Spendenorganisationen 2021: Station Regenbogen e.V.

Im ersten Teil unserer Serie über die Spendenorganisationen die im Rahmen der Spendenaktion der Agile User Group 2021 unterstützt wurden, haben wir die Organisation „Ärzte ohne Grenzen e.V.“ zu Wort kommen lassen.

In dieser Blogartikel-Reihe möchten wir den Fokus auf die einzelnen Hilfsorganisationen legen und Ihnen die Möglichkeit geben, über ihre Arbeit zu berichten. Mit diesen kleinen Beiträgen wollen wir Euch vor allem zeigen, wer hinter den einzelnen Organisationen steckt und warum das gesammelte Geld sinnvoll investiert ist.

Spendenaktion der AgileUG

Wer sind die Menschen hinter den Spendenorganisationen, wofür wird der gesammelte Betrag verwendet und was treibt die Hilfsorganisationen an? Diese und weitere Fragen haben wir den jeweiligen Hilfsorganisationen gestellt. Und spannende, teils überraschende Antworten erhalten.

Dazu haben wir schriftliche Interviews geführt, die uns einen tieferen Einblick in die Arbeit der Organisation geben sollen. 

Nicht nur international, sondern auch regional sind Hilfsorganisationen auf unsere Hilfe angewiesen. Da wir uns auch in unmittelbarer Nähe unseres Standorts Würzburg engagieren wollen, hatten wir die „Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.“  als Organisation auserkoren.

Station Regenbogen e.V.

Vielen Dank an dieser Stelle an dieser Stelle an die Verantwortlichen der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. für die Beantwortung der Interview-Fragen. 

Stellen Sie Ihre Spendenorganisation kurz vor; wer sind Sie und wofür setzen Sie sich ein? 

Wir sind betroffene Familien, arbeiten ehrenamtlich und haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Familien, die mit ihren Kindern den Weg durch die Krankheit gehen müssen, zu begleiten. Wir setzen uns dafür ein, dass die krebskranken Kinder geheilt werden und seelisch keinen Schaden nehmen.

Sorgen und Ängste in den Familien von krebs- und tumorkranken Kindern bestimmen für lange Zeit den Alltag. Viele Betroffene suchen den Kontakt untereinander. Daher gründeten wir 1983 eine Selbsthilfegruppe, aus der ein Jahr später ein gemeinnütziger Verein entstand.

Was treibt Sie an?

Aus eigener Erfahrung als betroffene Eltern wissen wir, wie schwierig es ist, mit der Diagnose Krebs bei seinem eigenen Kind umzugehen. Das Leben der Familie ändert sich komplett. Viele Dinge im Umfeld müssen organisiert werden – wie kann ich in der Nähe meines kranken Kindes bleiben? Arbeitsausfall und damit finanzieller Verlust, Versorgung der Geschwisterkinder und vieles mehr … 

Gemäß unserem Motto „Die Diagnose können wir nicht ändern, aber das gesamte Umfeld positiv beeinflussen!“ arbeiten wir daran, die Ängste und Sorgen der Familien zu mindern und sie bei der Lösung diverser Probleme zu unterstützen.

Was war Ihr größtes Erfolgserlebnis?

Für uns gibt es kein „größtes“ Erfolgserlebnis. Es sind viele kleine Erfolge, die uns glücklich machen. Familien, die mit geheilten Kindern wieder ein normales Leben führen können, sind unser Erfolg.

Womit können Ihnen interessierte Mitmenschen am meisten helfen?

Unsere Arbeit wird – leider – ausschließlich von Spendengeldern, Erbschaften oder Bußgeldern finanziert. Daher ist für uns eine finanzielle Unterstützung die größte Hilfe. Selbstverständlich freuen wir uns auch über persönliches Engagement bei anfallenden Aktionen (Renovierung von Elternwohnungen, Mithilfe bei Events, u. v. m.).

Wenn Sie als Spendenorganisation einen Wunsch freihätten, welcher wäre das?

Unser Traum wäre es, dass alle Kinder geheilt werden können.

Was haben Sie für die Zukunft geplant?

In naher Zukunft benötigen wir ein neues Auto für eine unserer ambulanten Schwestern. Unser „Riesenprojekt“ ist der Bau eines Elternhauses in Kliniknähe.

Es ist so toll zu sehen, was in den letzten Jahren alles ehrenamtlich aufgebaut wurde, um Kinder und deren Familien in einer so schweren Zeit beizustehen.

Besucht gerne die offizielle Seite, dort findet Ihr weitere Informationen und alles rund um Spendenmöglichkeiten.

An dieser Stelle bedanken wir uns auch nochmal bei allen, die ein Spendenticket gekauft haben, sodass wir mit unserem gesammelten Betrag Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. bei ihren vielen Projekten unterstützen können. 

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