Würzburg: Girls an Bord

An unserem Standort in München bieten wir das Angebot schon etwas länger an, in diesem Jahr hat es jetzt erstmals auch bei Mayflower in Würzburg einen Girls’Day gegeben. Der soll jungen Mädchen die Möglichkeit bieten, in „frauenuntypische“ Berufe hineinzuschnuppern und so einen ersten Blick in das tatsächliche Arbeitsleben ermöglichen, über den schulischen Tellerrand hinaus.

Sechs Mädchen aus dem Landkreis Würzburg nutzten die Gelegenheit, sich mit den Gegebenheiten eines agilen Softwarehauses auseinanderzusetzen. Und entdeckten für sich — abseits aller Vorurteile — dass moderne Softwareentwicklung und Projektmanagement mit landläufigen Klischees wenig gemein haben.

Der Vormittag

So begann der Tag nach der obligatorischen Vorstellungs- und Kennenlernrunde nicht etwa an einem Computer, sondern mit Lego und einem agilen Spiel — dem PO Challenge Game. Es sollte den Mädchen einen Eindruck vermitteln, was typische Anforderungen an einen Product Owner sind und welche Schwierigkeiten der oft hat, diese anderen zu vermitteln. Spielerisch, aber immer mit dem Ziel im Auge mit immer besseren Anforderungen zu punkten, machten sich die Teilnehmerinnen daran, die Lego-Bausätze ohne Anleitung zu einem Produkt zu vervollständigen.

Spielerisch und kommunikativ schritt der Tag voran und die nächste Aufgabe bestand darin, gemeinsam im Code Combat eine Spielfigur mit Python-Code durch die unterschiedlichen Level zu steuern. Hier ging es jedoch nicht um individuelle Leistung sondern der Fokus lag klar auf der gemeinsamen Lösung der Probleme. So wurden die Level in bester Pair-Programming-Manier gemeistert und aus sechs Mädchen aus unterschiedlichen Schulen war bis zur Mittagspause ein Team geworden. Das dann zusammen mit Robert, unserem Marketingleiter, auch noch prompt eine gemeinsame Pressemeldung für den Tag erarbeitete.

Der Nachmittag

Pizza & Kicker waren die Highlights des Mittags und so konnte unser neues „Girls’Day Team“ dann auch tatsächlich ein paar klassische IT-Klischees für sich auskosten.

Der Nachmittag stand dann unter dem Motto „Spiele in HTML5“ und unser Kollege Christopher konnte mit einem eigenen kleinen Spiel, das er unter Mitarbeit der Mädchen weiterentwickelt und optimiert hat, für erstaunte Gesichter und einige Aha-Momente sorgen.

Der Ausklang erfolgte — natürlich — mit einer weiteren Runde Tischkicker und einer kleinen Test-Session in unserem Open Device Lab. Hier sorgte nicht nur das ein oder andere Device für Verwirrung (ein vier Jahre altes Smartphone wirkte auf das jugendliche Publikum schon wie aus der Steinzeit) sondern auch die unterschiedliche Darstellung „bekannter“ Websites quer auf den Devices war Neuland für alle Beteiligten.

Läuft bei uns

Fazit der Mädels: Der Tag mit Mayflower hat Spaß gemacht und die Zeit ging schneller vorbei als gedacht. Somit wollen wir uns anschließen und sagen Danke für Eure Mitarbeit, die gute Laune und die Motivation die Ihr mitgebracht habt. Sicherlich werden wir im nächsten Jahr wieder mit einem Girls’Day-Angebot dabei sein. Wir freuen uns!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Vermischtes und verschlagwortet mit von Steffen Hartmann. Permanenter Link zum Eintrag.

Über Steffen Hartmann

Steffen Hartmann betreut als Product Owner (Scrum/CSPO-zertifiziert) gemeinsam mit seinem agilen Team anspruchsvolle Kundenprojekte für die Mayflower GmbH. Seine über zehn Jahre bereits auf Kundenseite gereifte Erfahrung fließt heute in die Entwicklung und Ausgestaltung großer E-Commerce-Environments – dazu steht Steffen nicht nur intern, sondern auch auf Konferenzen und Workshops als Speaker und Trainer zur Verfügung und setzt seine individuellen Schwerpunkte auf die Themen User Experience, Mobile und Teamkommunikation.

Für neue Blogupdates anmelden:


Ein Gedanke zu “Würzburg: Girls an Bord

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.