Spendenorganisationen 2021: UNO-Flüchtlingshilfe e.V.

Im dritten Teil unserer Mini-Blogreihe stellt sich eine weitere Spendenorganisation vor. Die Beiträge sollen Euch Einblicke über die Arbeit, Motivation und Projekte der verschiedenen Hilfsorganisationen geben.

Schaut gerne bei unseren bereits veröffentlichten Blogbeiträgen der anderen beiden Hilfsorganisationen – Ärzte ohne Grenzen e.V. und Station Regenbogen e.V. – vorbei. Wenn ihr mehr über die Spendenaktion des letzten Jahres erfahren wollt, haben wir einen Blogbeitrag mit einer Übersicht veröffentlicht.

UNO-Flüchtlingshilfe e.V.

Ein omnipräsentes Thema das uns tagtäglich beschäftigt, ist die Flucht vieler Menschen auf der ganzen Welt. Aus diesem Grund wollen wir heute die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. zu Wort kommen lassen, um uns intensiver mit der Organisation, den Problemstellungen und möglichen Lösungsmöglichkeiten zu beschäftigen. 

Wer sind Sie und wofür setzen Sie sich ein?

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Wir unterstützen in erster Linie dessen lebensrettende Nothilfe im aktuellen Krisenfall, wenn schnell gehandelt werden muss. Außerdem helfen wir dem UNHCR dabei, Perspektiven für die Zeit nach der Flucht zu schaffen, indem wir Schul- und Bildungsprojekte fördern. Lässt die Situation eine Rückkehr von Flüchtlingen in ihr Heimatland zu, dann stellen wir Hilfen für den Neubeginn in ein Leben im Frieden bereit.

Auch in Deutschland unterstützen wir zahlreiche Initiativen und Vereine, die sich für Asylsuchende und Flüchtlinge einsetzen. Arbeitsschwerpunkte sind dabei unter anderem psychosoziale Hilfen und Therapien, die traumatisierten Menschen auf dem Weg unterstützen, ihre schrecklichen Erlebnisse während der Flucht zu verarbeiten.

Was treibt Sie an? 

Menschen zu helfen, die alles verloren haben. Ihre Familie, Freunde, ihr soziales Umfeld, ihr Hab und Gut und ihre Arbeit. Menschen, die eine Lobby und größere Aufmerksamkeit benötigen.

In vielen Ländern werden Flüchtlinge diskriminiert und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Oft haben sie keine Möglichkeit, sich im Exil ein neues Leben aufzubauen. Eine legale Arbeit zu finden, ist meist nicht möglich. Gerade in Zeiten der Pandemie, in der sich ihre Notlage noch verschärft hat, ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen und Solidarität mit Menschen auf der Flucht zu zeigen.

Was war Ihr größtes Erfolgserlebnis?

Das größte Erfolgserlebnis ist an einem Einzelbeispiel schwer festzumachen.

Wir konnten und können mit unserer Arbeit, über die Mittel, die wir dem UNHCR zur Verfügung stellen, viele Menschen erreichen und existenziell unterstützen. Zum Beispiel, wenn wir unseren Teil dazu beitragen, schnelle Hilfe zu leisten, Leben zu retten, wenn Menschen vertrieben und verfolgt werden.

Ein besonderes Anliegen ist es für uns, Flüchtlinge in sogenannten vergessenen Krisen zu erreichen, wo internationale Hilfsgelder ausbleiben und deshalb lebenswichtige Projekte nicht durchgeführt werden können. In Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo oder Südsudan.

Auch in Deutschland macht unsere Projektförderung einen Unterschied. Ohne unsere finanzielle Unterstützung wäre es für einige Träger schwierig, dringend benötigte Flüchtlingsprojekte zu realisieren. Dass wir den Menschen auf diesem Weg helfen können, ist natürlich eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.

Womit können Ihnen Interessenten helfen?

Wir freuen uns natürlich über jede Spende, die meisten Hilfsprojekte für Flüchtlinge sind drastisch unterfinanziert. Über Empathie und Verständnis für Menschen, die ihr Land nicht freiwillig verlassen haben und anderswo Schutz und Sicherheit suchen. Und wir freuen uns darüber, wenn bei uns Menschen bei Initiativen mitmachen, die sich für die gesellschaftliche Integration von Geflüchteten einsetzen, sie im Alltag begleiten. Zum Beispiel als Pate, Mentor oder auch in der Hausaufgabehilfe für Flüchtlingskinder, damit sie die Schule schaffen. Es gibt viele Möglichkeiten.

Wenn Sie als Spendenorganisation einen Wunsch frei hätten, welcher wäre das?

Zuerst würden wir uns natürlich wünschen, dass in absehbarer Zeit kein Mensch mehr dazu gezwungen ist, auf der Flucht zu sein. Bis dieser Zustand erreicht ist, wünschen wir uns die größtmögliche Unterstützung für geflüchtete Menschen, damit diese ein Leben in Würde führen können: Solidarität, Verständnis, Akzeptanz seitens der Aufnahmegesellschaft, materielle Sicherheit und Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben.

Was haben Sie für die Zukunft geplant?

Wir werden weiterhin dort helfen, wo geflüchtete Menschen unsere Hilfe am nötigsten brauchen. Unser Partner UNHCR kann auch in Zukunft mit unserem Engagement für seine weltweiten Hilfsprogramme rechnen.

Darüber hinaus werden wir verstärkt die Zivilgesellschaft mobilisieren, unsere Flüchtlingsarbeit zu unterstützen, Diskriminierung und soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zu bekämpfen. Das ist eminent wichtig. 

Jede Stimme zählt.

Danke an unsere Spendenorganisationen

Vielen Dank an dieser Stelle an dieser Stelle an Peter Ruhenstroth-Bauer (Geschäftsführer) und Dietmar Kappe (Presse)für die Beantwortung der Interview-Fragen.

Das Engagement der UNO-Flüchtlingshile e.V. ist unerlässlich und von großer Bedeutung, um auch in Zukunft Menschen in Not zu helfen und Perspektiven zu schaffen. Besucht gerne die offizielle Seite, dort findet Ihr weitere Informationen und alles rund um Spendenmöglichkeiten.

An dieser Stelle bedanken wir uns auch nochmal bei allen, die ein Spendenticket gekauft haben, sodass wir mit unserem gesammelten Betrag die „UNO-Flüchtlingshilfe e.V.“ bei ihren vielen Projekten unterstützen können. 

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