Open Device Lab: 12 gute Gründe dafür, eines zu besuchen

Seit der Eröffnungsveranstaltung des Würzburger Open Device Lab im Mayflower Office konnten wir bereits erste Besucher empfangen, die ihre Applikationen auf unseren fast 20 Geräten getestet haben. Um von Best Practices oder Lessons Learned berichten zu könnten waren es allerdings noch nicht wirklich genug. Und das finden wir sehr schade.

Vielleicht können sich Entwickler, Studenten, Website-Betreiber, Agenturen, Firmen, Schüler, … in der Region einfach noch zu wenig darunter vorstellen, welche Vorteile der Besuch eines Open Device Lab für sie haben kann. Deshalb haben wir eine Liste zwölf wirklich guter Gründe zusammengestellt, die dafür sprechen, ein Open Device Lab zum Testen mobiler Applikationen aufzusuchen:

1. Vielzahl an Geräten

Mobile-Testing wird im Rahmen der Softwareentwicklung zwangsläufig vernachlässigt, da kaum ein Unternehmen/Entwickler es sich leisten kann, ausreichend (gibt es ohnehin nicht) Testgeräte zur Verfügung zu haben. Open Device Labs schaffen hier Abhilfe – als öffentlich zugängliche Testlaboratorien, in denen eine Vielzahl von Geräten zur Verfügung steht. Weiterlesen

Raum schaffen für kreative Teams – ein Votum für organisches Wachstum

Wie hebe ich das Potential, das wie ein Schatz in einem Team liegt, aber nur in einem guten Projektumfeld gedeihen kann? Wie vermeide ich Leistungseinbrüche die durch Blockaden, Desintegration, mangelhafte Information und kulturelle Differenzen entstehen (z.B. Wasserfall versus agil, autoritär versus kooperativ, statisch versus gewachsen)?

Wie steckt man den Rahmen, in dem ein IT Projekt läuft, richtig ab? Wie werden Positionen, Aufgaben und Zuständigkeiten so verteilt, dass ein Optimum an Fortschritt, Flow und Zufriedenheit im Team erreicht wird? Was sind die Kriterien, die angesetzt, was die Methoden, die eingesetzt werden können?

Eine Antwort auf diese Fragen können organisch gewachsene Teams sein. Teams die sich Raum und Zeit nehmen für ihre Entwicklung, um damit gleichermaßen robust und flexibel zu werden. Teams, die ihr Werden steuern und vererben. Teams, die Können maximal fördern.
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Warum wir keine Titel und Positionen mehr haben

Wir kommen aus der PHP-Community und sind inzwischen in der agilen Community und der JavaScript-Community angekommen. Deshalb bekommen wir es mit, wenn gute Leute nach einer neuen Herausforderung, sprich: nach einem Arbeitgeber, der besser in ihr Leben passt als der bisherige, schauen.

Die Nachricht finden wir erst mal immer super, weil wir die Leute kennen und wissen was sie können. Bei den meisten könnte ich aus dem Stand eine halbstündige Eloge über ihre Fähigkeiten und Talente halten.

Und dann kommt die Irritation. Denn sie wollen Teamleiter, C*O, irgendwas mit Personalverantwortung, Head of *, * Lead oder Senior Architect werden. Auf gar keinen Fall einfach nur Developer. Nein, ein Titel muss her, man will ja die eigene Leistungsfähigkeit in der Karriere abgebildet sehen.

Tja, und damit können wir – und viel wichtiger wollen wir – gar nicht dienen. Weder die HR-Abteilung noch die Geschäftsführung kann Leute auf Positionen einstellen oder einen Titel vergeben.
Denn die existieren bei uns nicht mehr.
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Vom langweiligen Meeting zur Sprint Planning II Werkstatt

„Im zweiten Teil der Sprint-Planung plant das Entwicklungsteam im Detail, welche Aufgaben (Tasks) zum Erreichen des Sprint-Ziels und zur Lieferung der prognostizierten Product-Backlog-Einträge notwendig sind. […] Ergebnis ist das Sprint Backlog: der detaillierte Plan für den nächsten Sprint. Er enthält die für den Sprint geplanten Product-Backlog-Einträge und die Aufgaben zu deren Umsetzung.” Aus dem Wikipedia-Artikel über Scrum. Weiterlesen

Würzburg: Girls an Bord

An unserem Standort in München bieten wir das Angebot schon etwas länger an, in diesem Jahr hat es jetzt erstmals auch bei Mayflower in Würzburg einen Girls’Day gegeben. Der soll jungen Mädchen die Möglichkeit bieten, in “frauenuntypische” Berufe hineinzuschnuppern und so einen ersten Blick in das tatsächliche Arbeitsleben ermöglichen, über den schulischen Tellerrand hinaus.

Sechs Mädchen aus dem Landkreis Würzburg nutzten die Gelegenheit, sich mit den Gegebenheiten eines agilen Softwarehauses auseinanderzusetzen. Und entdeckten für sich — abseits aller Vorurteile — dass moderne Softwareentwicklung und Projektmanagement mit landläufigen Klischees wenig gemein haben.

