Der Fischmarkt berichtet, dass die Bahn nur 17% ihres Umsatzes online (via IWB) generiert. Nicht viel, das ist richtig. Der Kritik über das langsame Buchungssystem kann ich nicht so ganz folgen - ich buche meine Tickets ausschließlich online und hatte bisher noch nie nennenswerte Schwierigkeiten beim Buchen.
In jüngster Zeit hatte ich die Gelegenheit, das mobile Bahnticket zu kaufen. Ein netter Nebeneffekt ist, die SchaffnerZugbegleiter damit verwirren zu können. Das tolle daran ist jedoch, dass man damit wirklich wunderbar spontan ein Ticket buchen kann, selbst wenn mal kein Drucker zum Ausdrucken der elektronischen PDF-A4-Tickets zur Verfügung steht. Wenn das Meeting also mal wieder länger dauert, ist das mobile Ticket ein guter Helfer. Leider nur für 1 Person und für einfache Fahrten.
Und so geht's: auf www.bahn.de mit dem eigenen Account einloggen und im Bereich "Buchungsrückschau/Storno: Account verwalten" den Zugang zu den mobilen Services freischalten. Man registriert dort seine Handynummer und eine selbst definierte PIN, die man dann mit dem Handy/PDA unter mobile.bahn.de nebst Usernamen angeben muss. Nach Suche der Zugverbindung, Auswahl der möglichen Bahncard-Daten sowie einer etwaigen Sitzplatzreservierung und der Wahl des Zahlungsmittels erhält man eine MMS auf das Handy, das als Video-MMS realisiert ist: die ersten zehn Sekunden wird der 2D Barcode, der die relevanten Ticketdaten enthält, angezeigt, die letzten zehn Sekunden enthalten eine Textübersicht der gewählten Strecke (inkl. Gleisangaben, natürlich Abfahrts- und Ankunftszeiten und Sitzplatzreservierungsdaten).
Auch hier gibt es wieder Verbesserungsmöglichkeiten: so wäre es nicht schlecht, auch gleich noch die Rückfahrt mit buchen zu können. Und für Firmen besonders interessant: das normale PDF-Ticket könnte gleich direkt per E-Mail zugestellt werden, damit man nicht jedes Mal zunächst das PDF vom eigenen Account herunter laden muss, nur um es an die Buchhaltung weiterzuleiten. Per E-Mail Forward ginge dies schneller.
Via deutsche-startups.de:
"Die erste Wunsch-Müsli-Fabrik Deutschlands ist fertig. Körner- und Cerealienfans können sich bei “mymuesli” nun ihr ganz persönliches Traummüsli zusammenstellen."
User Generated Content einmal anders. Wer dem Einheitsbrei der diversen Müsli-Sorten aus dem Handel entfliehen möchte, ist bei mymuesli genau richtig. Hier kann man nach Lust und Laune seine eigene Müsli-Mischung zusammenstellen, dem Mix einen eigenen Namen geben und schon kommt die Dose mit der eigenen Mischung ins Haus. deutsche-startups.de hat noch ein paar Informationen zu den Preisen: "Ein simples Fünf-Körner-Müsli kostet 3,90 Euro, ein Schokomüsli mit Feigen 4,25 Euro, ein Tropica-Müsli mit Mangostückchen, Aprikosen, Ananas, Gojibeeren, Sultana-Chocs und Macadamia-Nüssen hingegen 8,25 Euro. Insgesamt können die Nutzer aus 75 Zutaten wählen."
Interessant ist auch die Idee, dass der eigene Müsli-Mix eine Mix-ID bekommt, die andere Personen sich dann online anschauen lassen. Bei der Realisation merkt man jedoch, dass die Seite noch am Anfang steht: zwar gibt es eine Mix-Liste von bereits bestellten Müslis mit Empfehlungs-Funktion, "In den Warenkorb"-Einkaufsfunktion und zusätzlich einem Widget-Generator zur Einbindung des eigenen Müsli-Mixes in z.B. Blogs und andere externen Seiten. Bis zur Entwicklung einer entsprechenden Social Commerce Community mit entsprechenden Funktionalitäten ist es jedoch noch ein wenig hin, aber vielleicht ergibt sich das ja noch in der Zukunft? Hier könnte sich das Startup noch einige Dinge von anderen Social Commerce Startup abschauen. Eine kleine FAQ steht ebenfalls parat, in der die wichtigsten Fragen rund um das Wunsch-Müsli und das Angebot von mymuesli geklärt werden.
