PHP-Unconference 2009

Am vergangenen Wochenende (12.09./13.09.09) fand die dritte PHP-Unconference in Hamburg statt. Organisiert wurde die Unconference von der Hamburger PHP-User-Group im Geomatikum. An dieser Stelle möchte ich gleich dem Team danken, die Organisation war wirklich spitze, es fehlte an nichts.

Dies war meine erste Unconference und im Vorfeld war ich etwas skeptisch, denn es gab keine Liste mit Speakern und eingereichte Vorträge oder einen festen Zeitplan, lediglich auf der Webseite wurden Vorschläge und Interessen der Besucher gesammelt. Aus der Sammlung dieser Vorschläge wurde dann an beiden Tagen abgestimmt, welche Vorträge gehört werden wollen. Jedem Besucher standen dazu am Samstag und Sonntag jeweils drei Stimmen zur Verfügung, die mittels Aufkleber an die Vorträge vergeben werden konnten. An den Ergebnissen dieses Wahlverfahrens konnte man meiner Meinung nach auch erkennen, was die PHP-Community bewegt und vielleicht auch, in welche Richtung sich die Programmierung mit PHP in nächster Zeit entwickeln wird. Das schließe ich daraus, weil Vorträge wie „PHP Enterprise-Skalierbarkeit und Sicherheit“, „QA in Zukunft“, „Domain Driven Design“, „Test Driven Design“, „Scrum“, „Softwaremetriken“, „MVC Design Pattern“ und „Unit testing“ bestens besucht waren und die Diskussionen dazu oft über den Vortrag hinaus andauerten.

In denen von mir besuchten Vorträgen gefiel mir die Diskussionen zum Model View Controller Design Pattern mit Stefan Priebsch und den anwesenden Zuhörern am besten. Weit über den geplanten Zeitrahmen hinaus wurde besprochen, wie „Best Practises“ in der Umsetzung des Entwurfsmusters mit dem Zend Framework aussehen könnten. Aber auch in den anderen Vorträgen wurde eifrig diskutiert. Bei „PHP-Enterprise- Skalierbarkeit und Sicherheit“ wurde von Kris Köhntopp an Hand von vielen Beispielen gezeigt, wie überhaupt eine „Enterprise-Umgebung“ aussieht und welche Anforderungen dabei nicht nur an den Quellcode sondern auch an die einzelnen Softwareentwicklungsprozesse entstehen. Lars Jankowfsky und Johann-Peter Hartmann trugen mit ihren Erfahrungen zur Diskussion bei und belegten die Aussagen von Kris Köhntopp mit Beispielen.

Ein völliger Kontrast bildet der Vortrag „Rich Internet Applications mit Adobe Flex und Zend Framework“. Dabei stand nicht die Entwicklung mit PHP und dem Zend Framework in Mittelpunkt, sondern wurde gezeigt, wie mit PHP eine Schnittstelle zu Actionscript geschaffen werden kann und somit das Flex- Framework genutzt werden kann. Speaker Jörg Ohnheiser argumentierte den Einsatz von Flex mit den reichhaltigen GUI-Elementen die zur Verfügung stehen und der dadurch besseren Usabillity. Ich konnte nicht überzeugt werden und vertrete auch weiterhin den Standpunkt, dass auch mit Javascript- Toolkits, die solche GUI-Elemente enthalten, die Usabillity von Webanwendungen verbessert werden kann- unabhängig von einem einem Browser-Plugin (wie dies der Fall ist bei Flex- Anwendungen). Einzig bei Video- und Audio-Inhalten macht der Einsatz von Flex für mich Sinn.

Das Fazit der Unconference fällt natürlich sehr positiv aus, ich komme nächstes Jahr sicher wieder! Neben den guten Vorträgen stand vor allem das Netzwerken in den Kaffeepausen im Vordergrund und es entwickelten sich viele sehr gute Gespräche und ein reger Meinungsaustausch. Als Location war Hamburg natürlich auch optimal, neben der Unconference bot die Hansestadt genügend Möglichkeiten sich den Abend zu vertreiben, so zog auch der „PHP Mob“ durch verschiedene Bars und Kneipen.

Die folgenden Bilder wurden uns freundlicherweise von Ulf Wendel zur Verfügung gestellt, danke Ulf :-)




Moerfelden from an exhibitor’s view

As regards the conference content, Continuous Integration and Quality Assurance with all kinds of sub topics like Testing, Debugging, Code Reviews and Security were topics relevant in a couple of sessions and workshops. Well, PHP is getting more and more matured.

The keynotes were all worth mentioning, particularly Zak Greant who ended in pointing out a few domains where the deployed software should be controllable by everybody who’s able to read source when talking about literal machines. That was a clear statement for the use of open source software in many areas.
His talk included parts of the history of human life which was very entertaining.

Probably for most techies (and especially php techies) the short abstract about the grown up Personal Home Page Tools by Derick Rethans was of more practical concern.
Derick also concluded with test driven development. In the third keynote Bill W. Scott showed lots of very nice (and some bad ;-) visual features of user experiences
in some of the web projects he was involved in.

The hotel was quite nice, unfortunately its location feels like somewhere in the middle of nowhere, nothing of interest is within walking distance. The space in the basement level where the small exhibition was hosted was a bit cramped, the corridors were too crowded in-between the sessions. In the sessions the conference technicians probably didn’t expect that many MacBook owners, so those adapters to connect DVI-only MacBooks to the video projectors where short in supply.

For the second time, Zend has brought in lots of comfy sofas to create their lounge which I still think is a very smart move. The catering was quite ok most of the time (except for the VIP reception – Ludwigsburg earlier this year was much better). The same applies for the atmosphere at the casino night which was much more relaxed in Ludwigsburg. Probably this was due to the more varying mix of people because of the conference combination with the Webinale. I personally liked the addition of the foosball table (or do they always have it at the NH hotel?) and had some nice matches.