Product Owner Camp 2017 in Frankfurt

Nach dem großen Erfolg des Vorjahres veranstalten wir auch in diesem Jahr erneut ein Product Owner Camp. Dieses findet am 25. und 26. August in Frankfurt im SkyDeck im Silberturm statt. Als Location Partner konnte DB Systel GmbH gewonnen werden.

Das Product Owner Camp richtet sich an Product Owner, Requirements Manager, Projektmanager in agiler Transition und allen, die sich mit agiler Produktentwicklung beschäftigen. Durch das offene Open-Space-Format werden an beiden Tagen die Teilnehmer zu Teilgebern und bringen sich mit ihren Themen, Fragestellungen und Herausforderungen aktiv in die Mitmach-Konferenz ein.

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Die schönsten Fettnäpfchen aus 10 Jahren agiler Transition

Die agile Transition war bei Mayflower begleitet von einigen Irrtümern und Fehleinschätzungen. Das begann schon damit, dass wir 2006 davon ausgingen, die Implementierung von Scrum würde drei Monate dauern und der Übergang wäre geschafft. Heute stellen wir fest, dass wir gut unterwegs sind zum Wandel in eine echt agile Organisation.

Das ist nur einer von vielen Lessons Learned aus zehn Jahren Transition. Im Interview blickt Albrecht auf die schönsten Fettnäpfchen aus 10 Jahren agiler Transition zurück. Weiterlesen

Fight your Project – Transfer von Kampfsport und agilem Projektmanagement (Theorie)

Projektmanagement und Kampfsport — zwei doch recht unterschiedliche Begriffe, die sich auf den ersten Blick nicht verheiraten lassen. Ersteres bezeichnet einen Pool von Anwendungsmethoden, der in Zusammenwirkung die Initiierung, Planung, Steuerung und den Abschluss von einem oder mehreren Projekten innehat. Im Kampfsport hingegen steht ein Leistungsvergleich innerhalb des Kampfringes im Vordergrund und die Vorgabe, sich außerhalb des Rings in Zurückhaltung und Selbstbeherrschung zu üben. Was beide Termini jedoch eint ist, dass man sich — um Erfolg zu haben — eine hohe sensitive Wahrnehmung im Bereich der zwischenmenschlichen Aktionsebene und des eigenen Bewusstseins erarbeiten muss. Weiterlesen

Warum man in der Launchphase nicht auf das Daily Scrum verzichten sollte

Auch bei uns läuft nicht alles rund und so passiert es hin und wieder mal, dass trotz aller Erfahrung, Erklärungen und Bemühungen in unseren Projekten komische Dinge passieren, mit denen man irgendwie nicht gerechnet hat. So vermeldete eines Tages das Projektmanagement einer unserer Kunden während der heißen Launchphase, aus Zeitgründen auf das Daily Scrum verzichten zu wollen. Schließlich stimmen sich alle Projektbeteiligten auch so untereinander ab. Die Zeit, die für das Daily Scrum aufgewendet wird, könne man besser in den Launch investieren. Die Entscheidung steht fest und ist indiskutabel. Das ist der Moment, in dem sich in einem Scrum Master alles zusammen zieht und er tief Luft holen muss: Der Kunde ist König.
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Wie für verteilte Teams Scrum-Meetings angepasst werden können

Auf den diesjährigen agilen Meetups, die ich besucht habe, bin ich regelmäßig über die Worthülse „Remote-Teams“ gestolpert. Remote-Teams sind Entwickler-Teams, die nicht gemeinsam im selben Büro arbeiten, sondern verteilt – nicht selten weltweit. Oft wurde gefragt, wer damit schon Erfahrungen gemacht hat. Im Gespräch hat sich ebenso oft herausgestellt, dass die Erfahrungen, die da draußen in der weiten agilen Welt gemacht werden, nicht immer positiv sind. Speziell, wenn ein Remote-Team auf Scrum trifft, scheint das hin und wieder für Unmut zu sorgen. Denn Scrum an sich ist nicht für verteilte Teams ausgelegt.

Auch wir bei Mayflower werden in unseren Projekten immer wieder vor die Herausforderung gestellt, mit externen Entwicklern auf Kundenseite und unseren eigenen Entwicklern ein großes, verteiltes Scrum-Team zu bilden. In unserem Team haben wir bei solchen Team-Zusammensetzungen in verschiedenen Projekten festgestellt, dass die Scrum-Meetings für eine gut funktionierende Remote-Arbeit unbedingt angepasst werden sollten.
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Spannung, Spiel und Projekterfolg. Frischer Wind in Retrospektiven.

Retrospektiven sind für die Teamentwicklung wichtig. Mit der Reflexion von Themen aus dem Projektalltag, können Problemstellungen identifiziert und Verbesserungen erarbeitet werden. Denn wer ist schon mit augenscheinlichen Probleme zufrieden, die nicht angesprochen und angegangen werden.