Die Story ist dann auch schnell erzählt: "Die Geschichte unseres eigenen Bio-Müslis hat mit einer Autofahrt begonnen: Wir waren auf dem Weg zum Badesee und hörten den Radiospot einer bekannten Müslifirma aus dem Odenwald. Ein paar Stunden später waren wir uns dann einig. Nicht nur sollten wir bessere Radiowerbung machen - warum nicht gleich ein besseres Müsli? Biologisch sollte es sein, ohne zugesetzte Aroma- oder Farbstoffe, außerdem zuckerfrei. Vor allem aber individuell zusammenstellbar."
Hier: Beispiel eines Müsli-Widgets vom "apple addict" bei mymuesli.com inklusive Einblendung der Zutaten. Aktiviertes JavaScript ist hierbei Voraussetzung. Das Widget erscheint noch ein wenig spartanisch, der Aufruf zum Kaufen dieser Müsli-Mischung fehlt ebenso wie Links zum Weiterempfehlen. Aber die nächste Version ist bestimmt schon in Entwicklung :-)
Natürlich darf auch ein Blog nicht fehlen. Wir wünschen dem Startup viel Erfolg!
Gestern hatten Johann und ich die schöne Gelegenheit, Thomas Bachem (sevenload) in München zum Mittagessen zu treffen. Mit Tom hatte ich im letzten Jahr ein Videointerview gemacht, zudem hatten wir im PHP Magazin auch schon mal einen Artikel darüber. Die Plattform verwendet unter anderem lighttpd mit seinem Flash Streaming Support zum Ausliefern der Videos und kann u.a. damit hervorragend skalieren. Wie wir gestern erfahren haben, wird sevenload auf mittlerweile 120 Servern betrieben. Ich freue mich schon auf die API, die hoffentlich bald kommen wird. :-) So könnte man die Infrastruktur, die sevenload aufgebaut hat, als Content-Delivery Network (gegen Entgelt) nutzen und müsste sich nicht um den Aufbau eigener Videodistributions-Infrastruktur kümmern. Wir sind sehr gespannt auf die weitere Entwicklung dieser Plattform, insbesondere den Drive, den die neuen Investoren in das Unternehmen bringen werden. Die dargestellten Wachstumschancen hören sich sehr spannend an.
sevenload ist ein sehr schönes Beispiel für ein gelungenes Web2.0 Projekt. Mit illustren Investoren wie Ströer, Burda, Martin Varsawsky und vielleicht noch dem Einen oder Anderen, der in Zukunft folgen wird, sieht sich sevenload gut gerüstet für die Zukunft. So wie es aussieht, verbreitert sevenload auch in Zukunft die Revenue-Streams, was ich für eine gute Sache halte (mehr kann ich dazu allerdings nicht sagen). Was ja bisher auch schon ein gutes Geschäft war (und wenig bekannt war), sind B2B White-Label Lösungen, die sevenload anderen Unternehmen auf Basis seiner Technik anbietet. Zudem muss ich persönlich sagen, dass ich die Oberfläche viel besser und intuitiver finde als zum Beispiel die von YouTube - aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.
Ähnlich wie das Team um Xing bemühen sich auch die Jungs von sevenload, Verbesserungen in der Architektur und GUI schrittweise und sehr behutsam durchzuführen, um die Nutzer nicht zu sehr zu verwirren. Das finde ich vorbildlich! So gibt es zum Beispiel seit einigen Monaten bei sevenload kleine animierte GIFs bei den Video-Thumbnails: wenn man beim Browsen durch die Videos mit der Maus über ein Thumbnail geht, werden die ersten Frames des Videos angezeigt. Eine kleine, aber feine Verbesserung des Systems.
Aus Community- und "Schmoozing"-Sicht muss ich sagen, dass Ibo, Thomas & die restlichen Jungs sehr angenehm sind. Ein Treffen im Biergarten oder zum Schnitzel essen (insider, Tom :-) ) macht Spaß. Ich freue mich über den Erfolg dieses Teams.
"Death by Planning" ist ein so genanntes Anti-Pattern. Es besagt: "Übertriebene Planung im Vorfeld von Software-Projekten führt zu nutzlosen Plänen und Hintanstellung der eigentlichen Entwicklungsarbeit". Das Refactoring von "Death by Planning" sieht vor: "Iterative Software-Entwicklungsprozesse mit bescheideneren Planungen unter Berücksichtigung der bekannten Fakten und eine schrittweise Umstellung der Pläne".
"AntiPatterns - Entwurfsfehler erkennen und meiden" ist ein Buch, das wir jedem aus dem Bereich der Softwareentwicklung und des IT-Projektmanagements empfehlen können. Ein AntiPattern ist die Beschreibung einer allgemein verbreiteten Problemlösung, die entschieden negative Konsequenzen nach sich zieht. Das genannte Buch behandelt AntiPatterns aus den Bereichen Software-Entwicklung, Software-Architektur und Software-Projektmanagement. Das Buch ist ein Nachschlagewerk für alle Entwickler und IT-Projektmanager. Es hilft einem, Probleme frühzeitig zu erkennen und passende Problemlösungen anzuwenden.
