Swarm Programming weiter gedacht

Im deutschen Sprachraum ist das Wort Mob Programming — für das Konzept, bei dem eine ganze Gruppe von Programmierern an einem einzelnen Computer programmiert — für viele zu dicht an Mobbing dran. Es hat sich deshalb der Begriff Swarm Programming eingebürgert. 

Wenn man jedoch eine alte Metapher – mit Driver, Navigator, und oft auch Scout, Facilitator und Housekeeper – durch eine neue ersetzt, ergibt sich die Möglichkeit, die Gedankenspielräume, die sich dadurch eröffnen, weiter zu erforschen. Und am Ende noch effektiver in der Gruppe zu programmieren.

Wir haben diese Methode erprobt und in der Praxis umgesetzt – und weiter ausgebaut!

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My Sweet Corona Bubble – Ergebnisse des Meetups

Bei einem der letzten Meetups der AgileUG durfte ich eine kleine „wie sah euer Corona-Jahr aus“-Umfrage machen – quasi eine Mini-Corona-Retro. Ziel war es, die Arbeitsrealität der Teilnehmer im vergangenen Pandemie-Jahr kennenzulernen und zu erfahren, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen und wie sich das Arbeiten in agilen Rollen und Teams in der Pandemie entwickelt hat.

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Practice Illusion

Do you know managers or salespeople talking about their real practical experiences? How many times have you had the feeling that these stories were not practical at all? 

Welcome to what I call „practice illusion“. But what is the problem, and how can you solve it?

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Prozess-Modernisierung in Softwaremodernisierungs-Projekten

Wer kennt das nicht? Wir leben in unserem Trott und machen tagein, tagaus immer dasselbe: Wir nehmen immer den selben Weg zur Arbeit und wieder zurück nach Hause. Oder wir führen immer dasselbe Ritual vor dem Zubettgehen aus.

Das gleiche Verhalten lässt sich auch auf unsere Arbeitswelt übertragen, egal ob es einen selbst oder eine ganze Firma betrifft. Wir benutzen immer die selben Methoden, um Dinge zu erledigen. Genauso wie Firmen immer die selben Prozesse benutzen, um zum Beispiel Projekte anzugehen.

Aber warum fällt es uns so schwer, manche Rituale oder Herangehensweisen zu ändern? Und warum modernisieren wir nicht auch mal den Prozess, anstatt immer nur die Technik zu modernisieren?

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Jobs@Mayflower: Onboarding Remote

Im ersten Teil unserer Serie Jobs@Mayflower haben wir euch gezeigt, wie unser Bewerbungsprozess remote wurde und was wir dabei gelernt haben. Natürlich ist man damit nie „fertig“, aber der Anfang war gemacht.

Im Idealfall ist die Arbeit damit allerdings noch nicht getan. Denn an einen erfolgreichen Bewerbungsprozess knüpft hoffentlich noch ein Onboarding-Prozess an. Und ja, der musste unter diesen Umständen natürlich auch remote werden.

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Agile Usergroup Spenden und Gutes tun

In diesen speziellen Zeiten hat sich in unserer Agile Usergroup Unterfranken einiges getan. Zum März gingen wir, wie alle anderen, online und haben seitdem in unserer Usergroup ein großes Wachstum hingelegt. Dazu hat sicherlich auch beigetragen, dass wir zuverlässig alle 2 Wochen einen Meetup-Abend veranstalteten und auch einige Spezialformate wie das Open Space XXL am Vormittag durchführten.

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Der Pygmalion-Effekt in agilen Arbeitsumgebungen

Der Pygmalion- oder Rosenthal-Effekt ist nach dem gleichnamigen Rosenthal-Experiment benannt, das der Psychologen Robert Rosenthal durchgeführt hat. Vereinfacht dargestellt besagt der Rosenthal-Effekt das Phänomen, dass höhere Erwartungen zu höheren Leistungen führen.

Ich werde an dieser Stelle aber bewusst das weniger bekannte Vorläufer-Experiment „Mäuse im Labyrinth“ von Rosenthal und Fode umreißen, da es schlicht einfacher zu erklären ist. Und dann werde ich aufzeigen, welche Auswirkungen dieser Effekt in der klassischen Arbeitswelt hat.

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Agile Missverständnisse: Scrum funktioniert auch in Ansätzen

Der Scrum Guide der beiden Scrum-Schöpfer Ken Schwaber und Jeff Sutherland ist mit seinen 19 Seiten (im englischen Original, Stand November 2017) ein recht kompaktes Regelwerk. Treffend mit der Überschrift The Rules of the Game eingeleitet.

Der Scrum-Guide ist zudem in einer direkten und exakten Sprache verfasst und erläutert recht genau, wie und warum das Scrum-Framework funktioniert und anzuwenden ist.

Gleich zu Beginn des Scrum-Guides ist aber auch eine Art Warnung, die – mit der jahrzehntelangen Erfahrung von Ken Schwaber und Jeff Sutherland betrachtet – so etwas wie ein „I told you so“ sein könnte. So sehe ich das zumindest.

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X- und Y-Menschen

(Agiles) / modernes Arbeiten hat viel mit Freiwilligkeit und Vertrauen zu tun. Das Team und dessen Leistungen stehen im Vordergrund, ist aber gleichzeitig darauf angewiesen, dass sich jedes Teammitglied beteiligt. Selbstbestimmtes Arbeiten steht im Mittelpunkt.

Das steht im Widerspruch zum Grundempfinden mancher Führungskräfte und Kollegen, die der Ansicht sind, dass Menschen Kontrolle benötigen und externe Anreize wie Geld und Druck, um so zu funktionieren, wie man es sich vorstellt. 

Doch liegen sie damit richtig?

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Stakeholder-Management, aber wie?

Jeder Product Owner kennt die Herausforderungen im Stakeholder-Mangement und stellt sich wahrscheinlich die gleichen Fragen wie ich:

  • Wie soll ich das anstellen?
  • Wie bekomme ich eine akzeptable Priorisierung hin?
  • Wie kommen wir auf einen gemeinsamen Nenner?

Leider sind diese Fragen nicht so pauschal zu beantworten, denn es gibt hierbei viele Faktoren, die reinspielen. Wie zum Beispiel die Struktur der Firma, die verschiedenen Ebenen, aus denen die Stakeholder kommen, welcher Typ Mensch die Stakeholder sind, etc. Um nur ein paar zu nennen …

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