetzung und Prozesse in einem agilen Projekt – dabei spüren sie jedoch häufig Unstimmigkeiten. Wir haben in den vergangenen Jahren ähnliche Erfahrungen gesammelt. Deshalb haben wir – die Runde der Agilen Coaches bei Mayflower – das zum Anlass genommen, uns konkret darüber Gedanken zu machen und zu identifizieren, warum Projekte nicht reibungslos laufen und wie das verbessert werden kann. Daraus, und aus den vielen Gesprächen und dem Feedback anderer Product Owner, sind uns die essenziellen Merkmale der Rolle Product Owner aufgefallen.

Wir haben daraus 30 Product Owner Anti-Pattern abgeleitet, die wir im Rahmen einer Artikelserie vorstellen werden (und die als Product Owner Anti-Pattern Kartenset kostenlos bei uns bestellt werden können). Die Beiträge sollen dabei helfen, das Verständnis der Rolle des Product Owners zu schärfen.
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Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg

Innerhalb eines Entwicklerteams funktioniert die Kooperation meist sehr schnell ziemlich gut – allerdings oft nur bis zur Teamgrenze. Team- oder auch unternehmensübergreifend dagegen wird weiterhin versucht, Kooperation in Form von Hierarchien, Verträgen und Verantwortlichkeiten festzulegen. So werden zum Beispiel Wissenssilos gefördert und das wahre Potenzial der Teams kaum ausgeschöpft.

Warum ist das so? Was kann man machen, um die Zusammenarbeit über die Teamgrenze hinaus zu fördern? In meinem letzten Blogpost Mentale Modelle für eine bessere Zusammenarbeit habe ich euch erzählt, wie wir bei Mayflower die Zusammenarbeit innerhalb der Teamgrenzen stärken. In diesem Beitrag zeige ich Wege auf, wie man das teamübergreifend bewerkstelligt.
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Retrospektive – The Hero’s Journey

 

A hero ventures forth from the world of common day into a region of supernatural wonder: fabulous forces are there encountered and a decisive victory is won: the hero comes back from this mysterious adventure with the power to bestow boons on his fellow man.
– „A hero with a Thousand Faces“ (Joseph Campell)

Als Team bestreiten wir jeden Tag spannende und herausfordernde Abenteuer und Projekte. Um stetig aus den Abenteuern, die wir schon überstanden haben, zu lernen, reflektieren wir sie in Retrospektiven. Was würde sich besser anbieten als das Motiv der Heldenreise zu verwenden, um die vergangenen Herausforderungen zu reflektieren und Aktionen und Learnings abzuleiten?

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Vom Mayday-Projekt zum eigenen DevCamp-Track – so entstehen Themenschwerpunkte bei Mayflower

Steffen und Katrin beschäftigen sich schon länger mit den Themen UX/UI; nicht nur, aber oft während eines Maydays, unsere zweiwöchentlich stattfindende Slacktime. Dort, wie auch auf firmeninternen Barcamps, probieren sie mit Kollegen Methoden wie User Story Mapping oder Empathy Maps aus; Dinge, die inzwischen auch Einzug in Kundenprojekte gefunden haben. Was sich sonst noch alles im Laufe der Zeit aus „lass uns gemeinsam Wissen aneignen“ ergeben hat und warum es manchmal gar nicht so schlecht ist, wenn der Nutzer betrunken ist, erfährst du im Interview. Weiterlesen

So bringt ihr ein Projekt zum Scheitern

Wir alle kennen das: Projekte laufen wie geschmiert, es gibt wenig bis nichts zu bemängeln. Der Auftraggeber ist glücklich, die Stakeholder haben genau das bekommen, was sie wollten, und das alles in Rekordzeit und ohne das Team zu verbrennen. Und wieder haben wir ein Projekt erfolgreich abgeschlossen. Check.

Aber mal unter uns: Das ist doch ziemlich langweilig, oder?
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Agile Missverständnisse: Architektur entsteht emergent

Schon das agile Manifest hat eine klare Ansicht darüber, wo und wann Architektur entstehen sollte:

The best architectures, requirements, and designs emerge from self-organizing teams.

Also ist die Sache doch klar: Das Team entscheidet selbst über die Architektur, und die alten Mächte, die aus den Enterprise Architecture Boards die richtige Architektur aus der Ferne finden wollten, sind bezwungen. Endlich kann man selbst Hand anlegen und Architektur passiert dann, wenn sie gebraucht wird.
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