Ein Scrum Master hat dafür Maßnahmen parat, die je nach Problemstellung zur Ausführung kommen. Eine übliche „klassische“ Methode gliedert sich in folgende Phasen: „Set the Stage“, „Gather Data“, „Generate Insights“, „Decide What to Do“, „Close Retrospektive“ [1]. Also strukturelle Eckpunkte, die ein Team während dem Meeting durchläuft. Vermutlich die am Projektanfang am meisten eingesetzte Methode.

Das gleiche Vorgehen für Retrospektiven wird aber auf Dauer langweilig [2]. Es zeigen sich Sättigungserscheinungen, die eher negativ als positiv wahrgenommen werden. Wenn der Ablauf bekannt und automatisch abläuft, kürzt das Team den Prozess ab. Das Meeting wird als nicht mehr brauchbar oder förderlich für das Projekt angesehen. Automatismen blockieren die Kreativität und erlauben keine „vollständige“ und kritische Bearbeitung von Problemen. Was nicht selten zu noch größeren Schwierigkeiten führt. Weiterlesen

Project Readiness steuern

Der agile Prozess soll nicht erst mit dem Kickoff und dem ersten Sprint beginnen, wir wollen ihn vielmehr so weit nach vorne holen wie möglich: in die Ausformulierung der Geschäftsidee. Dabei spielt es weder eine Rolle, ob der Kunde bereits agil gearbeitet hat, noch ob er ein Startup oder ein bereits etabliertes Unternehmen ist. Gehen wir nicht einfach davon aus, dass die anderen schon wissen, was sie tun – fragen wir nach. Da die Umsetzungsphase nur so gut werden kann wie das gewachsene, gemeinsame Verständnis, das daraus resultierende Backlog und die Zusammenarbeit, beschreiben die folgenden Schritte, wie man vorgehen kann, um Kernaussagen und Koordinaten einer Geschäftsidee zusammenzutragen und User Stories davon abzuleiten.
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Vortrag Performante Softwareentwicklung auf der Webtech Conference

Jeder, der schon mal ein performantes Entwicklerteam erlebt hat, weiss, welche Wunder es vollbringen kann. Features werden im Wochentakt produziert, die Fehlerquote in der Produktion ist nahe Null. Und wenn ein Fehler auftritt, wird er in kürzester Zeit behoben.

Gleichzeitig erlebt man immer wieder auch Teams, bei denen zwar erfahrene Senior-Entwickler mitwirken, aber die trotzdem nicht funktionieren. Deadlines werden immer wieder verschoben, der Fehlerstrom ist unvorhersehbar, aber kontinuierlich vorhanden.

Und auch wenn wir es eigentlich besser wissen tun wir immer noch so, als ob Entwicklerstunden austauschbares, standardisiertes Normprodukt wären. Da werden Teams spontan zusammengestellt, andere vor der Deadline mit neuen Gesichtern ergänzt, im dritten finden sich zwei Kollegen, die schon vor 3 Jahren nicht miteinander konnten.

Wir bei Mayflower durften das mit Schmerzen durchleben, und kennen die frustrierten Teams, die gewagten Releases und das Gefühl, weit unter den eigenen Möglichkeiten zu arbeiten.

Aber wir haben unsere Lehren daraus gezogen und arbeiten heute als stabile, gut kooperierende Teams. Einige dieser Lehren finden sich in dem Vortrag von der WebTech Conference.

Wer sich den Vortrag gerne angucken möchte – es gibt Fliesstext zu jeder Slide.

Scrum Report 2013: Der Status quo

Der Report der Scrum Alliance, die sowohl Scrum User Groups sowie ein Forum für interaktives Lernen von Scrum unterstützt, stellt den Status quo des Scrum-Frameworks vor. Der Scrum Report 2013 beinhaltet die Ergebnisse der Mammutumfrage, wie Scrum in den diversen Betrieben genutzt wird, wobei über 500 Firmen in über 70 Ländern zu diesem Thema befragt wurden.

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Ein Mayflower-Epilog zum Scrum Day 2013

Der Scrum Day 2013 vom 11. bis zum 12. Juni in Berlin behandelte im Kern das Thema Scrum in der Agilität und der Software Entwicklung, bei dem auch Keynotes wie Jeff Sutherland und Dean Leffingwell nicht gefehlt haben. Björn Schotte ist geschäftsführender Gesellschafter der MAYFLOWER GmbH und als Chefredakteur des PHP Magazins und Head of Chair der International PHP Conference tief im Open Source und Web-Umfeld verwurzelt. Agile Methoden faszinieren ihn genauso wie die Aufgabe des Managements, Widersprüche auszuhalten und Zusammenarbeit zu organisieren. Mit seinem Vortrag Scrum beyond Software: Scrum Erfahrung in Marketing & Vertrieb leistete er einen wertvollen Beitrag zum diesjährigen Scrum Day. Im Folgenden erfahrt ihr, wie er den Scrum Day selbst erlebt hat, was besonders interessant daran war und wie sein Vortrag angenommen wurde, sowie einen Ausblick auf das nächste Symposion, die Agile World 2013.

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