Die AntiPatterns zur Software-Entwicklung behandeln Fehler, die während des Programmierens auftreten. Beispiele sind: Spaghetti-Code, Cut-and-Paste-Programmierung und Mushroom-Management. Im Bereich der Software-Architektur werden Probleme des System-Designs behandelt, also Fehler in der Struktur von Systemen. Beispiele sind: Vendor Lock-In, Swiss Army Knife und Reinvent the Wheel (NIH, anyone?). Software-Projektmanagement beschreibt die Probleme organisatorischer Natur, die während der Planung von Systemen auftreten. Beispiele sind hier: Analysis Paralysis, Death by Planning und Irrational Management.
Das Buch kostet ungefähr EUR 29,95 und ist bei jedem Buchhändler oder Amazon zu beziehen.
With the advent of Web2.0 and more and more AJAXian applications popping up, there has been a tremendous trend to move from classical desktop applications to web based applications. While you can use an approach of offloading the whole application to the desktop (i.e. with Microweb and the like), more and more JavaScript toolkit libraries offer "offline" functionality. That means there will be functionality for offloading the data to the client and care for the synchronisation to the server later on.
These features are especially useful for application usage where you don't always have Internet connection, but need to synchronize the data later to the server. Dojo, a very powerful JavaScript toolkit, now gives you handy offline features. According to the website:
Dojo Offline is a free, open source toolkit that makes it easy for web applications to work offline. It consists of two pieces: a JavaScript library bundled with your web page and a small (~300K) cross-platform, cross-browser download that helps to cache your web application's user-interface for use offline.
Dojo offline with its small cross-platform, cross-browser download is licensed as BSD, so it's very easy to integrate it into your applications. There's also a video that shows you the usage of the offline tool. Dojo offline is currently marked as Beta. Overall, great work, guys!
Xing is Europe's leading Business Network with more than 2 million members. Recently, Xing announced that they would come up with an API later this year to get access to the network. As far as I know, Xing was developed by ePublica using Perl and MySQL.
Having an API is essential in these mashup days. I was invited to the private alpha test and implemented a reference implementation of an API client via PHP5 which behaves like SOAPClient (but uses ReST as the transport mechanism) and overloads the methods that are available.
Here's an example of how to call it currently (API is subject to change as it is in an alpha state):
$client = new XingClient(XING_DEVELOPERKEY, XING_OWNUSER);
// find my contacts and return some object properties
$result = $client->userContacts(array('id' => XING_OWNUSER,
'attributes' => 'display_name,company_name,current_company,business_address,photo_urls'));
Currently, for security and data privacy reasons (I have to say that Xing has always been an example of how to protect their user's data/privacy), the API lets me only access my direct business contacts and furthermore scrambles the personal data of the contacts.
In the last few days I had a bit time during a cold and wrote my own mashup - marking my Xing contacts on a Google Map. Click on continue to see some screenshots and a bit of explanation ...
Überall hört man, dass der stationäre Handel ein Sorgenkind ist, weil immer mehr Geschäft ins Internet verlagert wird. Aber auch gegenteilige Strategien gibt es. Umso interessanter ist jedoch, dass lt. einem Bericht der WirtschaftswocheDocMorris, die bekannte niederländische Internet-Apotheke mit dem grünen CD ihre Strategie für den deutschen Markt ändert und in Zukunft vermehrt über das Filialgeschäft wachsen will. 18 Lizenzapotheken hat man bereits, in Zukunft sollen es bis zu 500 sein (vielleicht gibt es dann auch weniger Proteste aus den Apothekerkreisen, die ihre Pfründe durch den Internet-Versand bedroht sehen?).
"Langfristig werde der Versandhandel nur noch einen kleinen prozentualen Anteil am DocMorris-Umsatz ausmachen", so Däinghaus.
Auch die Entwicklung einer Eigenmarke, ähnlich wie bei Fielmann, schliesse man nicht aus.
Natürlich wäre es naiv zu glauben, dass E-Commerce für Alles und Jeden die allein selig machende Strategie wäre. Bemerkenswert finde ich jedoch, dass bei einem rein auf Internet-Versandhandel ausgerichteten Unternehmen nun ein Strategiewechsel in Richtung stationärer Handel erfolgt.
Es gibt in unserem Weblog nun eine neue Kategorie: E-Commerce. Von Zeit zu Zeit wollen wir E-Commerce Themen aufgreifen, nicht nur rein technischer Natur, sondern auch Position beziehen. Als Unternehmen, dass auf die Entwicklung von Webapplikationen spezialisiert ist, ist uns der Bereich E-Commerce schon seit einigen Jahren ein steter Begleiter in unseren Projekten. In Zukunft wird es hier auch mehr von uns zu hören geben.
