Dojo Toolkit Workshop, Mai 2009

Anfang Mai luden Uxebu und SitePen zu einem Dojo Toolkit-Workshop, genauer gesagt „Intro to Dojo, Charts, Grids, and Comet“, nach Oberhaching bei München. Mayflower war mit schätzugsweise einem guten Drittel aller Workshop-Teilnehmer zahlreich vertreten.

Dylan Schiemann von SitePen, Inc. und Nikolai Onken von Uxebu führten durch das Programm, außerdem konnten die Teilnehmer bei Fragen auf das Wissen und Erfahrung von Wolfram Kriesing (Uxebu), Tobias von Klipstein (Uxebu) und Peter Higgins (Dojo Toolkit) zurückgreifen.

Nachdem das Programm im Laufe der Zeit auf einen Tag reduziert worden war, änderte sich auch das Grundkonzept der Veranstaltung. Diese sollte nun die Benutzung von einigen ausgewählten Widgets zeigen, wobei sich die Auswahl an der Anwendung Stocker orientierte.
http://persevere.sitepen.com/stocker.html

Das Backend (Persevere/CometD-basiert) wurde von Sitepen bereitgestellt. Nähere Details zum Backend bzw. zur Anwedung selbst können hier in Erfahrung gebracht werden:
http://www.sitepen.com/blog/2009/04/01/stocker-advanced-dojo-made-easy/

Die behandelten Widgets waren u.a.:
dijit.layout.BorderContainer
dijit.layout.ContentPane

dojox.grid.DataGrid (mit Anbindung an einen JSON-Store über dojo.data.ItemFileReadStore)
dojox.charting.Chart2D

Aufgrund des engen Zeitrahmens wurde auf den Dojo Parser sowie die CSS-Struktur nur insofern eingangen, als dass man sich die entsprechenden Includes kopieren/abschreiben konnte, mit der man eine Umgebung zum Ausprobieren hatte. Auch wurde nahezu ausschließlich nur das „deklarative“ Dojo-Programmierungsmodel gezeigt, sprich die Widgets wurden über Markup platziert und initialisiert, nicht programmatisch.
http://dojocampus.org/content/2009/04/15/declarative-vs-programatic/
Andererseits ist es wohl genau der Weg, den jemand beim ersten Blick auf Dojo zuallererst einschlagen würde.

Der Ablauf jedes Agenda-Teilschrittes (im Falle der Widgets) war wie folgt:

  • Vorstellung des Widgets inkl. Beispielcode
  • 15-30 Minuten Zeit, in der die Teilnehmer das zuvor Gezeigte selber ausprobieren konnte. In dieser Zeit begutachteten die Tutoren immer wieder den Fortschritt bzw. standen für Fragen zur Verfügung

Natürlich bestand die Agenda nicht nur aus Widgets – diese wurden immer wieder mit anderen Programmpunkten aufgelockert – sei es durch Interessantes von Dylan (ob Geschichte des Dojo Toolkits oder kurze Erklärung von Polling und Comet), ganz banal Mittagessen oder (am Ende) Peters beeindruckende Einblicke in plugd (Erweiterung der Dojo-Basisbibliothek).

Trotz der Ausrichtung auf Anfänger, gab es auch zwischendurch kleinere Tipps, die man auch als erfahrener Dojo-Anwender nicht unbedingt gekannt hatte, z.B.:
Weiterlesen