Das war die Tools4AgileTeams 2016

Scrum funktioniert nicht! Agile Transition birgt Gefahren! Trotzdem machen wir es und erzählen das auch noch jedem, der daraus lernen möchte.

Die t4at

Auf der vergangenen Tools4AgileTeams hatten wir Gelegenheit, uns als Sponsor und Teilnehmer mit anderen Agilisten zu diesen und weiteren Themen auszutauschen. Der Ansatz der kleinen Konferenz ist vielversprechend — die zwei Tage Programm teilen sich auf in einen ersten halben Tag Open Space, wo der Besucher seine eigenen Schwerpunkte setzen und Themen frei diskutieren kann. Sehr angenehm, um sich gegenseitig kennenzulernen. Das eigentliche Hauptprogramm folgt dann im zweiten Konferenztag, der ganz klassisch ausgewählte Vorträge rund um die agile Zusammenarbeit bereithält.

Wir selbst waren inhaltlich mit zwei Vorträgen am Start, unseren schönsten Fettnäpchen und einer kritischen Betrachtung von Agile mit Scrum — Scrum funktioniert nicht. Was nun?

Eindrücke und Programm

Der Open Space hat uns gut gefallen. Die 300 Quadratmeter Fläche wurde bisweilen fast zu gut ausgefüllt, für Auflockerung sorgten dann jedoch ein paar Runden Tischkicker. Darf auch mal sein.

Björn und Micha haben die Zeit mit den Teilnehmern für einen kleinen Mini-Workshop zum Thema Story Mapping nutzen können. Das ist eine leichtgewichtige Methode, um Nutzeranforderungen definieren und strukturieren zu können. Wir benutzen das zum Beispiel, um zu Beginn eines Projekts mit dem Kunden ein erstes Set an Features festlegen zu können, weshalb ein Story Mapping sich also besonders gut im Rahmen der Projektdefinition eignet.

t4at-2016-Mini-Workshop

Micha und Björn im Story-Mapping-Workshop auf der Tools4AgileTeams 2016.

Die Hauptkonferenz begann mit einer kleinen Keynote von Nicholas Muldoon, die das Wesentliche auch gleich auf den Punkt brachte: „Agility is strong teams delivering customer value.“ (Video hier.) Sehr angenehm, dass er im Anschluss noch für weitere Gespräche zur Verfügung stand. Wir haben uns auch ein wenig mit ihm unterhalten können, unter anderem darüber, dass Unternehmen bei uns doch etwas konservativer auftreten, als in den Staaten — Nic nennt es risk-averse. Wie seht Ihr das? Glaubt Ihr, dass es Auswirkungen auf die agile Transition hierzulande hat?

Insgesamt bot die Tools4AgileTeams ein angenehmes Umfeld mit interessierten Teilnehmern und einer guten Mischung aus selbst zu gestaltendem Open Space und aktuell besetzten Programm-Sessions. Wir haben viel gelernt, wo andere die agilen Herausforderungen sehen und wie sie mit ihnen umgehen, was sicher auch uns gute Impulse liefern wird.

Für neue Blogupdates anmelden:


Ein Gedanke zu “Das war die Tools4AgileTeams 2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.