The State of UX in 2022

Auch dieses Jahr hat das UX Collective wieder einen Blick auf den State of UX geworfen. Und wie immer ist der Artikel wirklich lesenswert.

Ich möchte das zum Anlass nehmen, euch wieder einmal einen kleinen Überblick darüber zu geben, welche UX-Themen ihr in diesem Jahr auf dem Schirm haben solltet.

The State of UX in 2022

In diesem Jahr haben sich die Autoren Fabricio Teixeira und Caio Braga auf die Auswirkungen unterschiedlicher Aspekte der Berufswelt von UX-Designern in Zeiten der Pandemie konzentriert:

  • remote learning vs. in-person training & guidance
  • creating content vs. creating design,
  • reach vs. depth
  • ego vs. community
  • processes vs. trust
  • meetings vs. real collaboration
  • claiming to improve peoples lives vs caring for customers leads to better business

Für mich ist der Artikel ein Aufruf, mehr nachzudenken, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und zu versuchen, einen wirklich guten Job zu machen. Anstatt streamlined Content und Prozessen zu folgen und auf Biegen und Brechen zu versuchen, am Ball zu bleiben oder Bleeding Edge zu sein.

Das Potential der Pandemie

Remote-Arbeit in der Pandemie und der damit gesteigerte Wunsch nach Sicherheit (sowohl was Einkommen als auch das Arbeiten an sich angeht) haben das Potential, uns von guter Arbeit abzuhalten – wenn weniger Risiken eingegangen werden: es wird weniger Experimentiert, weniger Aufwand in wirklich passende und gute Lösungen investiert und der Bewegungsradius wird kleiner.

Bei Mayflower generell und in meinem aktuellen Kundenprojekt konkret kann ich die beschriebenen Phänomene (bisher?) nicht beobachten – dafür bin ich sehr dankbar! Freies Arbeiten, Vertrauen und das Streben nach besten Lösungen scheint nicht selbstverständlich zu sein.

Ich hoffe, dass das für 2022 so bleibt. Ich nehme mir jedenfalls vor, meinen Teil dazu beizutragen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Development, UX und verschlagwortet mit von Katrin Schneider. Permanenter Link zum Eintrag.

Über Katrin Schneider

Katrin Bertschy ist Software-Entwicklerin, UXlerin und PO mit einem Faible für Frontend-Technologien. Damit prägen ihre tägliche Arbeit neben dem Entwickeln und Arbeiten in agilen Teams das Mitdenken und Beraten in der Produktgestaltung und -entwicklung. Ihr Antrieb ist die Freude am Verstehen von Nutzerbedürfnissen und fachlichen Anforderungen sowie die Möglichkeit, daraus gute Produkte zu entwickeln.

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