Swarm Programming weiter gedacht

Im deutschen Sprachraum ist das Wort Mob Programming — für das Konzept, bei dem eine ganze Gruppe von Programmierern an einem einzelnen Computer programmiert — für viele zu dicht an Mobbing dran. Es hat sich deshalb der Begriff Swarm Programming eingebürgert. 

Wenn man jedoch eine alte Metapher – mit Driver, Navigator, und oft auch Scout, Facilitator und Housekeeper – durch eine neue ersetzt, ergibt sich die Möglichkeit, die Gedankenspielräume, die sich dadurch eröffnen, weiter zu erforschen. Und am Ende noch effektiver in der Gruppe zu programmieren.

Wir haben diese Methode erprobt und in der Praxis umgesetzt – und weiter ausgebaut!

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Microservices mit Ktor und NATS

In diesem Workshop schaffen wir ein flexibles und leichtgewichtiges Setup, das die Arbeitsweise von Microservices in einem Live-System nachstellt. Dafür Erstellen wir mit Ktor zwei Microservices, die über einen zentralen Event Bus kommunizieren, für den wir das Event Messaging System NATS einsetzen.

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Ein Blick auf Ktor – 7 Eindrücke

Am letzten MayDay habe ich mir das Anwendungs-Framework Ktor [ˈkeɪˈtor] angesehen und einen kleinen Webservice damit aufgesetzt. In diesem Artikel möchte ich Ktor vorstellen und sieben Gründe nennen, die für den Einsatz des Frameworks sprechen.

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Big-Bang-Modernisierung – ein Erfahrungsbericht

Will man alten Code modernisieren, stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl. Kontinuierlich Teile des Alt-Codes durch neue Module ersetzten, entlang eines Features einen Durchstich durch die Software aktualisieren, und so weiter. Von einer Methode wird jedoch häufig abgeraten: Die sogenannte Big Bang Modernisierung – also ein kompletter Rewrite.

Dabei wird der alte Code nicht mehr angefasst und die gesamte Anwendung von Grund auf neu geschrieben. Diese Methode wird eher in kleinen Projekten eingesetzt, in denen das Feature-Set überschaubar ist.

Ich möchte nun gerne über meine Erfahrungen mit einer Big-Bang-Modernisierung in einem Projekt berichten, bei dem das nicht der Fall war.

Und gleich zu Beginn noch ein Spoiler: Entgegen der Wahrscheinlichkeit war die Modernisierung erfolgreich und die neue Anwendung läuft produktiv.

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My Sweet Corona Bubble – Ergebnisse des Meetups

Bei einem der letzten Meetups der AgileUG durfte ich eine kleine „wie sah euer Corona-Jahr aus“-Umfrage machen – quasi eine Mini-Corona-Retro. Ziel war es, die Arbeitsrealität der Teilnehmer im vergangenen Pandemie-Jahr kennenzulernen und zu erfahren, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen und wie sich das Arbeiten in agilen Rollen und Teams in der Pandemie entwickelt hat.

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Prozess-Modernisierung in Softwaremodernisierungs-Projekten

Wer kennt das nicht? Wir leben in unserem Trott und machen tagein, tagaus immer dasselbe: Wir nehmen immer den selben Weg zur Arbeit und wieder zurück nach Hause. Oder wir führen immer dasselbe Ritual vor dem Zubettgehen aus.

Das gleiche Verhalten lässt sich auch auf unsere Arbeitswelt übertragen, egal ob es einen selbst oder eine ganze Firma betrifft. Wir benutzen immer die selben Methoden, um Dinge zu erledigen. Genauso wie Firmen immer die selben Prozesse benutzen, um zum Beispiel Projekte anzugehen.

Aber warum fällt es uns so schwer, manche Rituale oder Herangehensweisen zu ändern? Und warum modernisieren wir nicht auch mal den Prozess, anstatt immer nur die Technik zu modernisieren?

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Meetup-Interview: Testing mit Postman

Am 17. November geht unsere Tech-Meetup-Reihe WUE.tech in die nächste Runde. Unser Torsten „Totti“ Wunderlich wird euch eine eine Einführung in das Testing mit Postman geben. Doch das ist nur der erste Streich … 

… denn in einem Folge-Meetup im Dezember wird er nämlich mit dem Testing aus der Konsole, der Integration von GitHub-Actions und vielem mehr noch tiefer in die Thematik einsteigen.

Doch fangen wir mit dem an, was euch am 17. November erwartet. Dazu haben wir mit Totti gesprochen; u. a. über seine Berührungspunkte mit Postman, über die Herausforderungen des Testens von APIs und über Collections. Aber lest selbst.

Infos und Anmeldung zum Meetup

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SMACCS – Refactoring CSS for Maintainability

When you reach a point in your project where CSS changes become something nobody dares to do, it might be the right time for some refactoring to gain maintainability.

Getting rid of those (random and way too many) !important’s and selectors from hell (.header.in-footer h2 a .actually_sidebar .link.red.final span) what I like to call them instead of adding more of them to circumnavigate possible side-effects.

Maintaining legacy CSS is no fun, time-consuming, and error-prone. Even less funny is doing major frontend-refactorings when you never can be sure what you might destroy on the way without directly recognizing.

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Meetup-Interview: Let’s Go RESTful with Gin!

Dass wir uns aktuell stark im Bereich der Sprache Go engagieren, dürfte nur den wenigsten entgangen sein. Und weil es dort noch viel mehr zu entdecken gibt, haben wir bereits das nächste Meetup in petto: Let’s Go RESTful with Gin!

Wir haben mit Alexander, eurem Host des Meetups gesprochen, um alle offenen Fragen zu klären. Beispielsweise: Go & Gin – passt das? Und was genau ist mit Gin in diesem Kontext gemeint?

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Buchvorstellung: Microservices mit Go

Vom Rheinwerk Verlag erhielt ich im August die Anfrage, eine Review für das neue Buch „Microservices mit Go“ von Kristian Köhler zu übernehmen. Das Buch wird im November erscheinen und ist ein Fachbuch in deutscher Sprache, das kompakte aber zugleich tiefergehende Einblicke sowohl in das Thema Microservices allgemein als auch in die Programmiersprache Go im Besonderen bietet.

Es eignet sich sowohl für alle Einsteiger*innen, die sich mit diesen beiden Themen beschäftigen wollen, aber auch für Softwareentwickler*innen, die ihr Wissen zu Microservices ausbauen und bei dieser Gelegenheit die Vorteile von Go kennenlernen möchten. In diesem Blog-Post möchte ich euch mehr Details verraten und erzählen, warum es sich lohnt, diesem Buch Beachtung zu schenken.

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