In der Blogosphere möchte ich mich auch im Speziellen bei Jochen Krisch für sein Exciting E-Commerce Blog sowie bei Michael Jung & Daniel Schäfer für das E-Commerce Blog bedanken. Beide Blogs gehören für mich zum täglichen Lesefutter im Bereich E-Commerce, was im Übrigen auch sehr inspirierend wirkt.
Unter Tom's Hardware Guide findet sich aktuell ein Test über mehrere Open Source Groupware Suiten. Dabei haben die Autoren richtig erkannt, dass diese Produkte bei immer mehr Unternehmen zum Einsatz kommen und die Ansprüche an Sie voll befriedigen.
"...ist der Funktionsumfang der OpenSource-Software beeindruckend und kann
für kleine bis mittlere Unternehmen eine interessante Alternative
darstellen."
Uns freut natürlich besonders, dass PHProjekt unter den getesteten Groupwares ist und dort mit Funktionalität und als einzige mit Barrierefreiheit punkten kann.
Solche Tests bestätigen und helfen uns in der Weiterentwicklung von PHProjekt.
Und auch das PHP Magazin hat wieder seine jährliche Umfrage zu PHP-Produkten durchgeführt. Wir freuen uns, dass PHProjekt zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz in der Kategorie Groupware erreicht hat. Weitere Ergebnisse finden sich im aktuellen Heft.
Nachdem nun auch im deutschsprachigen Raum der eine oder andere twitter Klon ausdemBodengestampft wurde, sollte man die Diskussion um die ganzen Copycats der so genannten Web2.0 Communities/Portale/Applikation auch noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten: der Sicherheit.
Wenn Dinge "schnell, schnell" aus dem Boden gestampft werden, ist die Gefahr immer hoch, dass der Sicherheitsaspekt darunter leiden mag. Sicherheit hat ihren Preis und im Übrigen auch dank des Internets und seiner Vielfalt auch eine immer höhere Komplextität. Von Dingen wie UTF-7 XSS Bugs mag ich gar nicht reden, aber ein Mindestmaß an Filterung/Validierung, um zumindest die gröbsten Schnitzer à la
zu vermeiden, sollte schon drin sein. Speziell, wenn es sich um die so genannten "Web2.0 Communities" handelt, bei denen eine Heerschar an Nutzern ihre Profile pflegt.
Johann-Peter Hartmann, technischer Leiter der Mayflower GmbH, spricht im Rahmen der Sicherheitskonferenzen des heise-Verlages.
Im Rahmen immer komplexerer Webanwendungen werden auch die Möglichkeiten für Angriffe immer zahlreicher. Mit neuen Technologien, wie beispielsweise AJAX, und der neuen Mitmachkultur im Web2.0 entstehen Sicherheitsprobleme für Anbieter und Nutzer, die sich aktuell erst erahnen lassen.
Johann-Peter Hartmann wird in seinem Vortrag die Themen XSS und Sicherheit bei Verwendung von AJAX-Applikationen intensiv erläutern und Lösungswege aufzeigen. Des Weiteren wird das Thema User-Generated-Content aus Security-Sicht erörtert. Freuen Sie sich auf interessante Vorträge in:
24. April 2007, Düsseldorf, Hilton Hotel
03. Mai 2007, Frankfurt, Radisson SAS Hotel
09. Mai 2007, Hamburg, Dorint Sofitel
15. Mai 2007, München, Dorint Novotel
Das Systemhaus Mayflower aus München startet aus aktuellem Anlass ein
Consultingpaket zur Migration von PHP 4 Applikationen auf PHP 5.
Seit Juli 2004 steht Entwicklern PHP 5 mit seinen erweiterten
Funktionen, einer verbesserten Objektorientierung und der kompletten
Unterstützung von Webstandards wie XML und SOAP zur Verfügung.
Trotz dieses langen Zeitraumes laufen immer noch mehr als 80%
aller Webapplikationen unter PHP 4 und verschenken so die Vorteile, die
ein Wechsel auf PHP5 bringen würde (Quelle: PHP Versionsstatistik
Februar 2007 von nexen.net). Wie aus dem Team der Core Developer von
PHP verlautete, wird nun jedoch
der Support von PHP 4 zum Ende des Jahres voraussichtlich eingestellt.
Gerade mit dieser angekündigten Einstellung des Supports von PHP 4
muss nun aber die Migration bestehender Anwendungen erfolgen,
um deren Zukunftsfähigkeit zu sichern.