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München: Girls’ Day 2015

Der Girls’ Day 2015 am Standort München war unter anderem eins: gut besucht. 15 Schülerinnen haben sich angemeldet und sind gekommen. Gut, dass ich Unterstützung von Adalie Hemme hatte, die neugierig auf den Girl’s Day war. Die Co-Moderation hat Spaß gemacht und sollte ein fester Bestandteil unserer Veranstaltung werden.
Wir haben uns entlang eines Task-Boards mit der inzwischen etablierten Agenda durch den Tag gehangelt, eine Vorstellungsrunde gestartet, die Erwartungen abgefragt, ein agiles Spiel gemacht und anschließend begonnen, Ruby zu lernen.

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Besuch der unKonf 2015 in Mannheim

Am Samstag den 18.04.2015 wurde in Mannheim zum zweiten mal die sogenannte unKonf in den Räumlichkeiten der Kollegen von bitExpert ausgerichtet. Ich war wie auch schon im Vorjahr vor Ort.
Eine unKonf(-erenz) zeichnet sich wie eine Art Barcamp dadurch aus, dass es zuvor keine festen Session gibt. Jeder der Teilnehmer kann in einem Grooming Vorschläge einreichen. Man wird sogar dazu aufgefordert. In diesem Jahr belohnte der dpunkt.verlag jeden Redner mit einem Buchgutschein.
Über 18 Talks in 6 Slots verteilt auf 3 Lokalitäten wurde abgestimmt. Nachdem es im letzten Jahr gewünscht wurde, konnten diese nun in einer eigens für die unKonf entwickelten App (Android, IOS und HTM5) von jedem Teilnehmer eingesehen werden.
Eine Änderung bei den Sessions gab es jedoch. Es wurde eine Keynote eingeführt. Gehalten wurde diese von Stefan Koopmanschap, den man besser unter seinem Twitter Handle @skoop kennt.

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Agil: Jetzt auch Fußball

Der Frankfurter Entwicklertag 2015 fand dieses Jahr das zweite mal in Frankfurt statt. Hier schnappte sich Jens ein passendes Energy-Drink-Trikot und fuhr von München zur Diva vom Main.

Nach einem ausreichend großem Koffeeinschub für den beim Empfang in der Goethe-Universität, folgten einleitend zunächst ein paar Worten von Prof. Ralf Reussner — Der präsentierte aktuell betreute Forschungsprojekte Palladio und Vitruvius (WIP).

Jens musste während der ersten zwei Drittel zunächst auf der Bank ausharren. Dann der Anpfiff. In seinem Vortrag geht es um Parallelen von agilen Unternehmen und Fußball und was man von ihm lernen kann. Ob es eine neue Art von Teamplay mit Product Owner und Scrum Master gibt. Oder die Developer nur hinten anstünden. Das alles konnte er beantworten und auf den Punkt bringen. Ein Gutes Team braucht keine Helden. Ein gutes Team ist vielmehr eines, das sich selbstständig trainiert. Hierbei ist auch ein Doppel (Pair-doing) keine Seltenheit. Am Ende geht er noch einen Schritt weiter und erklärt, dass, wenn alles richtig läuft, niemand einen Captain benötigt.

Und warum jetzt Fußball?

  • Es ist normal Probleme zu adaptieren und eine Teamlösung zu finden.
  • Zu starker Druck lässt die Qualität leiden.
  • Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

JavaScript Days 2015: Security

Wenn der größte Teil der Logik in JavaScript stattfindet, dann findet auch der größere Teil der Sicherheitsrisiken dort sein Zuhause. So bietet JavaScript denn auch Angreifern eine interessante neue Spielwiese, denn die Sprache selbst und ihre enge Verzahnung mit Browser und Node.js bergen neue Probleme.

Genau da setzt dieser Vortrag an: die verblüffenden Unterschiede von JavaScript zu anderen Sprachen, wenn es um Security geht. Die Risiken und auch die Besonderheiten von Browsern und anderen JavaScript-Engines wie Node.js. Die Security-Implikationen von JavaScript-Frameworks bis hin zu speziellen Problemen wie mXSS, ReDOS und HTML5-Security.

298 Slides, kompakt in der Schnellübersicht. Weiterlesen

Bepado für OXID eShop

Bisher war die Teilnahme am Bepado-Netzwerk nur mit einem Shopware-Shop möglich, mit dem neuen Modul aus dem Hause Mayflower kann nun auch jeder Betreiber eines Oxid eShop Streckengeschäfte über das Netzwerk anbahnen und abwickeln. Dem Shopbetreiber steht damit eine ganze Reihe von neuen Kooperationspartnern zur Verfügung, um das angebotene Sortiment  zu erweitern und für die eigenen Kunden eine noch bessere Anlaufstelle zu werden. Über Bepado können dabei die Partner und das ergänzende Sortiment gezielt ausgewählt, oder aber die eigenen Artikeln anderen Shopanbietern zur Verfügung gestellt werden. Das Modul steht als Open Source frei zur Verfügung, Mayflower bietet auf Anfrage aber auch individuelle Anpassungen oder Lizensierung an. Weiterlesen